Wichtige Termine:

 • Groß-Demo 24.9.2014
 • BV-Sitzung: 14. Bez.
 • BV-Sitzung: 16. Bez.
 • Gemeinderat-Sitzg.

Petitionsliste Neu
  Petitionstext und Link
Stand: 31.7.14: 339

  Allgemeine U-Liste
Stand: 23.5.14: 57.023

  Petition NEU!

Das Buch

 Steinhof aktuell 11/13
 Steinhof aktuell 8/13
 Steinhof aktuell 7/13
 Steinhof Flyer 6/13
 Steinhof aktuell 2/13
 Steinhof aktuell 10/12
 Flugblatt 24.10.2012
 Steinhof aktuell 7/12
 Flugblatt 7.3.2012
 Flugblatt 19.11.2011
 Flugblatt 28.9.2011
 Flugblatt 24.9.2011

 "R.I.P. Mix"
 Das "Stahof-Liad"

Bürgerversammlung 28.9.11
der reale Videobeitrag
von Wien-konkret

Für all jene, die beim Rundgang am 21.9.11 nicht dabei waren: Wien-konkret

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Website!

Und es ist nicht nur das Projekt Steinhof, das der rot-grünen Stadtregierung egal ist.

Z.B.: Das Hopfhaus in Wien: http://www.tv21.at/products/demo-gegen-den-abriss-vom-hopfhaus-/

Dass es nicht der Weisheit letzter Schluss ist, die Städte zu verdichten, zeigt eine Vision von Franz Nahrada: Globale Dörfer

Ablehnung der Petition "Rettung des Steinhofensembles, keine Wohnbauten"

PGL- 1161-2014/0001-GIF MA 26 - 109301/2014 Die Stellungnahme von VzBm Maria VAssilakou haben wir nicht bekommen.

Wiener Stadtansichten

Womit sich Wien gerne in der Welt zeigt, rote und grüne Politikerinnen aber gerne verbauen möchten
http://youtu.be/vmp_bUfOAdE Das Otto Wagner Spital (5:00) und die Otto Wagner Kirche (6:10)

Jugendstil in Wien - der Umbau der Kirche in Steinhof

Auf der ganzen Welt werden die Werke Otto Wagners geschätzt - außer von den regierenden StadpolitikerInnen in Wien. Denen ist der Wohnbau am Steinhof wichtiger.
Hier geht's zum Film über die Renovierung der Otto-Wagner-Kirche.

Wiener Stadtbildverdichtung und Wiener Bürgerinitiativen

"In Wien hat die Spekulation ungeahnte Ausmaße angenommen, seit wegen angeblicher Verwaltungsvereinfachung Abbrüche außerhalb von so genannten Schutzzonen (die den deutschen EnsembleZonen entsprechen) nach einer formlosen schriftlichen Mitteilung an die Baupolizei sofort begonnen werden dürfen. Die Baubehörden haben kein Einspruchsrecht mehr, eine eventuelle Denkmalwürdigkeit kann danach nicht mehr überprüft werden. Petitionen von Bürgern werden abgewürgt, die Einbringer zu den Verhandlungen nur selten eingeladen." ... lesen Sie hier weiter.

Baurecht für die GESIBA auf 99 Jahre?

Nun soll der Kaufvertrag für ein Grundstück und der Vertrag für das Vorkaufsrecht weiterer Grundstücke im Otto Wagner Areal sistiert werden und die GESIBA ein Baurecht auf 99 Jahre bekommen. Was ist nun anders? Die Baurechtskosten belaufen sich auf den gleichen Betrag wie der Verkauf und was passiert in den 99 Jahren? Dann dürfen unsere Enkel entscheiden, was mit dem bis dahin verbetonierten und zerstörten Gelände passieren soll.

Beschlussantrag Gemeinderat vom 14.5.2014
prov. Protokoll Landtag vom 30.6.2014 Fragen an den Bürgermeister Dr. Häupl
prov. Protokoll Landtag vom 30.6.2014 Betreffend Petitionsgesetz

Gemeinderat vom 23.5.2013 - 2. Rede Fr. Dr. Kickert

Auch wenn der Petitionsausschuss von den “Grünen” noch so gelobt wird, er wird deswegen für die Bürgerinnen und Bürger von Wien nicht besser. Hier mein Mail vom 25.5.2014 an Fr. Dr. Kickert mit dem Ersuchen um Richtigstellung ihrer Aussage. Bisher gab es keine Antwort.

Gemeinderat 23.5.2014: Jahresbericht 2013 über die Behandlung der eingebrachten Petitionen Teil 1
Gemeinderat 23.5.2014: Jahresbericht 2013 über die Behandlung der eingebrachten Petitionen Teil 2

Offener Brief an den Kulturstadtrat Dr. Mailath-Pokorny

Herr Dr. Mailath-Pokorny geben Sie endlich eine Stellungnahme zu Steinhof ab. Hier die Aufforderung!
Sie versprechen ja, sich für den Erhalt des reichhaltigen Baukulturerbes Wiens einzusetzen. Warum tun Sie es im Fall Steinhof nicht?

Petitionsausschuss: facts & figures

Dazu gibt es eine außerordentlich aufschlussreiche Aufstellung von W.Polster, “facts & figures!” Da staunen wir!
Selbst der Autor war überrascht davon, was letztendlich bei seiner Recherche herausgekommen ist! Obwohl: geahnt haben wir es ja!

Hier der Jahresbericht über die Tätigkeiten des Petitionsausschusses für das Jahr 2013.

Daher ist es besonders wichtig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Sitzung des Wiener Gemeinderats am Freitag den 23.5.2014 besuchen um das Interesse der Bevölkerung zu zeigen. Der Petitionsausschuss wird ein Thema sein. Leider gibt es keinen genauen Zeitpunkt (zw. 10:30 - 14:30 Uhr)

Ist eine Erweiterung des VAMED-Gebäudes geplant?

Dazu ein Brief einer besorgten Bürgerin unserer Stadt. Welche Pläne gibt es hinter den Kulissen und warum werden die Bürger nicht informiert?

Lange Wartelisten in der Kinderpsychiatrie

Das Landesklinikum Mauer wird seit Jahrzehnten von vielen Mythen begleitet. Lange wurde der Standort in Frage gestellt, jetzt wird um- und ausgebaut. Von einer flächendeckenden Versorgung ist man insbesondere im kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich aber weit entfernt.
Artikel aus: momag 321 - Mai 2014
Ein Besuch in Mauer-Öhling

Das Otto-Wagner-Spital wird abgesiedelt. Scheinbar erkennt man in anderen Bundesländern den Ernst der psychischen Erkrankungen und deren Behandlung früher als in Wien.

Und wieder gab es für uns zahleiche Unterstützungsunterschriften gegen die Verbauung des Otto-Wagner-Spital am Steinhof

Beim Landestag und Generalversammlung des Wiener Seniorenbundes “ab5zig” am 12.5.2014, gab es für uns wieder eine Gelegenheit, den fast 500 geladenen Gästen die Problematik Steinhof näher zu bringen. Mit den dabei erhaltenen Unterstützungserklärungen haben wir fast die magische Zahl von 2.500 Unterstützungen für die bereits von rot-grün abgeschasste Petition erreicht.
Noch immer erhalten wir Briefe und Faxe mit ausgefüllten Petitionslisten. Das zeigt, dass das Thema Steinhof von der Wiener Stadtregierung nicht totgeschwiegen werden kann. Besonders wichtig war, dass die Veranstaltung im FH-Campus Wien im 10. Bezirk abgehalten wurde und wir damit viele junge Menschen auf die von der Stadt Wien geplante Zerstörung des Jugendstilareals Otto-Wagner-Spital am Steinhof hinweisen konnten.

Protokoll des Petitionsausschusses vom 25. April 2014

So sieht die viel gepriesene Bürgerbeteiligung der Wiener Stadregierung aus. Alles was nicht passt, wird abgewimmelt.
Die Behandlung der Petition zu Steinhof ist auf S.12 zu finden. Der Rest ist Schweigen.
Warum werden diese Protokolle nicht öffentlich gestellt? Warum läuft bei uns so vieles “unter der Tuchent”?

31. Wiener Landtag

Bei den guten Beispielen hat wohl der liebe Herr Chorherr vergessen, dass zwei Grundstücke im Otto-Wagner-Spital an einen privaten Investor zu einem Spottpreis verkauft wurden. Also doch Privatisierung von Allgemeineigentum?
Der Verkauf eines Grundstücks an die GESIBA und der Vetrag für die Kaufoption zu weiteren Grundstücken im Otto-Wagner-Spital wurde auch noch nicht rück-abgewickelt. Man kann ja leicht auf solche Kleinigkeiten vergessen.

FP-Wansch/Mahdalik fordern gesetzliche Regelungen für kommunale Immobilienverkäufe

Das Ende der Bittschriften (Petitionen)

Immer mehr Medien rufen zur Eigeninitiative der österreichischen Bevölkerung gegen die Willkür der Regierung auf. Alles was nicht in die Pläne der Regierungsmehrheit passt wird abgewimmelt. Da können noch so viele Unterschriften vorgelegt werden. Der Petitionsausschuss liegt fest in der Hand der politischen Mehrheit auch wenn das Frau Ramskogler (SP) und Frau Kickert (Grüne) in ihrer OTS-Meldung vom 25.4.2014 anders sehen. Die Wahrheit sieht anders aus.

Neue Petition zur Rettung des Petitionsrechtes in Wien von Mag. Andreas Radl

Endlich wird hoffentlich etwas gegen das schlaffe Petitionsgesetz in Wien gemacht. Notwendige Schritte zur Novellierung des Wiener Petitionsgesetzes sind seit langem dringend notwendig. Das wissen nicht nur wir von der Bürgerinitiative Steinhof, sondern auch viele andere Bürgerinititaiven, deren Petitionen von der rot-grünen Mehrheit im Petitionsausschuss abgeschmettert wurden. Von dem Versprechen den Bürgern mehr Möglichkeiten zur Mitbestimmung zu geben, ist nicht einmal mehr Schall und Rauch vorhanden.
Unterzeichnen Sie daher bitte die “Petition zur Rettung des Petitionsrechtes in Wien”.

OTS-Aussendung zur Pressekonferenz vom 22.4.2014

Anträge der Bezirksrätinnen und Bezirksräte von Penzing am 9. April 2014

Petition gegen Wohnbau im Otto-Wagner-Areal ein großer Erfolg

Der große WurfAm 17. April 2014 haben wir die vierte Mappe mit Unterstützungserklärungen bei der MA 62 abgegeben. Damit haben insgesamt 2.284 Wienerinnen und Wiener gegen die Wohnverbauung im Otto-Wagner-Spital gestimmt.
Man wird sehen, ob sich die rot/grüne Stadregierung wieder dampfwalzenartig über die Forderungen ihrer Wählerinnen und Wähler hinwegbewegen wird.
Ein besonderer Dank gebührt diesmal auch wieder den vielen Sympathisanten von Steinhof, die sich die Mühe gemacht haben Unterschriften im eigenen Umkreis zu sammeln und diese per Post an uns zu senden. Vielen Dank!

Wiener Petition gegen Wohnbau im Otto-Wagner-ArealWer hätte gedacht, dass so viele Menschen unsere zweite Petition unterschreiben und diese dann auch noch per Post an uns senden. Ein großer Beitrag für den Erhalt von Steinhof und ein Wink mit dem Zaunpfahl an die StadtpolitikerInnen. Da hilft es auch nicht, noch so viele Hürden für die online-Petition einzubauen.
Vielen Dank allen UnterstützerInnen und es geht weiter!

Bis zum 27.3.2014 haben wir 1.956 Unterstützungserklärungen bei der MA 62 abgegeben. Noch immer kommen täglich Briefe mit ausgefüllten Listen, die wir wieder zur MA 62 bringen werden. Den aktuelle Stand sehen Sie in der rechten Spalte.

Wird hier politisch/rechtlich getrickst?

Hat es sich bei der ersten Einladung der Bezirksvorsteherin von Penzing am 22.1.2014 um eine BürgerInnenversammlung gehandelt und wurde auch im Protokoll so bezeichnet, ist die Bezeichnung im Protokoll der zweiten BürgerInnenversammlung vom 11.2.2014 lediglich eine BürgerInneninformationsversammlung gewesen, obwohl die Ankündigung der zweiten Veranstaltung ebenso eine BürgerInnenversammlung war.
Hat das etwas mit der Sachverhaltsdarstellung von Dr. Hofmann der Aktion21 an die Staatsanwaltschaft zu tun? Will man hier rechtliche/politische Schwierigkeiten umgehen oder handelt es sich hierbei lediglich um ein paar Tippfehler?

Die Bezeichnung “BürgerInneninformationsversammlung” war doch nur ein Schreibfehler und wurde korrigiert. Ein herzliches Dankeschön an die Bezirksvorsteherin Frau Andrea Kalchbrenner. Hier das berichtigte Protokoll.

Ein Impulsabend für Steinhof in der Fuchs-Villa

Einladung zum ImpulsabendDer Verein “Initiative Steinhof” und der Verein “Vienna Artforum” haben prominente Personen aus Kunst, Kultur und Politik zu einem Impulsabend für Steinhof geladen und viele sind gekommen. Der Rahmen für ein derartiges Treffen konnte nicht bezeichnender gewählt werden, als die 1886-1988 von Otto Wagner erbaute "Villa Wagner I", das heutige Ernst-Fuchs-Museum in der Hüttelbergstraße 26 in Penzing. Die Direktorin des Fuchs-Museums, Frau Dr. Mensdorff-Pouilly hatte spontan ihr Einverständnis zu dieser Veranstaltung gegeben und selbst der Hausherr Professor Fuchs hatte sich Zeit genommen um die Gäste persönlich zu begrüßen und das eine oder andere Gespräch mit diesen geführt.
Schon im November 2011 hatte sich Prof. Fuchs auf die Seite der Bürgerbewegung gestellt und den unzerstörten Erhalt des Otto-Wagner-Spitals gefordert.
Hier einige Bilder der Fuchs-Villa und der Veranstaltung. Besuchen Sie das Ernst-Fuchs-Museum und erkennen Sie, was im Otto-Wagner-Spital durch einen hemmungslosen Wohnbau der StadtpolitikerInnen zerstört werden würde.

Unterstützung für die Petition “Rettung des Steinhofensembles, keine Wohnbauten”

Der Zustrom an Unterstützungserklärungen gegen die geplante Wohnverbauung im Ostareal des Otto-Wagner-Spitals hält ungebrochen an. Viele Menschen schicken uns Briefe mit ausgefüllten Listen und an schönen Tagen stellen sich Besucher der Steinhofgründe bei den zahlreichen Helferinnen an, um ihre Unterstützung abgeben zu können. In der rechten grauen Spalte aktualisieren wir laufend die Anzahl der Unterstützungserklärungen.
Doch nach wie vor ignorieren die Wiener Politikerinnen, allen voran Bürgermeister Häupl, die Wünsche der Bevölkerung.
Gibt es eine Steigerungsstufe von Ignoranz?

Schreiben Sie Ihre Meinung an eine oder mehrere Personen dieser Liste: eMail-Adressen

Petition: Rettung des Steinhofensembles, keine Wohnbauten

Bestätigung MA 62Ein herzliches Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger für die starke Unterstützung unserer Petition. Wir haben über 800 Unterschriften eingebracht. Ab 500 Unterschriften wird die Petition geschlossen.
D.h. die Petition kann nicht mehr “online” mit Bürgerkarte oder Handysignatur unterzeichnet werden. Wir leiten jedoch weiterhin eingetroffene Unterschriftenlisten an die MA 62 weiter. Die Anzahl der abgegebenen Unterstützungserklärungen wird weiterhin erfasst und ist ein Indikator für das BürgerInneninteresse an einer Petition.

Die aktuelle Anzahl eingelangter Unterstützungserklärungen finden Sie rechts am grauen Balken unter der Listendarstellung.

Immer mehr BürgerInnen

schreiben ihre Meinung über die Verbauungspläne von Steinhof an die verantwortlichen PolitikerInnen. Schreiben auch Sie Ihre Meinung zum Thema Steinhof an die Politik.

Ein(e) Schelm(in) wer denkt, nur Wohnbauten sind das Allheilmitttel für Steinhof.

Lesen Sie die vielen Nutzungsvorschläge für das Otto-Wagner-Spital.

Frühling im Steinhofareal

Sommerreh Frühling im Steinhofareal Frühling im Steinhofareal Frühling im Steinhofareal Frühling im Steinhofareal    

Rätsel um Zahlen der Bevölkerungprognose für Wien

Wie auch schon Frau VzBm. Vassilakou bei eine MaHü-Diskussion am 18.2.2014, hat am 5.3.2014 GR DI Omar Al-Rawi (SPÖ) bei der Podiumsdiskussion im Alten Rathaus Prognosen der Zuwanderung in Wien von sich gegeben, die mit den Daten der Statistik Austria und der MA 23 in keinem Zusammenhang stehen.
Vassilakou als auch Al-Rawi sprechen von einer jährlichen Zuwanderung von 25.000 Menschen. Frau Vassilakou meinte, dass in 1 1/2 Jahrzehnt (2029) in Wien die 2 Millionengrenze erreicht sein wird.

Die Prognosen der Statistik Austria und der MA 23 liegen bei einer dzt. Zuwanderung von 10.950 Menschen pro Jahr und erst im Jahr 2050 wird Wien die 2 Millionengrenze erreichen. Das ist erstens ein Faktor 2,3 bei der jährlichen Zuwanderung und eine verzögerte Zeitspanne von 21 Jahren bei der Erreichung der 2 Millionengrenze (= vier Legislaturperioden).

Nun kann man natürlich, wie Herr Al-Rawi der Meinung sein, dass das keine große Rolle spielt und die Zahlen der Statistik Austria und der MA 32 nicht stimmen. Doch wie genau sind die Aussagen der PolitikerInnen und was bezwecken sie damit (Druck?, Angst?, Wohlwollen für den Wohnbau in den schönsten Lagen und Hochhäuser in der UNESCO-Kernzone?).
Hat hier jede Magistratsabteilung seine eigenen statistischen Prognosen, so wie sie die Politik benötigt?

Reaktionen auf die Bürgerversammlung Steinhof vom 22.1.2014

Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien betreffend BürgerInnenversammlung Steinhof vom 22.1.2014

Mail an Frau GR Dr. Kickert betreffend Stellungnahme zur BürgerInnenversammlung Steinhof vom 22.1.2014

534 Unterstützungserklärungen bei der MA 62 abgegeben, 413 wurden akzeptiert

Übernahmebestätigung MA 62Wie wirksam die Möglichkeit der Online-Unterzeichnung bei den Wiener Petitionen gegen eine BürgerInnen-Beteiligung ist, zeigt sich anhand der bis am 3.3.2014 “6” Online-Zustimmungen zu unserer Petition.
Die Petition wurde am 10.2.2014 eingebracht und am 19.2.2014 freigeschaltet. Bis zum 3.3.2014 waren ganze 6 Unterstützungserklärungen online eingebracht worden. In diesem Zeitraum haben engagierte BürgerInnen über 500 Unterstützungserklärungen auf unserer Unterschriftenliste eingeholt. Ein herzliches “Dankeschön” für diese großartige Unterstützung. Es bedarf also immer noch beherzter und engagierter Menschen, die die Politik nicht nach eigenen Gutdünken schalten und walten lassen wollen.

Da einige Einträge auf der Unterschriftenliste mangelhaft sind (unvollständige Adresse, fehlende Unterschrift, unleserlich), ersuchen wir um die Zusendung weiterer Unterstützungserklärungen, da mangelhafte und unleserliche Unterstützungserklärungen von der MA 62 nicht angenommen werden und somit ungültig sind.

UNESCO Welterbeschutz für Wien nur ein lästiges Übel?

Lesen Sie hier dazu einige Stellungnahmen und Mails:

“Das besondere Projekt” Hotel Intercontinental. Die totale Ignoranz der Wiener Stadtregierung!

Schon im Juli 2013 wurde Dr. Claudia Schmied mit den unvereinbaren Plänen der Stadt Wien und der UNESCO konfrontiert. Gekümmert hat sich niemand darum.

Im Februar 2014 wurde auch ein Mail betreffend Steinhof an Frau Dr. Kickert und Frau Dr. Glawischnig gesendet.

Nachnutzung des gesamten OWS-Geländes unter Einbindung der Bevölkerung

Am 29. Jänner 2014 wurde in der BV-Sitzung Penzing ein BürgerInnen-Beteiligungsprozess betreffend Nachnutzung des Otto Wagner-Spital in Bezirksvertretung von SPÖ, FPÖ und ÖVP beschlossen. Einzig die “Grünen” von Penzing haben dagegen gestimmt (aber nicht alle!).
Anschließen wurde ein Antrag der Bezirksräte an die zuständigen Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung, Maria Vassilakou geschickt, einen Bürgerbeteiligungsprozess einzuleiten.
Wer nun denkt, dass die Stadträtin die richtige Ansprechstelle für Bürgerbeteiligung ist, der täuscht sich gewaltig. Plötzlich ist es die Zuständigkeit der Geschäftsgruppe Gesundheit und Soziales.
Ein Schelm wer hier denkt, dass die heiße Kartoffel weitergereicht wurde.
Fragestellung: Mit welchem Know-how will die Frau VzBm das Bürgerbeteiligungsverfahren unterstützen?

Fragen an MA 21, KAV, GESIBA

Fragen anlässlich der Bürgerversammlung in Penzing zum Thema OWS Steinhof am 11.Februar 2014

Protokoll der Bürgerversammlung vom 22.1.2014

Hier das Protokoll der ersten Bürgerversammlung zur Einsicht und zum Downloaden.
Die einzelnen Mail-Anhänge hier:

Protokoll BVS OWS 22.1.2014.pdf

Memorandumg Hr. Hadinger.pdf

Antwort GRin Kickert an Hr. Hadinger.pdf

Antwort WSE DI Bartlmä.pdf

Antwort Gesiba, DI Windisch an Hrn. Hadinger.pdf

Anbei noch meine Antwort zum Mail von Frau Dr. Kickert.

Nachnutzungskonzepte für das Otto-Wagner-Spital

Zukunftsvisionen OWSBereits seit mehr als eineinhalb Jahren gibt es konkrete Vorschläge von Ärzten, Wissenschaftler und Experten für die weitere Nutzung des Otto-Wagner-Spital. Wie lange werden unsere PolitikerInnen noch brauchen um zu erkennen, wie wichtig der Erhalt dieses Spitalsareals für die Menschen dieser Stadt und dieses Landes ist?
Die politischen Parteien wurden gewählt um dem Wohl dieser Menschen zu dienen. Diese Menschen wollen eine lebenswerte Stadt mit guter Luft, Freiräumen und lebenswichtiger Natur. Wir brauchen keine Politikerinnen, die um die am stärksten wachsende Stadt buhlen und unseren Lebensraum zubetonieren.
Dass Wien in eineinhalb Jahrzehnt (2029) 2 Millionen Einwohner zählt, ist nicht mit den Zahlen der Statistik Austria und der MA 23 zu vereinbaren. Diese prognoszitieren die 2 Millionengrenze erst im Jahr 2050. Das ist 21 Jahre (= vier Legislaturperioden) später. Fragen Sie doch Frau VzBm Maria Vassilakou, woher sie ihre Zahlen hat.

Weitere Nutzungsvorschläge und Institutionen, die dringenden Bedarf an Bauobjekten und Freiräume haben, finden Sie hier.

Wien-Petition freigeschaltet und online erreichbar

Institut für Grafitti-ForschungEine Online-Unterstützungserklärung ist aber nur mit Bürgerkarte oder Handysignatur möglich. Sollte Sie keine davon haben, geht es leider nur per Handschrift auf der Petitionsliste. Diese Hürden zur Bürger-Mitbestimmung sind nicht auf unserem Mist gewachsen. Aber haben möglicherweise einen tieferen Hintergrund.
Sollten Sie eine der elektronischen Identitäten besitzen, klicken Sie einfach auf den Link “Online-Petition” in der rechten Spalte und geben Sie dieser Petition “Rettung des Steinhofensembles, keine Neubauten” Ihre Stimme. Vielen Dank für Ihre Mühe.

Bürgerversammlung 11.2.2014

Bürgerversammlung 11.2.2014Die Stadt Wien bringt locker 1,4 Millionen Euro für die Propagandawelle des Prestigeobjektes “Mariahilferstraße” auf, aber für eine neuerliche Einladung zur 2. Bürgerversammlung zu Steinhof reichte es nicht. Eine Schande für diese erbärmliche Stadtpolitik, die sich Bürgerbeteiligung auf die Fahnen geschrieben hat. Doch wie bei vielen Industrieprodukten gilt auch hier: Der Inhalt hält nicht, was die Verpackung verspricht!
Trotzdem wurde die 2. Bürgerversammlung am 11.2.2014 ein toller Erfolg für die BürgerInnen dieser Stadt und eine klassische Niederlage für die rot/grüne Stadtpolitik. Der eindeutige Tenor der BürgerInnen war wieder eindeutig und unüberhörbar: Keine Wohnverbauung am Otto-Wagner-Areal!
Viele Bilder dazu gibt es auch online auf der Bezirkszeitung.

Die von mir geforderten Antworten von GR Frau Dr. Kickert, auf die Fragen der ersten Bürgerversammlung, lesen Sie hier.
Ebenso mein Versuch einer Klarstellung zu den Ausführungen von Frau DI Maria Auböck im Schlusswort, lesen Sie hier.

Vom Stardirigent Claudio Abbado (1933-2014) wurde im Standard eine Aussage zum Umgang eines Landes mit der Kultur zitiert.

Sinnvolle Nachnutzung des Otto-Wagner-Areals gefragt und benannt

Im Gegensatz zur Stadtpolitik gibt es immer wieder positive und sozial verträgliche Vorschläge zur Nutzung des Areals. Warum gehen Sozialdemokraten und Grüne nicht im Sinne der Erhaltung dieses einzigartigen Spitalsareals auf den richtigen Kurs und stoppen die geplante Verbauung des Ostareals?

Ist es der ...

Ausblick, der die zukünftigen Bewohner der obersten Stockwerke der geplanten “Sozialwohnungen” so beharrlich an der Bebauung festhalten lässt?
Otto-Wagner-Kirche mit Schneeberg Otto-Wagner-Kirche mit Schneeberg Otto-Wagner-Kirche mit Schneeberg

Die “Grünen” in Penzing als einzige Partei gegen Bürgerbeteiligung

Was ist aus den “Grünen” geworden? Bei der BV-Sitzung am 29.1.2014 in Penzing wurde von der ÖVP ein Antrag auf BürgerInnen-Beteiligungsprozess betreffend Nachnutzung des Otto Wagner-Spitals in der Bezirksvertretersitzung zur Abstimmung eingebracht. SPÖ und FPÖ stimmten dem Antrag der ÖVP zu, nur die Klubobfrau der Grünen, Fr. Elisabeth Holzer, wehrte sich mit mehreren Wortmeldungen dagegen. Sie möchte alle Entscheidungen den Experten überlassen. Was dabei herauskommt, haben wir bei der Expertenkommission und bei den Architektenteams zum Thema Steinhof gesehen. Eine Anbiederung an die Stadt Wien und an die auftragvergebenden Wiener Sozialdemokraten sondergleichen.
Trotzdem wurden bei der Dafür-Abstimmung auch Hände der Grünen gegen den Himmel gerichtet.

Hundeverbot im Otto-Wagner-Areal

Schreiben der MA 49Das war zu erwarten. Als die Stadt Wien zwei Grundstücke im Otto-Wagner-Areal an einen privaten Investor verkauft hat (Werbeslogan der SPÖ 2012) und der monströse VAMED-Bau in seiner Architektur als krasser Gegensatz zu den Jugendstilbauten errichtet wurde, hat uns Frau VzBm. Vassilakou in der Mediation auf Fragen betreffend der Architektur geantwortet: “Da können wir (Stadt Wien) gar nichts machen. Das ist Privatgrund.” Auf die Frage, wer denn privatisiert hat, bekamen wir bis heute keine Antwort. Diese Frage wurde auch im Zuge der Bürgerversammlung am 22.1.2014 nicht beantwortet.
Genauso verläuft die Frage nach dem Hundeverbot im Spitalsgelände. Hier die Antwort der MA 49. Hier wird der Bürger im Kreis herum geschickt.

Da die beiden Grundstücke, auf denen die VAMED ihre Rehaklinik gebaut hat, nicht mehr öffentliches Eigentum sondern Eigentum der VB Real Estate Leasing SPU GmbH sind, hat scheinbar weder die MA 49 noch der KAV Einfluss auf das Anbringen von Hundeverbotstafeln.
Die fehlenden Fotos der MA 49 stellen wir gerne zur Verfügung (Bilder der Steinhof-Eingänge).
Deshalb fordern wir nach wie vor die Nominierung des Otto-Wagner-Areals als UNESCO-Welterbe. Dann kann sichergestellt werden, dass das gesamte Areal einer Kontrolle unterliegt. Den PolitikerInnen-Versprechen vertrauen wir nicht mehr.

Auch die vermutete indirekte Förderung des VAMED-Baus durch den Steuerzahler wurde von der Stadt Wien nicht öffentlich gestellt.

Bürgerversammlung 22.1.2014
Meine Fragen an einige Personen des Podiums und die fehlenden Antworten

In Vorahnung, dass meine Fragen ungenügend beantwortet werden, habe ich den Text inklusive der Fragestellungen aufgeschrieben und wörtlich vorgelesen. Wie befüchtet, sind diese, bis auf die Frage nach den Eigentumsverhältnissen der Gesiba, nicht beantwortet worden.
Daher stelle ich meine Rede hier öffentlich und werde diese, inklusive der Fragen an die angesprochenen Personen, mit der Bitte um Beantwortung, per Mail versenden.
Allfällige Antworten werde ich hier öffentlich stellen.

Antwortmail: 12.2.2014 GR Frau Dr. Jenifer Kickert, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat, Die Grünen
Antwortmail: 24.1.2014 GR Frau Silvia Rubik, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat, SPÖ
Antwortmail: 29.1.2014 Herr DI Werner Bartlmä, WSE Wiener Standortentwicklung GmbH
Antwortmail: 4.2.2014 Herr Prok. Ing. Werner Windisch, Leiter Planungsabteilung GESIBA
Antwortmail: Herr DI Andreas Käfer, Verkehrsplanung, Mitglied des Wiener Fachbeirates für Stadtplanung und Stadtgestaltung

Kundgebung vor der Bürgerversammlung

Ab 17:30 Uhr wird eine Kundgebung des Vereins Initiative Steinhof neben dem Eingang zum Goethe-Gymnasium abgehalten. Dabei wollen wir über die Vorgänge rund um Steinhof informieren.
Einige Zählkarten (ohne Registrierung) zur heutigen Bürgerversammlung sind noch bei der Kundgebung an interessierte Bürgerinnen und Bürger abzugeben.

Wer versteckt sich hinter dem Dialogbüro der Grünen?

Ein wenig sinnvoller Dialog mit unbekannten Personen

2. Bürgerversammlung?

Eine Bürgerversammlung “auf Raten” widerspricht eindeutig dem Begriff “Bürgerversammlung” und ist daher verfassungswidrig. Auf rechtsstaatlichem Boden müsste eine neuerliche Bürgerversammlung nach § 104c Stadtverfassung beantragt und von der Bezirksvertretung beschlossen werden, zu der dann allerdings auch die Teilnehmer der ersten Bürgerversammlung teilnahmeberechtigt wären. Eine Teilnahmebeschränkung nach irgendwelche gesetzlich nicht gedeckten Kriterien ist ebenfalls verfassungswidrig. Wer als Amtsträger (BV) bewusst dagegen verstößt, macht sich des Amtsmissbrauchs schuldig. Unmöglichkeit der Versammlung in einem genügend großen Lokal ist dabei sehr eng auszulegen; Nichtvorhandensein eines geeigneten Lokals im Bezirk genügt sicher nicht, wenn ein solches in Bezirksnähe zur Verfügung steht (z. B. Stadthalle). Auch die Kosten dafür sind kein Rechtfertigungsgrund, denn verfassungsmäßig vorgesehene Instrumente der Demokratie sind vorrangig zu finanzieren, sonst könnte man ja auch Wahlen mit der Begründung, sie seien zu teuer, beschränken. Wir (Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung) werden sehr genau auf die Einhaltung der Verfassung achten und erwarten von den politischen Parteien im Wiener Gemeinderat dasselbe. Vor allem werden wir auf die Reaktion der Bürgerbeteiligungsbeauftragten und ihrer Magistratsabteilung sehr genau achten. Verfassungsmäßige demokratische Grundrechte dürfen kein Spielball politischer Willkür werden, das wären die Anfänge einer totalitären Willkürherrschaft, denen es auch heute noch zu wehren gilt, wollen wir nicht faschistoiden Entwicklungen Vorschub leisten.
von Hofmann Helmut am 2014-01-19 um 10:08 Uhr

Kundgebung vor der 1. Bürgerversammlung am 22.1.2014 um 17:30 Uhr.

Bedenklicher Umgang mit dem Bürger: Wie(n) im wilden Westen

Lesen Sie eine Stellungnahme von Dr. Hofmann wie auch ein Telefonprotokoll auf der Website von Aktion21

Wiener Bürgerbeteiligung in homöopathischer Verdünnung mit garantiertem Placebo-Effekt

Da kann sich Frau Andrea Kalchbrenner (Bezirksvorsteherin von Penzing) noch so für die Organisation der Bürgerversammlung am 22.1.2014 zerstrudeln, wenn sie von der Stadt Wien und dem Bezirksvorsteher von Ottakring, bewusst oder unbewusst, im kalten Regen stehen gelassen wird. Wenn diese Methode zur Regel wird, dann wird sich bald keine Bezirksvorstehung für eine Bürgerversammlung finden.

Das bewusste Reduzieren der TeilnehmerInnen an Bürgerversammlungen schafft für die argumentationsschwachen PoitikerInnen eine überschaubare Größe. Dann noch die Veranstaltungsdauer auf ein Minimun begrenzen und schon hat man für das Fernsehen und die Presse einen kompakten Rahmen geschaffen, in dem die einstudierten Reden der PolitikerInnen gut herüberkommen und aufgrund der Zeitknappheit nicht auf alle Fragen oder Vorwürfe eingegangen werden muss.
So auch beim Stadtgespräch am 14.1.2014 in Neustift beim Heurigen Wolff geschehen. Eine Raumgröße, die man locker für eine private Hochzeit vollbekommen würde, musste für ein heikles Thema, bei dem zahlreiche MitbürgerInnen keine Sitzplatz und auch keinen Einlass bekamen, herhalten.

Auch wenn es nun einen zweiten Termin der Bürgerversammlung gibt (11.2.2014, 18:30 Uhr, Festsaal des Goethe-Gymnasiums, 1140 Wien, Astgasse 3), so bleibt die Reduzierung auf einen kleinen Bürgerkreis (300 Personen) dabei erhalten.
Wir ersuche alle interessierte Bürgerinnen und Bürger, sich unter der Tel.Nr.: 4000/14118 bzw. E-Mail: (post@bv14.wien.gv.at) schon jetzt einen Platz für diese Zweit-Bürgerversammlung am 11. Feber 2014 zu reservieren. Denn die 300 Zählkarten für den 22.1.2014 waren innerhalb von 3 Tagen vergeben.

Der Wiener Weg

Perspektiven 9-10/2013 Der Wiener Weg oder auch "Wien ist anders". Im Dezember 2012 wurde das Zentrum für Suchtkranke im Otto-Wagner-Spital neu adaptiert. Nun wird es infolge der Bebauungspläne vermutlich wieder aufgelassen, da im Ostareal der Pav. 26 (Subakutstation = stationäre Weiterbehandlung) für Wohnungen herhalten muss.

Entwicklungsplanung Otto-Wagner-Spital Ostareal

Für all jene Menschen, die die Ausstellung der rot/grünen Stadtverwaltung am 9. und 10.1.2014 im Otto Wagner Spital nicht besuchen konnten/wollten, eine kurze Gegendarstellung zu den Aussagen von Frau Dr. Kickert in der ORF-Sendung Wien heute von 10.1.2014.

Das bewusste Aussperren der Bebauungsgegner von Steinhof

Zählkarten zur Bürgerversammlung SteinhofWas damals bei der gemeinsamen Bürgerversammlung in der Spettergarage von Penzing und Ottakring am 28.9.2011 an die 800 erboste Bürgerinnen und Bürger von Wien von sich gegeben haben, will man vermutlich auf Seiten der Politik nicht noch einmal hören. Bei der Bürgerversammlung am 22.1.2014 werden nur gezählte 300 Bürgerinnen und Bürger aus Penzing und Mitglieder einiger Bürgerinitiativen durch die Ausgabe von Zählkarten zugelassen. Die Bezirksvorstehung von Ottakring hat sich geich ganz aus der Teilnahme an der Bürgerversammlung herausgenommen. Das widerspricht einer demokratischen Willenskundgebung und erinnert an nordkoreanische Versammlungen, bei denen nur willige BürgerInnen mit Fähnchen dem Diktator zuwinken dürfen.
Das dürfen wir uns von einer sozialdemokratischen Stadtregierung nicht bieten lassen. Ab 9.1.2014 können Zählkarten telefonisch (Tel.-Nr.: 4000/14118) oder per Mail (post@bv14.wien.gv.at) bestellt werden und müssen persönlich in der Bezirksvorstehung Penzing (1. Stock, Zimmer 85) abgeholt werden.
Obwohl Frau Kalchbrenner (Bezirksvorsteherin von Penzing) ihre Möglichkeiten für die Bürgerversammlung auszuschöpfen versucht, im Gegensatz zu ihrem Amtskollegen in Ottakring, ist es dennoch demokratiepolitisch nicht zu verstehen, dass die Stadt Wien (Bürgermeister Häupl und Vizebürgermeisterin Vassilakou) nur 300 Personen zu einem Thema, dass ganz Österreich angeht und interessiert, teilnehmen lässt.
Steinhof gehört weder den Penzingern noch den Ottakringern und schon gar nicht den PolitikerInnen alleine. Steinhof gehört allen ÖsterreicherInnen und daher haben auch alle dabei mitzureden.

Hunde im Otto Wagner Spitalsareal

Nichts gegen Hunde, dort wo sie hingehören. Bevor der VAMED-Bau gebaut und eröffnet wurde, galt im gesamten Spitalsgelände ein Hundeverbot. An allen Eingängen waren sichtbar und eindeutig Hundeverbotstafeln montiert. Noch immer ist das Spital in Betrieb, aber die drei Osttore in der Reizenpfenninggasse sind erstens 24 Stunden geöffnet und die Hundeverbotstafeln wurden abmontiert. An den drei anderen Eingängen, Baumgartner Höhe 1, Sanatoriumstraße 2 und bei der Feuerwache im Norden ist das Hundeverbot noch aktuell.
Will man so die Rehpopulation, Dachse und sonstige Tierwelt auf diese Weise vertreiben? Dazu ein Schreiben an den zuständigen Leiter der Forstverwaltung MA 49.

Appell-Brief an die Grünen

Immer mehr Menschen können sich dem unverständlichen Gesinnungswandel der Grünen nicht mehr anschließen und greifen erbost zu Kugelschreiber oder in die Tastatur, um ihren Unmut an die Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen Frau Dr.in Eva Glawischnig-Piesczek, Frau Mag.a Christiane Brunner (Abg. zum Nationalrat, Sprecherin für Umwelt, Sprecherin für Tierschutz) und Mag. Dr. Wolfgang Zinggl (Abg. zum Nationalrat, Sprecher für Kultur) mitzuteilen.

Furunkel am verlängerten Steißbein

Für all jene Menschen, die bisher den Zusammenhang und Werdegang unserer Bewegung zur Bewahrung von Steinhof nicht komplett gekannt haben: die Zeitschrift.at

So wird Bürgerbeteiligung in Wien gehandhabt

Mail an ...Nachdem die Wiener Petition zur Nominierung des Otto-Wagner-Spitals als UNESCO-Welterbestätte über 7.229 Unterstützungserklärungen erhalten hat, war sie mit nahezu doppelt so vielen Unterschriften wie die Petition für die Mariahilferstraße die erfolgreichste Petition in Wien.
Nicht nur, dass die Petition ohne Angabe vor realistischen Gründen von der rot-grünen Mehrheit im Petitionsausschuss abgewürgt wurde, hat man darüber hinaus die Anzahl der Unterstützungserklärungen auf ">500" gesetzt, um schließlich die Petition komplett aus der Liste der Petitionen zu streichen.

So geht man in Wien mit Bürgeranliegen um. Das ist weder gerecht noch demokratisch. Das ist, um im gesetzlichen Rahmen zu bleiben, einfach unfair und sicher nicht dem Willen der BürgerInnen entsprechend.

BürgerInnenversammlung von Penzing am 22. Jänner 2014, 18:30 Uhr

EinladungDa möge sich Herr Bezirksvorsteher von Ottakring Franz Prokop ein Beispiel nehmen, wie man seine BezirksbürgerInnen in ein essentielles Thema wie das des Otto-Wagner-Spitals am Steinhof einbindet. Es geht auch anders, ohne dass man nebulose Ausreden für das Nichteinbinden der Bürger in die Entscheidungen der Stadt den müden Lippen entgleiten lässt.
Auch wenn Herr Prokop, SPÖ, meint, dass das Otto-Wagner-Spital die OttakringerInnen nichts angeht, da es im 14. Bezirk liegt, bekommt Ottakring einen Großteil des Verkehrsaufkommens durch die Mieter der geplanten 160 Wohnungen in den Neubauten + 110 Wohnungen in den bestehenden Pavillons im Ostareal ab.
Ob das die OttakringerInnen nicht interessiert, hat nicht der Bezirksvorsteher zu bestimmen, sondern die BürgerInnen von Ottakring.

Schreiben Sie Ihre Meinung zur Verweigerung der BürgerInnenversammlung in Ottakring an den Bezirksvorsteher (post@bv16.wien.gv.at) und
es sollten sich besonders viele Menschen für Zählkarten unter der Tel.-Nr.: 4000/14118 (ab 9. Jänner 2014) anmelden. Nur wenn der Andrang besonders groß ist, kann es eventuell ein Umdenken bewirken.

“Gemeinsam plant´s sich besser” aus der Sicht der Grünen (Dr. Kickert)

All jenen Menschen, die sich durch die “grüne” Sicht von Frau Dr. Kickert irreführen lassen, möchte ich gerne einen Einblick aus der BürgerInnenseite in die Machenschaften der Politik mit der neuen Bürgerbeteiligung zur Kenntnis bringen.
Ich habe hier bewusst nicht unsere Stellungnahme dazu angeführt. Wir kennen Frau Dr. Kickert aus der Mediation und möchten uns hier nicht über den Eiertanz der PolitikerInnen zwischen Stadtinteressen und BürgerInnenbeteiligung auslassen. Auf dieser Website steht im Prinzip der ganze Werdegang unserer Bewegung und die (nicht)Reaktionen der Stadtverwaltung.
Weitere interessante Informationen gibt es im Buch “Die Mitmachfalle” von Thomas Wagner.
Die Geschichte vom Otto-Wagner-Spital ´Am Steinhof´ lesen Sie im neuen Buch von DI Christian Schuhböck.

Stellungnahme des Wiener Naturschutzbundes zur Causa Otto-Wagner-Spital

Stellungnahme Herzlichen Dank für die Unterstützung.

Immer mehr Menschen sind psychisch krank

InformationÖsterreich ist psychisch krank, und zwar kränker als offiziell angenommen. 900.000 Menschen werden zur Zeit psychologisch oder psychiatrisch behandelt, 840.000 von ihnen mit Psychopharmaka. Dazu kommt eine hohe Dunkelziffer.

Da in Wien offensichtlich nur mehr die Sparwut herrscht, um die enormen Beträge zur Rettung der maroden Banken und den Nachschub für das Füllhorn der Stadt Wien zugunsten von Lobbyisten, Freunderln und Seilschaften zusammenkratzen, werden soziale Einrichtungen wie das Otto-Wagner-Spital geschlossen und öffentliche Gründe privatisiert.
Menschen, die keine eigene Lobby haben, gehen dabei leider leer aus.

Initiative fordert Ausbau von Kinder-Rehabilitation (Mittagsjournal 4.12.2013)

Was geschieht ...Reinhold Kerbl von der Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde. “Was wir in drei Tagen an Verlustabdeckung für die Hypo Alpe Adria wegschicken, würde die Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation für ein ganzes Jahr gewährleisten".
Erfahren Sie mehr hier.
Steinhof wäre der geeignete Ort für Kinder, die ihr Leben noch vor sich haben und im Unterschied zu den “Begünstigten” keine idealen Startvoraussetzungen für das Leben haben. Gerade für Menschen mit ähnlichen Handycaps wurde Steinhof gebaut, dafür soll es auch erhalten bleiben.

In Wien stehen 80.000 Wohnungen leer!

Die Presse vom 26.7.2012: http://diepresse.com/home/panorama/wien/1271079/Wiens-neue-Plaene-fur-leere-Wohnungen
Der Standard vom 23.8.2010: http://derstandard.at/1282273222452/80000-Wohnungen-stehen-leer-das-ist-unfassbar
Der Standard vom 29.10.2009: http://derstandard.at/1256743517593/Wohnungsleerstaende-in-Wien-Kein-Gott-kein-Staat-kein-Mietvertrag
ISWB InfoService wohnen bauen 1995: http://www.iswb.at/forschung/forschung.php?ID=60 Seit 1991: 100.000 - 130.000 leerstehende Wohnungen.
Warum ändert man hier keine Gesetze, sondern vernichtet Grünflächen und Kulturgut? - Weil's einfacher ist und die politischen Beziehungen fördert?
Was ist mit den leerstehenden Bürotürmen? (Wiener Immobilienblaserl)

Steht der Bezirksvorsteher von Ottakring, SPÖ, hinter den BürgerInnen des Bezirkes oder nur hinter der Stadtregierung?

Bürgerversammlung gefordert Resolution Zu behaupten, dass die Bebauung des Ostteils vom Otto-Wagner-Spital mit Wohnbauten die BürgerInnen von Ottakring nicht betrifft, ist wohl mehr als kühn. Seine Bemühungen die Oppositionsparteien des Bezirkes zu ignorieren, wohl auch.

Neue Briefmarke zum Jugendstiljuwel Otto-Wagner-Spital ´Am Steinhof´

BriefmarkeSeit geraumer Zeit sind Bemühungen im Gange, die ehemalige Niederösterreichische Landes-Heil- und Pflegeanstalt “Am Steinhof”, das nunmehrige Otto-Wagner-Spital in Wien XIV., mit der Jugendstilkirche “Hl. Leopold” vor Verbauung zu schützen und für kommende Generationen zu erhalten. Eine Vergleichs- und Machbarkeitsstudie bescheinigt dem Otto-Wagner-Spital die UNESCO-Welterbe-Würdigkeit. Es entspricht sogar vier Kriterien der Welterbe-Richtlinien – die Freiheitsstatue in New York hingegen “nur” zwei Kriterien.
Im Dezember kommt auf Basis der Studie ein Buch heraus, das den außergewöhnlichen universellen Wert dieses Jugendstiljuwels in Wort und Bild veranschaulicht. Im Vorfeld dieses prächtigen Bildbandes erscheint bereits jetzt die gleichnamige Briefmarke “Otto-Wagner-Spital ´Am Steinhof´”, erhältlich bei “Alliance For Nature” unter www.AllianceForNature.at

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat gestern, am 28.11.2013, entschieden,

dass Österreich Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonferenz (EMRK) verletzt und damit gegen die Menschenrechte verstößt. Denn das Recht auf Information ist klar mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung verknüpft. Die bisherige österreichische Praxis, Auskünfte als Gnadenakt zu gewähren, ist damit rechtlich nicht mehr haltbar. Stattdessen sind die Aufkunftspflichtgesetze im Einklang mit Artikel 10 Menschenrechtskonvention so anzuwenden, dass Auskunft grundsätzlich zu erteilen und die Geheimhaltung die Ausnahme ist. Details hier.

5-Jahres-Jubiläumsfeier der Initiative Denkmalschutz

Eine gelungene Veranstaltung der Initiative Denkmalschutz am 28.Nov.2013 im Festsaal des Alten Rathauses, Wien 1. Am Podium gab es ausführliche Berichte und Statements von
Prof. Dr. Bernd Lötsch, ehem. Direktor Naturhistorisches Museum Wien
Prof. Dr. Wilfried Lipp, ICOMOS Österreich
Prof. Dr. Michael Petzet, ehem. Präsident ICOMOS International, München/Deutschland

Von den Podiumsteilnehmern unwidersprochen war die Tatsache, dass die Jugendstilanlage am Steinhof eindeutig den Kriterien der UNESCO für ein Weltkulturerbe entspricht. Einzig allein die Tatsache, dass die Stadtpolitik den Antrag auf Aufnahme in die Warteliste der UNESCO nicht stellen will, macht die Bemühungen zum Schutz des Ensembles zunichte. Offensichtlich regiert die Stadtpolitik am Bürger vorbei; daher sollten wir BürgerInnen vermehrt darauf drängen, mehr aktive Beiträge über die Entwicklung unserer Stadt einbringen zu können.

Wie lautet ein Spruch unbekannten Ursprungs: "Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!"

Auch das von Bürgermeister Häupl und Vizebürgermeisterin Vassilakou immer wieder vorgebrachte Argument, um die Antragsverweigerung zu rechtfertigen, dass der UNESCO-Schutz nicht besser ist als die Bestimmungen des Denkmalschutzes, ist nicht richtig, wie von den Experten am Podium neuerlich bestätigt wurde - aber das hat man ja beim Problem von Wien Mitte gesehen. Erst als die UNESCO mit der Aberkennung des Welterbestatus von Wien Innere Stadt gedroht hat, wurden die Hochhäuser niedriger, leider nicht schöner gebaut. (BM: "Wenn ma oben d'raufdruckt, wird's unten brader!")

Bürgerversammlung Steinhof

APA OTS: Prokop lehnt Antrag auf Bürgerversammlung zu OWS ab
APA OTS: Bezirke haben BürgerInnen bereits 2011 zu Überlegungen im Ostteil des Otto-Wagner-Spital informiert - Zwischen 2011 und heute hat sich viel getan. Der Unmut der Bevölkerung war 2011 eindeutig zu hören und das will sich offensichtlich der 16. Bezirk nicht mehr anhören. Die Einbahnregelung hat nichts mit den geplanten Wohnbauten im OWS zu tun. So schaut's aus.

Bürgerversammlung PenzingWährend die Penzinger Bezirksvertretungen geschlossen für eine Bürgerversammlung zum Otto-Wagner-Spital am Steinhof eintreten, gibt sich der Bezirksvosteher von Ottakring, Hr. Franz Prokop (SPÖ) eher unbedarft. Er hält eine Bürgerversammlung für nicht angebracht. So als ob das Otto-Wagner-Spital und die von der Stadt Wien geplanten Veränderungen keine Auswirkung auf Ottakring und die Ottakringer haben. Dabei werden dort ca. 270 Wohnungen (160 Neubauwohnungen plus 110 Wohnungen in den denkmalgeschützten Pavillons) errichtet. Das ergibt zu der Anzahl neuer Bewohnern eine gehörige Anzahl PKW's, Parkplätzen und ein Mehr an öffentlichen Verkehrsanbindungen. Dass das am 16. Bezirk spurlos vorbeigeht, mag bezweifelt werden und dass das die OttakringerInnen nichts angeht, auch.

Otto-Wagner-Spital als UNESCO-Weltkulturerbe

Antrag der Grünen auf WelterbestatusAls die Grünen noch nicht am Futtertrog saßen und sich noch für jedes Stück Grün entschlossen bis zum Umfallen an alle bodenständigen Einrichtungen gekettet hatten, gab es 2006 auch Bestrebungen der Grünen in Penzing, das heute so vehement zu verbauende Otto-Wagner-Spital samt dem dazugehörigen Angelände als UNESCO-Weltkulturerbe unter Schutz stellen zu lassen. Im Oktober 2013 waren in der Penzinger Bezirksvertretung gehörige Anstrengungen und Überzeugungskraft der Oppositionsparteien notwendig, bis auch die Grünen einer Bürgerversammlung in Penzing zustimmen konnten.

Vielleicht ist die Oppositionsbank für die Ideen und ehemaligen Ideale der Grünen doch die bessere Alternative?

Am 11. Dezember 2013 findet die Buchpräsentation “Otto-Wagner-Spital Am Steinhof” von DI Christian Schuhböck (Alliance For Nature) statt. Den Hintergrund dazu liefert die Vergleichs- und Machbarkeitsstudie, welche das Areal, nach den Vorgaben der UNECO als besonders schützenswert ausweist. Termin und Einladung

Die Stadt Wien entscheidet sich für die Zerstörung des Ostareals

Auch wenn es BM Häupl und Frau VzBm Vassilakou noch so geschickt formulieren wollen. Das Ostareal des Otto-Wagner-Spitals ist ein wesentlicher Bestandteil der Spitalsanlage und des Jugendstilensembles Otto Wagners und gehört zum eigentlichen Jugendstil-Juwel am Steinhof. Das sollte eigentlich auch der Herr Bürgermeister wissen.
Wenn nun behauptet wird, dass das Jugendstilareal durch den Neubau von 160 Wohnungen nicht zerstört wird, dann ist das schlicht und einfach eine Unwahrheit.
Wenn man in einem sensiblen Jugendstilensemble 11 Wohntürme mit 160 Wohneinheiten zu je 100 m2 neu errichtet, dazu die nötige Infrastruktur, Verkehrswege, Parkplätze und öffentliche Einrichtungen rechnet, kann man doch nicht allen Ernstes behaupten, dass das Gebiet unangetastet bleibt. Da ist es auch keine Argumentationshilfe, dass man bereits vor Jahren Jugendstilbauten in Sichtziegelbauweise, wie den Pferdestall oder Wiens größten Jugendstil-Schweinestall aus den Denkmalschutz entlassen und abgerissen hat um Platz für Wohnbauten und ein sogenannte “Rehab-Zentrum” zu schaffen.
Da ist es den rot-grünen StadtpolitikerInnen auch egal, was über 70.000 BürgerInnen über Steinhof denken.

Wien heute vom 20.11.2013

Unterstützungserklärungen UNESCO-Welterebe

Obwohl von der MA 26 die Petition Steinhof auf “Beendet” gesetzt und von einer weiteren Behandlung Abstand genommen wurde, sind in den letzten Tagen mehr als 160 neue Unterstützungserklärungen bei uns eingetroffen.
Das beweist, dass viele Bürgerinnen und Bürger mit der Entscheidung des Petitionsausschusses nicht einverstanden sind und eine weitere Behandlung zur Aufnahme von Steinhof in die UNESCO-Vorschlagsliste fordern.

Aus dem Büro der Stadträtin Sandra Frauenberger habe ich die Nachricht erhalten, dass mein Schreiben vom 5.11.2013 betreffend Einforderung von fehlenden Informationen zur Beendigung der Petition zumindest in Arbeit genommen wurde.

APA OTS-Meldungen

FP-Gudenus: Rot-Grün versagt auch am Leopoldsberg beim Denkmalschutz: Bundeshauptstadt droht nächste Kulturschande
FPÖ wird Steinhof erneut im Gemeinderat thematisieren: Kulturschande muss verhindert werden
Pest oder Cholera? Wolfgang Gerstl über die Koalitionsverhandlungen und Steinhof
Stadtbildverschandelung aus finanziellen Motiven schreitet voran: “Herz für Denkmalschutz” in Wien von Rot-Grün
Strache fordert kulturelle und soziale Nutzungen für Steinhof: Luxuswohnungen sind abzulehnen
Ottakring wartet seit dem 13. September auf eine Bürgerversammlung zu Steinhof
Otto-Wagner-Areal: Wo bleibt das Gesamtkonzept?
Rot-Grün setzt Zerstörungswerk fort: Steinhof + 220 Wohnungen - 100 Baumriesen = Kulturschande
ÖVP Penzing setzt Bürgerversammlung zur drohenden Verbauung der Steinhofgründe durch

Präsentation der geplanten Wohnbebauung im Ostareal des Otto-Wagner-Spitals

Bebauungspläne 6-11-2013Wer nun denkt, dass zur gestrigen und heutigen (6.11.2013) Präsentation der Bebauungspläne alle Mitglieder der Bürgerinitiative eingeladen wurden, der täuscht sich. Es wurden nur die Partei- Stadtregierierungskonformen Personen der BI eingeladen. Jene Personen der BI (wie auch ich), die sich nach wie vor für den unzerstörten Erhalt des Areals und gegen jede Neubebauung einsetzen, werden seit einige Zeit von den dafür Zuständigen nicht mehr mit Informationen versorgt.
Dabei haben einige Initiativler anscheinend vergessen, dass an die 57.000 Menschen die Forderungen auf den Unterschriftenlisten unterzeichnet und darauf vertraut haben, dass diese Linie auch eingehalten wird. Aber manche Menschen sind wandelbar.

Perspektive falschPerspektive korrigiert

Selbstverständlich werden wir uns weiterhin vehement für die Nominierung als UNESCO-Welterbestätte einsetzen. Denn nur dann ist das Gelände vor der Verkaufs- und Bebauungswut der Stadtregierung geschützt (siehe Hochhausprojekte Wien-Mitte und Eislaufverein).

Nun gilt es die Stadtregierung von der Bebauung des Ostareals abzuhalten, denn wenn in den nächsten Jahren, bedingt durch die Absiedlung der Spitalsniederlassungen, an die 53 Pavillons (von denen jeder an die 60 m Länge und 25 m Breite mit 2-3 Stockwerken mißt) leerstehen werden, ist nicht einzusehen, warum man nun - ausschließlich zur Stützung von Baufirmen - unbedingt noch schnell Neubauten hineinbetonieren muss.

Sind diese beschönigenden “Visualisierungen” nur ein weiterer Beschwichtigungsversuch für die verunsicherten und aufgebrachten Bürger?

Beantwortungsschreiben MA 26Stellungnahme der MA 26 zur abgeschassten Steinhof-Petition

Am 31.10. habe ich per Post eine Beantwortung der MA 26 nach der Behandlung im Petitionsausschuss erhalten (24 Tage nach dem Beschluß im Ausschuß). Darin werden

weder die abgegebenen Stellungnahmen (eigentlich gibt es nur eine von Frau VzBM Vassilakou, denn der Stadtrat für Kultur und Wissenschaft in Wien, Herr Dr. Mailath-Pokorny, hatte zu diesem kulturpolitisch eminent brisanten Thema keine eigene Meinung, sondern hat sich der Stellungnahme von Frau Vassilakou per Mail angeschlossen),

noch eine Begründung der abgelehnten Stellungnahme von BM Häupl erwähnt.

Lediglich einige abgedroschene Textstellen aus verschiedenen Schreiben von BM Dr. Häupl wurden für würdig erachtet, 7.229 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wien vor den Kopf zu stoßen. Ein direkte Stellungnahme zur Petition wurde vermieden.

Antwortschreiben MA 26Unsere Antwort darauf:
Diese Unverfrorenheit der verantwortlichen Stelle hat mich zu einer persönlichen Stellungnahme zu der von der MA 26 übermittelten Beantwortung veranlasst. Die darin erwähnten Textstellen sind in der fachlichen Stellungnahme von DI Christian Schuhböck nachzulesen.
Den Link zur Wien-Petition gibt es hier.

Wir wollen uns nicht damit abfinden und werden mittels Rechtsbeistands versuchen, hier eine klare und schlüssige Stellungnahme der Stadt Wien zu erreichen.
Eine Schande, wie von der Wiener Stadtregierung mit dem neu geschaffenen und von ihr als “herausragendes Instrument der Bürgerpartizipation” gefeierten Petitionsrecht für BürgerInnen umgegangen wird.

Stellungnahme zur Petition Steinhof eingefordert

Offener BriefAngesichts der Tatsache, dass auch drei Wochen nach Abhandlung der Petition “Nominierung des Otto-Wagner-Spitals als UNESCO-Welterbestätte” vom 7. Oktober 2013 keine Information über den Ablauf, Stand und Begründung der Ablehnung an den Petitionswerber von der Vorsitzenden des Petitionsausschuss ergangen ist, fordere ich als Petitionswerber mittels eingeschriebenen Brief eine Stellungnahme von der Petitionsvorsitzenden ein.

V130-000 - Petitionen in Wien
§2, Abs.4: Nach Behandlung im Petitionsausschuss ist die Petition durch die für Petitionen zuständige amtsführende Stadträtin bzw. den für Petitionen zuständigen amtsführenden Stadtrat schriftlich gegenüber der Einbringerin bzw. dem Einbringer zu beantworten und den Petitionsausschuss über die Beantwortung in Kenntnis zu setzen.

Wieder zeigt die rot/grüne Stadtregierung ihr wahres Gesicht

GR-BeschlussIn der Gemeinderatssitzung am 25.10.2013 wurde der Beschlussantrag der FPÖ auf ein adäquates Ersatzareal der Steinhof-Grundstücke für die GESIBA von der rot-grünen Stadtverwaltung abgelehnt. Offensichtlich haben nun auch die Grünen das Interesse an Grünraum und erhaltenswertem Allgemeingut verloren. Vor der Regierungsbeteiligung hätten sich zahlreiche Grüne an die Bagger und Bäume gekettet, aber am Futtertrog ist es offensichtlich angenehmer als in der realen Wirklichkeit.

Petition Welterbe Steinhof von Rot/Grün kalt abgewürgt und der Rest ist Schweigen!

Im Petitionsausschuß am Montag den 7.10.2013, wurde die Wiener Petition zur Nominierung des Otto Wagner Spitals als UNESCO-Welterbestätte von der Rot-Grünen Mehrheit ohne Angabe von Gründen abgewürgt. 7.229 Wienerinnen und Wiener wurden damit als wertlos und einer Beachtung unwürdig befunden. So sieht die Bürgerbeteiligungspolitik der derzeitigen Stadtregierung aus.
Wer nun gedacht hat (so wie wir), dass es zu dieser Ablehnung zumindest eine Stellungnahme an den Petitionswerber geben wird, hat sich getäuscht. Weder vom Ausschussvorsitzenden (Troch, SPÖ) noch von irgendeiner Kommission bzw. von der für Bürgerbeteiligung zuständigen Stadträtin gab es bis jetzt (25.10.2013 - drei Wochen nach der Entscheidung!) eine Stellungnahme zur Ablehnung der Petition. Offensichtlich findet man es nicht der Mühe wert, Entscheidungen zu begründen bzw. hat man es nicht notwendig zum Entscheid eine Begründung abzugeben.
Das ist Bürgerbeteiligung wie sie derzeit in Wien von Rot/Grün gelebt wird. Wenn wir mindestens ein Jahrzehnt warten müssen (siehe Aussage von Frau Vassilakou unten), bis sich Partizipation in Wien durchsetzt, ist es zu spät.

So geht die Rot/Grüne Stadtverwaltung mit Bürgeranliegen um

BriefAls Petent einer Wiener Petition haben manche Personen nicht einmal die Möglichkeit zu einer Stellungnahme, obwohl Parteien dazu einen Antrag stellen. Eine Begründung der Ablehnung haben die zuständigen Personen offensichtlich nicht notwendig (mia san mia).

Partizipation in Wien

Der Begriff Partizipation wird übersetzt mit Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung usw.
Geht es nach den Vorstellungen von VzBM. Mag. Vassilakou (seit drei Jahren Stadträtin für Bürgerbeteiligung) dauert es noch mindestens ein Jahrzehnt, bis sich Partizipation in Wien durchgesetzt hat. So die Aussage von Frau Vassilakou im Odeon am 23.9.2013. Bis dahin hat unsere Stadträtin für Stadtentwicklung vermutlich alle lukrativen Grünflächen in Wien an die Baulobby verkauft und verbetoniert. Engagierte Bürgerinnen und Bürger müssen wohl auf ein anderes Pferd setzen um Wünsche der Bevölkerung politisch durchsetzen zu können.

Die so oft gepriesene Bürgerbeteiligung verkommt im Falle von Steinhof zur Farce!

Bei der am 7. Oktober 2013 stattgefundenen Petitionsausschusssitzung hat die rot-grüne Stadtregierung wieder einmal bewiesen, was sie von Bürgerbeteiligung hält - nämlich gar nichts!
Bei sieben von zehn Petitionen wurde per rot-grünem Beschluss “von einer weiteren Behandlung Abstand genommen”, darunter ist auch die Petition zur Rettung des Steinhofareals. Alle Anträge der ÖVP Wien auf Ladung und Anhörung der Petenten wurden von Rot-Grün abgelehnt.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131007_OTS0161/vp-aichinger-petitionsausschuss-verkommt-zur-farce

Der Wille der Petitionswerber wird ausschließlich auf Grundlage einseitiger Stellungnahmen der rot-grünen Stadträte völlig ignoriert. “Den Petitionswerbern wird jegliche Akteneinsicht verweigert.” Auch zu den Stellungnahmen der Stadträte haben sie keinen Zugang. Die von der FPÖ geforderte Einladung der Petitionswerber zwecks Präsentation und Erörterung ihrer jeweiligen Petitionen wurde von der rot-grünen Ausschussmehrheit abgeschmettert.
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131007_OTS0163/fp-wansch-ad-petitionsausschuss-buergerbeteiligung-bleibt-fremdwort-fuer-rot-gruen

Harald Troch (SPÖ) Im Antrag keine ja/nein-Forderung Für den Ausschussvorsitzenden Harald Troch (SPÖ, Artikel links) sind die 3.361 Unterstützungserklärungen für die Mariahilferstraße wichtiger als die 5.271 Unterstützungserklärungen für Steinhof. Die egoistische Art und Weise, wie die SPÖ Anliegen der BürgerInnen wahrnimmt.
Offensichtlich ist es egal, was im Petitionstext steht (Artikel rechts), Hauptsache die Angelegenheit passt halbwegs in das SPÖ-Programm und diese kann damit ihre eigenartige Weise der Bürgerbeteiligung darstellen. Egal ist es offensichtlich auch ob es Petitionen gibt die mehr Zustimmung bekommen haben als die Mahü. Gemacht wird, was die Stadtregierung will und nicht das was die BürgerInnen mit mehr Unterschriften wollen.

7.229 Unterstützungserklärungen für die Wiener Petition abgegeben

Mit heutigem Datum 26. Sept. 2013 haben bereits 7.229 Befürworterinnen und Befürworter für die “Nominierung des Otto-Wagner-Spitals als UNESCO-Welterebestätte” ihre Unterschrift zur Petition geleistet. Noch immer hüllt sich die Stadtregierung in Schweigen und Ignoranz. Der Petitionsausschuss hat seit dem Mai 2013 nicht mehr getagt. 30 Petitionen mit insgesamt mehr als 25.700 gültigen Unterschriften warten auf ihre Behandlung durch den Petitionsausschuss. Wie das zu bewältigen ist, bleibt auch den Beamten ein Rätsel.
In der heutigen Gemeinderatssitzung am 26. Sept. 2013 wurde ein Beschlussantrag eingebracht, wonach in jeder Gemeinderatssitzung ein Bericht aus dem Petitionsausschuss auf der Tagesordnung aufscheinen soll. Leider wurde dieser Beschlussantrag von der rot/grünen Stadtregierung nicht mitgetragen. Eine Erklärung, warum SPÖ und Grüne nicht mitgestimmt haben, wurde nicht abgegeben.

Wir in Ottakring und Penzing

Wir in Ottakring und PenzingAuch bei der am 21.9.2013 abgehaltenen Bezirksveranstaltung konnten wir wieder viele Unterstützungserklärungen von den zahlreichen Besuchern der Veranstaltung bekommen. Viele Menschen, die nur wegen der Unterstützungserklärung gekommen sind, haben sich auch über den derzeitigen (Still?)Stand der Dinge um Steinhof erkundigt.
Insgesamt liegen wieder 244 Unterschriften für die Wien-Petition “Nominierung des Otto-Wagner-Spitals als UNESCO-Welterbestätte” auf. Diese werden wir wieder in der kommenden Woche an die MA 62 übergeben.

Einen herzlichen Dank auch den unermüdlichen AkteurInnen, die zu dem bisherigen Erfolg von 7.169 Unterschriften, bei jedem Wetter, beigetragen haben.

Nach 2 Monaten kommt die Antwort auf einen Brief an den Herrn Bürgermeister vom 9.7.2013

Leider nicht von ihm, sondern aus dem Büro Vassilakou. BM Häupl hat ja im Oktober 2011 die Planungen für den Ostteil des Otto-Wagner-Areal gestoppt und 220 Wohnungen “ersatzlos” gestrichen. Just an diesem Platz werden nun wieder Wohnungen geplant. Die Begründung: “Es war damals eine möglich erscheinende Variante der Reduktion”. Verkündet der Herr Bürgermeister nur mehr “mögliche Varianten” und keine Entscheidungen?
Dass sich die Rahmenbedingungen aufgrund der Mediation geändert haben, stimmt nicht. Wir waren immer gegen eine Neuverbauung des Areals. Daher hat es in dieser Frage in der Mediation auch keinen Konsens gegeben. Die vereinbarte Transparenz des Verfahrens war jene, dass ein Vertreter der Bürgerinitiative hochkant aus den Workshops hinausgeschmissen wurde, als unbedeutende Details der Besprechungen nach außen gedrungen sind. Das ist Transparenz im Sinne der BürgerInnenbeteiligung aus der Sicht des Büro Vassialkou.

Anbei noch die Stellungnahme aus dem Büro Vassilakou zum Rauswurf eines Initiativenteilnehmers.

Lemonibergpredigt am Freitag den 13.9.2013

LemonibergpredigtAn die 120 Wienerinnen und Wiener sind gekommen, um gemeinsam vom Haupteingang des Otto-Wagner-Spitals zur Jugendstilkirche zu spazieren. Neben der Kirche wurden die Fürbitten gesprochen (in der Kirche gab es zeitgleich ein Taufe). Der liebe Gott hat uns dafür ein trockenes Wetterfenster beschert. Wenige Minuten vor 13 Uhr gab es heftigen Regen und nach dem Abschluss unseres gemeinsamen Spaziergang durch das Ostareal setzte dieser wieder ein.
Davon haben sich die Menschen aber genauso wenig abhalten lassen, wie sie ungebrochen weiterhin gegen die Zerstörung des Jugendstilareals und für die Nominierung des Otto-Wagner-Areals als Welterbestätte eintreten.

Ö1 Kurzbeschreibung ORF Ö1: Moment Leben heute 16.9.2013

Einberufung des Sonderpetitionsausschusses von Rot-Grün abgelehnt

Der Stadtregierung ist offensichtlich die Bearbeitung der eingebrachten Petitionen ein Dorn im Auge. Mit der vielgepriesenen Bürgerbeteiligung ist es nicht weit her und steht vor allem der Bauwut von Rot/Grün im Wege.

Podiumsdiskussion vom 4.9.2013 im Europahaus

PodiumsteilnehmerDer Festsaal im Schloss Miller-Aichholz war zum Bersten gefüllt. Viele zusätzliche Sessel mussten herangeschafft werden. An die 120 interessierten Besucher waren gekommen, um die Stellungnahmen der Podiumsteilnehmer zu hören und eigene Fragen und Statements an das Podium zu richten. Die Empörung über die geplanten Wohnbauten im Ostareal und das Desinteresse der Wiener Stadtpolitiker an der Erhaltung und Weiterbelebung dieses historischen, weltweit bekannten und anerkannten Spitalsareals, war zu jeder Minute spürbar. Ebenso das Unverständnis, dass sich kein Vertreter der Stadtverwaltung weder einladen noch blicken hat lassen. Der Moderator hatte größte Mühe, die Informationsflut der Podiumsteilnehmer in Grenzen zu halten, sonst hätte die Diskussion den vorgegebenen Zeitrahmen erheblich überschritten.
Weitere Bilder gibt es hier

Neustifter Kirtag: Die Endbilanz

Neustifter KirtagEine positive Bilanz des Neustifter Kirtags:
In den vier Tagen des Neustifter Kirtags haben 1.384 Besucherinnen und Besucher unsere Petition zum Erhalt des Otto-Wagner-Areals am Steinhof unterschrieben. Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern für diese deutliche Kundgebung ihres Unwillens, der Zerstörung von Kulturgut in Wien ungefragt zusehen zu müssen.
Wir haben am 28.8.2013 die Unterschriftenlisten an die MA 62 weitergeleitet und hoffen auf eine baldige Bearbeitung des Antrags im Gemeinderat.

Somit haben bereits insgesamt 6.925 Personen unsere Petition unterschrieben und schon liegen wieder einige Listen bei uns vor, die wir noch nicht bei der MA 62 abgegeben haben.
All jene Menschen, denen die Zerstörung von erhaltenswerten Bau-Substanzen und österreichischer Kultur ein Anliegen ist, können die Petition von unserer Website ausdrucken, an unsere Adresse senden bzw. die Petition auch online (mit Bürgerkarte) unterschreiben.

Die "humoristische Einlage" des Bundesdenkmalamtes

VAMED-MonsterNachdem nun das “VAMED-Monster”, welches auch von den Kommissions-Mitgliedern als “bauliche Katastrophe” bezeichnet wurde, bald seiner Bestimmung übergeben wird, kann man sich in vier 360°-Ansichten von der Einhaltung der Vorgaben des Bundesdenkmalamtes überzeugen.
Das BDA hat ja in einem Schreiben vom 14. Juni 2012 an die OWS-Mediatoren schriftlich festgelegt, dass sich die neuen Gebäude hinsichtlich Kubatur und Erscheinung den historischen Bauten unterzuordnen haben. Offensichtlich hat sich hier nur eine Institution der Stadtregierung und der Baulobby untergeordnet und ganz vergessen, was damals in einem Schreiben des Bundesdenkmalamtes gefordert wurde.

Neuordnung der Wr. SpitalslandschaftSemmelweis-Klinik versus Krankenhaus Nord
Der Versuch einer engagierten Mitstreiterin, eine interessante und vermutlich nicht allgemein bekannte Zusammenfassung der Vorgänge um die Spitalslandschaft in Wien zu erstellen.
Wie auch in letzter Zeit in den Medien zu lesen war, dürfte mit dem Spitalswesen auch nicht alles im Lot sein. Viel zu viele Notwendigkeiten werden offensichtlich küstlich geschaffen um den weiteren Monsterbau in Floridsdorf zu rechtfertigen.
Von der vermuteten Kostenexplosion für das Krankenhaus Nord gar nicht zu reden. Hier stellt sich einfach nur die Frage: Wem nützen all diese Monsterbauten in Wien? Nur den Wienerinnen und Wienern?

Steinhof-Zerstörung trotz 65.000 Unterschriften weiter voll im Plan

PlanungsdatenDie Mediation zur Erhaltung des Jugendstil-Juwels Steinhof gerät zunehmend zur Farce. Wie aus dem Zwischenbericht zum Planungsverfahren zu erkennen ist, pfeift sich die Wiener Stadtregierung nichts um die mehr als 65.000 Unterstützungserklärungen der österr. Bevölkerung. Offensichtlich sind interne Abkommen mit Investoren, der Baulobby und Baufirmen wichtiger als die Wünsche der Bevölkerung nach dem unzerstörten Erhalt des Spitalsareals.
Ebensowenig schert sich die rot-grüne Stadtregierung um die im Fernsehen veröffentlichte Zusage von BM Häupl vom Oktober 2011, dass im Norden des Ostareals 200 Wohnungen ersatzlos gestrichen werden. Auch die ehemals geplanten Wohnbauten links und rechts der Pathologie, von welchen Fr. VzBM Vassilakou bei der Begehung am 21.12.2011 verkündet hat, dass diese nicht realisiert werden. Just dort werden in Zukunft Wohntürme errichtet! Mit dem Einhalten von Zusagen tun sich unsere Politiker offensichtlich sehr schwer.

In den Medien ist zu lesen dass 0 - 200 Wohnungen gebaut werden. Das ist nur die halbe Wahrheit.
Von den zusätzlich geplanten 110 Wohnungen in den Jugendstilpavillons im Osten des Areals will niemand berichten. Die sollen still und heimlich gebaut werden. Außerdem wurde schon 2008 mit der GESIBA ausgemacht, dass in zwei Bauetappen gebaut werden soll (Baustufe I = 270 Wohnungen). Da hätten wir schon mehr als damals vereinbart.
In der Baustufe II sollten 2014 (so die damalige Planung) weitere 350 Wohnungen gebaut werden. Niemand hat jemals von diesem Plan abstand genommen. Durch die Proteste der Bürgerinnen und Bürger wird sich der Baubeginn nur etwas verzögern.
Also liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, lasst euch keinen Sand in die Augen streuen (vor allem nicht vor der Nationalratswahl am 29. September 2013.

VAMED-Gebäude, links davon ein JugendstilpavillonDas hat man auch im Februar 2013 gesehen, als die SPÖ auf Plakaten ihren Schutz vor Privatisierung versprochen hat. Genau das Gegenteil ist im Ostareal des Otto-Wagner-Spitals "passiert", wo in wenigen Wochen der Privatbau der VAMED auf vormals allgemein öffentlichem Grund eröffnet wird.

Das Thema Weltkulturerbe für das Otto-Wagner-Areal am Steinhof versucht man demonstrativ aus den Gesprächen um Steinhof heraus zu halten. Denn dann kann man ja nicht mehr machen, was Investoren und die Baulobby gerne hätten.
Zu hoffen ist nur, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger an die Täter der Zerstörung von Allgemeingut am 29.9.2013 (Nationalratswahlen) erinnern werden.

Meine Distanzierung von der Bürgerinitiative “Steinhof erhalten”

Seit dem Kroneartikel vom 3.8.2013 hat sich Wesentliches ergeben:
Da ich in diversen Aussendungen davon berichtet habe, dass die “Null-Variante” der Bebauung des Ostareals vom Tisch ist (gleiches wurde von Frau Dr. Kickert im Kroneartikel bestätigt), die Architekten an anscheinend bereits konkreten Wohnbauten planen und zwei Mitgliederinnen der Initiative bei den weiteren Besprechungen der Architekten nicht mehr teilnehmen, wurde mir sogar von den eigenen Initiativen-Mitgliedern gerichtlich Klagen wegen der “ungefragten” Namensnennung angedroht.
Weil ich von den Mitteilungen der Besprechungsteilnehmer sowohl auf unserer Website als auch in Mails berichtet habe, stellt sich nun anscheinend fast die gesamte Bürgerinitiative “Steinhof erhalten” gegen mich und wirft mir Vertrauensbruch vor. Das zum Thema transparente Bürgerbeteiligung und transparentes Verfahren der Politik.
Offensichtlich ist es nicht gewünscht, dass die Bürgerinnen und Bürger, welche uns ihre Unterstützung zum unzerstörten Erhalt des Jugendstilareals auf den Unterschriftenlisten zugesagt haben, von den weiteren Schritten in der Sache Steinhof unterrichtet werden sollen, sondern erst nach der NR-Wahl vor vollendete Tatsachen gestellt werden dürfen. Diese Vorgangsweise kann und will ich nicht mittragen

Ich habe die Konsequenzen daraus gezogen und mich von allen weiteren Schritten und Mails der Initiativenmitglieder zurückgezogen. Somit werde ich auch nicht mehr die Bürgerinitiative als Sprecher präsentieren.
Da ich nun sicher von weiteren Mitteilungen der Initiative abgeschnitten bin, werde ich wohl in Zukunft keine Neuigkeiten von der BI weitergeben können.

Natürlich werde ich mich auch weiterhin mit dem Verein “Initiative Steinhof” und dessen Mitgliedern für den Erhalt von Steinhof unter der unabdingbaren Transparenz für alle, mit ganzer Kraft einsetzen.

Eklat beim Testplanungsverfahren Otto-Wagner-Spital am Steinhof

Ein Mitglied der Bürgerinitiative wurde aus der MA 21 hinausgeschmissen!
Die von der Stadt Wien zugesagte Transparenz des Testplanungsverfahrens für das “Ostareal des Otto Wagner Spitals” in Steinhof wird ad absurdum geführt.
Ein Mitglied der teilnehmenden Bürgerinitiative wurde nun aus dem Testplanungsverfahren ausgeschlossen: Es hatte gewagt, Informationen nach außen zu kommunizieren, obwohl diese im Testplanungsverfahren gerade nicht als vertraulich festgelegt worden waren. Offenbar will man verhindern, dass selbst banale und alles andere als vertrauliche Informationen von den Medien aufgegriffen und der interessierten Öffentlichkeit mitgeteilt werden. Weitere zwei Mitglieder, die ebenfalls bei den Besprechungen zugelassen wurden, haben ebenfalls aus Protest ihre Teilnahme an den zukünftigen Besprechungen abgesagt. Kommentar zum Rausschmiss.

Das wird also von der Stadtregierung unter einer "transparenten Bürgerbeteiligung" verstanden. Solange alle Beteiligten von den BI-Mitgliedern Informationen und Hintergrundwissen absaugen konnten, war die Welt noch in Ordnung. Jetzt wo nur mehr die Gier nach Befriedigung der Wohnbaugelüsten vorherrscht, schmeisst man die bei den weiteren “Bebauungsbesprechungen” lästigen und gegebenenfalls störenden Bürger aus dem Verfahren einfach hinaus. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.

Das ist für alle Bürgerinnen und Bürger dieses Landes ein Schlag ins Gesicht und zeigt das wahre Bemühen der Verantwortlichen in Politik und den mit der Sache befassten Ämtern und sog. Experten, wie man mit berechtigten Anliegen der Menschen dieses Landes umgeht, wenn deren Interessen sich nicht dem Profitdenken einiger weniger unterordnen.

“La commedia e´ finita”!

Weitere Informationen über den Rausschmiss gibt es auf der Facebookseite: Steinhof als Gemeingut erhalten und gestalten

Lesen Sie hier mehr über die Vorgänge rund um das sog. Testplanungsverfahren.

Trotz enormer Hitze war es ein erfolgreicher “Dornbacher Annenkirtag” für Steinhof

Eingangsbestätigung MA 62Trotz sengender Hitze sind viele Menschen am Samstag und Sonntag zum Annenkirtag gekommen und haben dort bei einem tollen Unterhaltungsprogramm, viel Musik und interessanten “Standeln” etliche Stunden verbracht.
Wir konnten über 250 Unterschriften für unsere “Wiener Petition” zur Nominierung des Otto-Wagner-Areal am Steinhof als UNESCO-Welterbestätte sammeln. Bilder und mehr Information lesen Sie hier: http://www.steinhof-erhalten.at/verschiedenes.html
Insgesamt haben wir jetzt 632 Unterstützungserklärungen zusätzlich erhalten, die wir in den kommenden Tagen bei der MA 62 wieder hinterlegen werden. Damit haben bereits 5.546 Wienerinnen und Wiener den Wunsch zur Nominierung als UNESCO-Welterbestätte unterschrieben, aber die Stadt Wien schweigt und plant "ihre" Wohnungen am Gelände des Otto-Wagner-Spitals unbeirrt weiter.

Vandalismus und Beschmierungen am Steinhofgelände

Anlassfallbedingt möchten wir hier klar zum Ausdruck bringen, dass weder von Mitgliedern der Bürgerinitiative, noch über irgendwelche Auftragspersonen bzw. Anregungen das Beschmieren von am Gelände angebrachten Gegenständen durchgeführt wurde und wird. Wir sind bestrebt das Gelände für die Allgemeinheit zu erhalten und haben bewusst keinerlei Aktionen geplant und durchgeführt, die zum Schaden von Dritten, schon gar nicht von Allgemeingut geführt haben. Wir distanzieren uns hiermit klar von durchgeführten Vandalenakten am Steinhof.

Das Dilemma mit der alten und neuen Denkmalliste des Bundesdenkmalamtes

Grundstücke SteinhofMit Datum 28.6.2013 gibt es die neue Liste der “unbeweglichen und archäologischen Denkmale unter Denkmalschutz”. Wurden Fehler aus der alten Liste bereinigt, ergeben sich schon wieder Fragen über die Aktualität und Interpretation der neuen Liste im Bezug auf Steinhof. Auf S.89 der Liste sind vier Eintragungen in Bezug zu Steinhof zu finden, darunter auch die Umgrenzungsmauer des Steinhofgeländes.
Betrachtet man aber die dort eingetragenen Grundstücks-Nr., so erkennt man gleich, dass damit nicht die gesamte Mauer umfasst ist. Bezieht man auch die anderen angeführten Grundstücks-Nr. in die Betrachtung mit hinein, wird ersichtlich, dass zwar der größte Teile der Mauer im Denkmalschutz berücksichtigt wurden, weite Teile des Ostareals mitsamt einiger Grundstücke aber nicht erfasst sind. Sehr wohl aber ist der Mauerbereich angrenzend an das Übergangswohnheim des Samariterbundes geschützt. Denn das Gebäude kann es nicht sein. Das wurde erst viele Jahre später erbaut.

Was kann man nun daraus folgern? Ist damit der Ostteil inklusive der Umgrenzungsmauer in diesem Bereich nicht mehr geschützt? Ist der Bebauung im Osten des Spitalsareals nun Tür und Tor geöffnet? Ist der VAMED-Bau beispielgebend für das zukünftige Aussehen des Ostareals einer ehemaligen weltweit anerkannten und beachteten Jugendstilanlage?

Wie die von der Stadt Wien hochgepriesene Bürgerbeteiligung leicht zur Bürgerteilung werden kann

Warum Jugendliche unter 16 Jahren, “Alte” und “Nichtwiener” bei nationalen und internationalen Themen keine Stimme haben dürfen, lesen Sie hier

Entwicklungsplanung Otto-Wagner-Spital-Ostareal

Anbei stellen wir die, uns mit 4. Juli 2013 zugegangene aber bereits am 11. Juni 2013 verfasste Entwicklungsplanung der Stadt Wien für das Ostareal des Otto-Wagner-Spital, allen Interessierten zur Verfügung. Nach wie vor ungeklärt sind jedoch immer noch die Umstände, wie zwei Bauplätze (A5 und A6) im Osten des Areals an einen privaten Investor verkauft werden konnte (Baustelle VAMED-Reha-Zentrum).
Ebenso klar ist die Stellung der Bürgerinitiative zur Verhinderung von Neubauten im Jugendstilensemble Otto Wagner. Dass der KAV etliche der denkmalgeschützten Bauten vermutlich nicht ordnungsgemäß saniert und gewartet hat, darf kein Freibrief für eine Neuverbauung sein.

Die Fragestellung ob eine Bebauung des Ostareals überhaupt zulässig ist oder nicht, hätte schon die Expertenkommision im Zeitraum Oktober 2012 bis März 2013 beantworten sollen. Diese hat ihre Aufgabe aber nicht zufriedenstellen gelöst sondern an junge Architektenteams weitergereicht.

Dass das Ostareal nicht wie im vorliegenden Dokument bezeichnet “eine eher untergeordnete Funktion für das Gesamtareal erfüllt hat”, sondern eine wichtige systemerhaltende Funktion innehatte, geht aus der Stellungnahme von A.o.Univ.Prof. Dr. Sabine Plakolm-Forsthuber vom 27.8.2012 eindeutig hervor.
Ebenso unrichtig ist, dass die für die Bewirtschaftung des Spitals erforderlichen funktionellen Einrichtungen im übrigen Gelände keinen sinnvollen Platz fanden und daher im Ostareal untergebracht wurden. Richtig ist, dass schon Carlo von Boog den Wirtschaftshof im Osten der Anlage angesiedelt hatte, da die Hauptströmungsrichtung der Winde aus dem Westen kam und Carlo von Boog verhindern wollte, dass die Abluft des Heizhauses, der Wäscherei und des Totenhauses über die Spitalsanlage verweht wird. Diese sinnvolle Gestaltung wurde auch von Otto Wagner in seiner Planung übernommen.

Zu Pkt. 2.1 Perimeter: Alle drei blau eingezeichneten Planungsfelder wurden bereits von BM Häupl und VzBm. Maria Vassilakou als nicht bebaubar definiert (was interessieren mich meine Worte von gestern). Nun ist wieder alles anders?
Nachweis: Die Presse vom 22.12.2011, Kronenzeitung 29.10.2011, Kurier 29.10.2011, Österreich 30.10.2011, Wiener Zeitung 29.12.2011

Zu Pkt. 2.2. Städtebau, Nutzungen, Freiräume: Wurde aus den vergleichbaren Anlagen Mauer-Öhling bei Amstetten bewusst ausgelassen? Diese 1902 eröffnete Anlage war das Vorgängermodell des heutigen Otto-Wagner-Spitals, ebenfalls von Carlo von Boog geplant. Eine noch heute musterhafte Spitalsanlage mit besten Ruf.
Betreffend Anzahl der Wohnungen wurde schon 2008 schriftlich festgelegt, dass die GESIBA in zwei Baustufen baut. Stufe I (2011) = 270 Wohneinheiten, Baustufe II (2014) = 350 Wohneinheiten. Das entspricht nun der Baustufe I und wurde wohl durch unsere Aktivitäten zeitlich etwas verzögert, aber nicht unterbunden.

Ein Versuch der Darstellung unserer Bemühungen um Steinhof

Als Entgegnung der vereinzelt wiederkehrenden Aussagen, dass wir von der Bürgerinitiative nur Verhinderer sind und den Menschen die Wohnungen am Gelände des Otto-Wagner-Areals am Steinhof nicht gönnen wollen, nachfolgend ein Versuch der Erklärung, warum wir uns seit mehr als zwei Jahren für den unzerstörten Erhalt des Areals einsetzen. Lesen Sie hier weiter.

AVAAZ-Petition im Büro des Bürgermeisters hinterlegt

Die von einer aktiven Wiener Bürgerin initiierte Bürgerpetition zur Nominierung des Otto-Wagner-Areals als Welterbestätte wurde gestern im Büro des Bürgermeisters Dr. Michael Häupl hinterlegt, da der Bürgermeister im Büro nicht persönlich anwesend war.
Zugleich wurde ein Brief der BI Steinhof an den Bürgermeister hinterlegt, welcher eine Zusammenfassung der bisherigen Bemühungen und der schweigenden Stadtpolitik um das Otto Wagner Areal beinhaltet.
Die im Brief angeführten Anlagen gibt es hier: Fachliche Stellungnahme, Eingangsbestätigungen MA 62

Sommerfest des Penzinger Seniorenbunds vom 1.7.2013

Bei herrlichem Sommerwetter und guter Stimmung konnten wir wieder vielen Menschen das Thema "Steinhof" nahebringen. Bilder und Eindrücke gibt es hier.

Forensische Akutpsychiatrie im Otto-Wagner-Spital (Pav. 23)

Pavillon 23Jener Pavillon im Otto Wagner Spital, an dem PatientInnen im Maßnahmenvollzug (Menschen mit psychiatrischer Erkrankung und Therapieauflagen) sowie U- und Strafhäftlinge mit psychotischen Störungsbildern (Haftpsychosen), Depressionen mit suizidaler Einengung und Anpassungsschwierigkeiten an die Haft, eingeliefert und therapiert werden, soll in naher Zukunft Luxussuiten für betuchte Menschen weichen. Werden dann gefährliche und gewalttätige Patienten in “normale” Spitäler bzw. Gefängnisse eingeliefert? (Aktueller Fall: Mord in der Simmeringer Hauptstraße)
Der Pavillon 23 wurde im Otto Wagner Spital für die Behandlung und Therapierung solcher gefährlicher Menschen eigens gebaut und eingerichtet. Wird diese Abteilung abgesiedelt, gibt es keine vergleichbare Einrichtung im Osten von Österreich.

291 neue Unterstützungserklärungen für die GR-Petition zur Nominierung des Otto-Wagner-Spitals als potentielle UNESCO-Welterbestätte

Zu den bisher an die MA 62 übergebenen 4.914 Unterstützungserklärungen haben sich in den letzten Tagen, wie auch beim Penzinger Grätzl-Markt, 151 Personen und beim Sommerfest des Penzinger Seniorenbund weitere 140 Personen zur Nominierung des OWS als Welterbestätte ausgesprochen. Diese wurden noch nicht offiziell übergeben, aber die notwendige Anzahl von 500 Unterschriften haben wir mit 5.205 bereits erheblich überschritten, wenn auch auf der offiziellen Petitionsplattform der Stadt Wien nur die notwendige Anzahl von knapp über 500 aufscheinen.
Wir erwarten auch bei den kommenden Veranstaltungen, wie dem Vortrag am 27.6.2013 im Penzinger Bezirksmuseum, weitere Unterstützung zu bekommen.

Neuerlicher Antrag im Wr. Gemeinderat für Welterbestatus Steinhof am 25.6.2013

Wieviele Anträge an die rot/grüne Stadtregierung im Gemeinde- und Nationalrat muss es noch geben um die Stadtregierung zu einer Stellungnahme zu bewegen und wieso wurde eine Stellungnahme von BM Häupl zur Wr. Petition auf Welterbestatus von den roten und grünen Mitgliedern des Petitionsauschusses abgelehnt?
Viele Fragen, keine Antworten.

27. 06. 2006: Antrag GR Dr. Franz Ferdinand Wolf (ÖVP) (abgelehnt)

15. 12. 2006: Antrag GR DI Sabine Gretner (Grüne) (abgelehnt)

21. 10. 2011: Antrag GR Isabella Leeb (ÖVP) (abgelehnt)

15. 11. 2011: Antrag NR Dr. Belakowitsch-Jenewein (FPÖ) (abgelehnt)

23. 11. 2011: Antrag NR Mag. Wolfgang Gerstl (ÖVP) (abgelehnt)

29. 03. 2012: Antrag GR Anton Mahdalik (FPÖ) (abgelehnt)

24. 05. 2012: Antrag GR Anton Mahdalik (FPÖ) (abgelehnt)

13. 11. 2012: Antrag NR Dr. Belakowitsch-Jenewein (FPÖ) (abgelehnt)

25. 06. 2013: Antrag GR Anton Mahdalik (FPÖ) (abgelehnt)

Gerhard Hadinger und die BI Flötzersteig tragen den Schwenk der BI Steinhof-erhalten nicht mehr mit

Aufgrund der Entwicklungen in den letzten Wochen und Monaten haben sich die Bürgerinitiative (BI) Flötzersteig und ich entschlossen die harmonischen Begleitung der Stadt Wien und deren Architektenteams durch die BI Steinhof-erhalten nicht mehr mitzutragen.
Lesen Sie mehr dazu hier.

Von der Sozialader zur Goldader Marke “Bottom-Up”

Bebauungspläne ExpertenteamWährend in einer Darstellung des Kurier noch das Übergangswohnhaus des Samariterbundes in der Reizenpfenninggasse 3 von den Bebauungsplänen ausgenommen scheint, zeigt sich dieses in den Darstellungen der Expertengruppe für die Neubelegung mit Wohnungen eingebunden. Klar, wer möchte schon “so eine” Nachbarschaft neben seinen teuren Luxussuiten haben.
Hier ist vor Kurzem auch ein aufwendiger Fluchtweg angebaut worden. Scheinbar war dieser bisher nicht notwendig gewesen, aber für die zukünftige Nutzung wichtig und günstig, da er vermutlich noch schnell auf Steuerkosten gebaut wurde.
Ineressant auch im Detail die Anmerkungen auf den Verbauungsvorschlägen der Expertengruppe. So soll eine zusätzliche Wohnbebauung als “Abschirmung” vor dem Rehab-Monster gebaut werden und die historische Struktur des Jugendstilareals durch zusätzliche Bebauung “gestärkt” werden. Gut, dass Otto Wagner das nicht kommentieren und erleben muss.

Einige Stellungnahmen von MediationsteilnehmerInnen zu aktuellen Themen lesen Sie hier.

Nachrichten aus der Tagung des Petitionsausschuss vom 23.5.2013

Die Petition zur Nominierung des Otto-Wagner-Spitals als UNESCO-Welterbestätte mit fast 5.000 Unterstützungserklärungen ist heute zwar einstimmig vom Petitionsausschuss angenommen worden, jedoch ist offensichtlich eine Stellungnahme von Bürgermeister Häupl dazu nicht erwünscht (OTS-Presseaussendung vom 23.5.2013) und wurde von der rot/grünen Mehrheit im Ausschuss abgelehnt. Leider spiegeln sich die rot/grünen Machtverhältnisse und deren Wertigkeiten im Petitionsausschuss wider.
BM Häupl hatte sich ja mehrmals im Wr. Gemeinderat für die Erhaltung des Otto-Wagner-Areals ausgesprochen und für dieses schützenswerte Areal seinen Schutz versprochen. Gilt dieser nun nicht mehr? Wurde der BM aus dem Spiel genommen, um die Baulobby weiter zu bedienen?

Des Weiteren wurde bekannt, dass in der Entwicklungsplanung des Otto Wagner Areals (Ostareal) bereits die Architektenteams nominiert wurden und die Aufgabenstellung darin besteht, eine städtebauliche Lösung für das Ostareal zu erarbeiten. Die ursprüngliche Fragestellung, ob eine weitere Neuverbauung im Ostareal möglich ist oder nicht, wurde anscheinend fallen gelassen und man hat sich offensichtlich auf die Neuverbauung geeinigt.

Das wird von der Mehrheit der Bürgerinitiative und den mehr als insgesamt 61.000 Unterstützern unserer Initiative nicht mitgetragen und daher distanzieren wir uns eindeutig von dieser undemokratischen Vorgangsweise.

866 zusätzliche Unterstützungserklärungen bei der MA 62 abgegeben

Heute wurden zusätzliche 866 Unterstützungserklärungen für die Wien-Petition “Nominierung des Otto-Wagner-Spitals als UNESCO-Welterbestätte” bei der MA 62 abgegeben.
Somit haben bereits 4.914 Bürgerinnen und Bürger von Wien ihren Wunsch nach einer Welterbestätte beim Petitionsausschuss deponiert. Trotzdem weigert sich die Stadtregierung weiter ein entsprechendes Ansuchen an das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur zu stellen.

Übernahmebestätigung für 4.048 Unterstützungserklärungen
Übernahmebestätigung für 866 Unterstützungserklärungen

Eine ähnliche Petition auf der Internetplattform für Bürgerpetitionen (AVAAZ.org) mit 6.113 Unterstützern ergeht heute an den Bürgermeister der Stadt Wien.

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterzeichner, die damit einen klaren Wunsch zum Erhalt dieses Jugendstilareals an Bürgermeister Dr. Häupl gegeben und dem Verscherbeln von Familiensilber eine klare Abfuhr erteilt haben.

VAMED mit Rekordgewinn?

Was trägt der österreichische Steuerzahler dazu bei? Einige Details hier

Übergabe der Petition an die MA 62

Carola Röhrich und Gerhard Hadinger bei der Übergabe in der MA 62Am 9. April 2013 habe wir die Petition mit 4.048 Unterstützungserklärungen in Papierform an die MA 62 übergeben. Für die Petitionsannahme hätten 500 Unterschriften gereicht. Durch den enormen Zustrom an Unterstützungserklärungen war es uns möglich innerhalb von knapp 4 Wochen diese große Anzahl zu erreichen. In über 100 Briefen wurden uns die Listen geschickt und schon liegen wieder über 200 Unterstützungserklärungen bei mir auf.
Das nachträgliche Einbringen von Listen und Online-Unterstützungen ist noch immer möglich. Sollten Sie also noch keine Unterstützungserklärung unterschrieben haben, ist dies noch immer möglich.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern im Namen der Bürgerinitiative herzlich für Ihre Teilnahme bedanken und verspreche, dass wir weiter “am Ball” bleiben werden um dieses herrliche Areal zu erhalten.

Noch hat sich nichts an den Plänen einer zusätzlichen Bebauung im Osten des Areals geändert. Wenn sich nun junge Architektenteams Gedanken über das Ostareal machen sollen, darf niemand erhoffen, dass sie zum Schluß kommen, es darf nichts verbaut werden.
Deshalb fordern wir alle Menschen auf, gegen die Zerstörung des Otto-Wagner-Areal ihre Stimme zu erheben und dies den Wiener PolitikerInnen deutlich zur Kenntnis zu bringen.

Pressekonferenz der Expertengruppe vom 3.4.2013
Hier der Abschlussbericht der Expertengruppe in Kurzform und die Zusammenfassung inkl. der Statements der Expertinnen und Experten.
Eine Folie der Expertengruppe über die zusätzliche Verbauung im Ostareal mit der Begründung, dass nur eine zusätzliche architektonisch ansprechende Verbauung den Blick auf den hässlichen VAMED-Bau verhindern kann.
Dazu die Frage an die PolitikerInnen: "Wer hat denn das Grundstück an private Investoren verkauft und diesen abscheulichen Bau genehmigt?"

Tags darauf, am 4. April 2013, fand auch die Wr. Gemeinderatssitzung statt, zu der auch die VzBm Maria Vassialkou zum Thema Welterbestätte befragt wurde. Hier Ihre ausweichende Antwort.

ORF Ö1, Kultur aktuell: Lösung für Otto-Wagner-Gründe?
ORF Wien heute: Pressekonferenz Expertenteam vom 3.4.2013
ORF Wien heute: Gemeinderatsitzung vom 4.4.2013

Pressekonferenz vom 18.3.2013:
Unterlagen zur Pressekonferenz vom 18.3.2013 in Michl's Social Club gibt es hier: Presseinformationen

Pressekonferenz vom 13.3.2013:
Unterlagen zur Pressekonferenz vom 13.3.2013 in Grinzing gibt es hier: Presseinformationen

Petition zur Nominierung des Otto-Wagner-Spitals am Steinhof als potentielle UNESCO-Welterbestätte

Wenn Sie im Besitz einer elektronischen Bürgerkarte sind, können Sie die Petition auch Online unterschreiben: https://www.wien.gv.at/petition/online/

Herzlichen Dank an die zahlreichen UnterstützerInnen, die uns bisher Spenden überwiesen und Briefe mit ausgefüllten Unterschriftslisten gesendet haben.
Da am 20.3.2013 bei der ersten Tagung die eingereichten Petitionen nicht behandelt werden, werden wir die Petition erst in der ersten Aprilwoche einbringen. Bitte deutlich und LESBAR schreiben, sonst ist Ihre Eintragung in der Liste ungültig !!!

Petitionsliste Hier geht es zur Info für die Gemeinderats-Petition

Strengster Denkmalschutz beim Jugendstilklosett im Türkenschanzpark

Klosett im TürkenschanzparkKlosettWenn es um ein dahinrostendes Klosett im Türkenschanzpark geht, lässt das Bundesdenkmalamt seine bürokratischen Muskeln spielen. Bei der Entlassung aus dem Denkmalschutz von Teilstücken der ebenfalls einst denkmalgeschützten Umgrenzungsmauer des Otto Wagner Spital kann man aber nur mehr einen akuten Muskelschwund diagnostizieren. Offensichtlich sind hier andere Mächte am Werk.

Ist für das Bundesdenkmalamt ein WC wichtiger als der unversehrte Erhalt des denkmalgeschützten Ostteils des Jugendstilensembles Otto-Wagner-Spital und der Steinhofmauer?
Wieso werden aufwendige Verfahren für ein Klosett eingeleitet, ehemalige Bauten für die Versorgung im Otto-Wagner-Spital aber aus nichtigen Gründen aus dem Denkmalschutz entlassen?
Eine Darstellung der Begebenheiten lesen Sie hier, den Mailverkehr mit dem Bundesdenkmalamt hier.

Reduziert das Bundesdenkmalamt den Denkmalschutz des OWS um 100.000 m2 und keiner hat's gemerkt?

Nach einem Schreiben des BDA vom 13.2.2013 steht die Gesamtanlage des Otto Wagner Spitals unter Denkmalschutz. Das BDA legt den flächenmäßigen Umfang des Areals mittels Grundstücknummern fest.
Auszug aaus dem Scheiben GZ: 945/7/2013

Stellt man die flächenmäßige Ausdehnung der Grundstück-Nr. 640/16 aus den Zahlen des Grundbuches vom 28. Nov. 2011 (517.389 m2) und dem vom 25.6.2012 (418.007 m2) gegenüber, dann erkennt man, dass sich die Fläche mit der Grundstück-Nr. 640/16 nach der Verbücherung des Teilungsplanes GZ 11943 G im vergangenen Jahr um die Fläche von 99.382 m2 verringert hat.
Die Reduzierung der geschützten Fläche entspricht exakt den Grundstückgrößen der Bauplätze A1-A8 im Ostareal (inkl. Verkehrsflächen) des Otto Wagner Spital, vom BDA als “Wirtschaftsareal” bezeichnet. Also jenen Flächen auf denen die geplanten Wohnbauten entstehen sollen, inkl. dem bereits im Bau befindlichen sog. Rehab-Zentrum der Fa. VAMED.

640/12 und 640/16 im Jahr 2011649/12 und 640/16 im Jahr 2012Wenn nun das BDA bekannt gibt, dass nach wie vor die Fläche 640/16 denkmalgeschützt ist, dann entspricht dies der Wahrheit. Es wird jedoch verschwiegen, dass sich die Fläche um 99.382 m2 verringert hat und damit diese Flächen (Bauplätze A1-A8) aus dem Denkmalschutz herausgefallen sind.
Das heißt auch in weiterer Folge, dass die darauf befindlichen Jugendstilpavillons keinen Schutz mehr genießen und daher geschleift werden können und im Gegenzug diese Flächen mit Neubauten nach dem gültigen Flächenwidmungsplan (Plandokument 7572) mit 40% Bebaubarkeit in Bauklasse III (16 m Traufenhöhe) verbaut werden können. Auch das ehemalige Totenhaus (Pathologie) mit dem Altarbild, den beiden Altarfiguren und den Glasfenstern von Koloman Moser ist davon nicht ausgenommen.

Und dann spricht die Stadtregierung mit Überzeugung davon, dass der Schutz des Bundesdenkmalamtes besser ist als der Schutz eines einer Welterbestätte durch die UNESCO und plakatiert in den letzten Tagen, dass die SPÖ vor Privatisierung schützt. Was davon zu halten ist, muss jeder wohl für sich selbst entscheiden.

Die Bezirksvorstehung Ottakring stellt sich beim Otto-Wagner-Areal taub

22.2.2013: Wie denn, jetzt wo bekannt ist, dass der Ostteil des Otto Wagner Spitals (auf dem die Wohnbauten geplant sind) nicht mehr unter Denkmalschutz steht, also verbetoniert werden kann, tritt nun auch die sozialistische Bezirksvertretung für die Nominierung der Anlage als Welterbestätte ein? Vorher, als auch noch der Ostteil denkmalgeschützt war, hat sie sich vehemend geweigert. Ist das die Stellungnahme einer sozialistischen Bezirksführung?

Und wo ist die grüne Bezirksvertretung? Einstmals strenge Verfechter für die Nominierung als Welterbestätte stimmen Sie bei der Drei-Parteien-Resolution (SPÖ, ÖVP, FPÖ) nicht mit. Sie wollen sich ja bekanntlich nur mehr um die Verkehrsproblematik (Radstraßen, Frühstück in der Parklücke und Blumentöpfe auf freien Parkplätzen) kümmern!
Ist das alles, was von der grünen Bewegung übergeblieben ist?

Warum gibt es keine Antworten auf konkrete Fragen? Wessen Interessen vertreten die Bezirks-Politiker?
Eine Vogel-Strauß-Politik der besonderen Art in Verbindung mit “Nix Sehen, nix Hören, nix Reden” hat sich die BV-Ottakring zurechtgelegt. Viele der konkreten Frage-Mails werden nicht beantwortet. Weiß man keine Antwort oder möchte “man” es sich nicht mit der Stadregierung verscherzen?

Was die Politik verspricht und doch nicht hält

Wahlwerbung der SPÖ Wien ist anders !!!
Faschingsumzug 2013 Beim Faschingsumzug am 25.2.2013 prallt Versprechen und Realität zusammen.
Bilder vom Faschingsumzug gibt es: hier
Eine Videozusammenfassung gibt es: hier

Die Wahlversprechen der SPÖ und die Realität

Die neuesten Wahlplakate der SPÖ versprechen zwar einiges für die Zukunft, sind aber von der Realität längst überholt worden.
So sind bereits öffentliche Grundstücke des Otto-Wagner-Areals von der Stadtverwaltung verkauft und privatisiert worden. Durch trickreiche Manipulationen ist öffentliches Eigentum ohne Gemeinderatsbeschluss privatisiert worden.
Die VAMED baut auf Privateigentum ihr Rehab- und Wellnesszentrum in Dimensionen, die dem Bundesdenkmalamt (BDA) die Schamesröte ins Gesicht treiben sollte. Die Betonung liegt hier auf “sollte”. Doch das BDA hält sich wie die Stadt Wien aus dieser Sache heraus.
Für das BDA gibt es nichts schützenswertes auf diesen Grundstücken, denn es befinden sich keine denkmalgeschützten Bauten darauf. Klar, die hat man vorsorglicherweise beizeiten mit fadenscheinigen Begründungen aus dem Denkmalschutz entlassen.
Die Nähe zu den Jugendstilpavillons scheint das BDA auch nicht zu stören (ist ja ein finanzstarkes Unternehmen, das da baut). Und die Stadt Wien bedauert, dass man auf privatisierten Flächen “leider keinen Einfluss hat”. Ja wer hat denn die Privatisierung vorangetrieben bzw. ermöglicht?

Uraufführung der Oper “Spiegelgrund” im Historischen Sitzungssaal des Parlaments in Wien

Am 25. Jänner 2013 fand zeitgleich mit der Lichterkette am Steinhof die Uraufführung der Oper “Spiegelgrund” statt. Aufgrund der dramatischen Ereignisse, der unter dem Begriff "Spiegelgrundkinder" bekannten Ermordung von nahezu 800 Kindern im Otto Wagner Spital in den Jahren 1940-1945, richtet die BI MV Flötzersteig einen dringenden Appell an den Bürgermeister Dr. Häupl dieses Mahnmal der Grausamkeit nicht durch den Verkauf und die Verbauung des Otto-Wagner-Areal aus dem Gedächtnis der Menschen zu löschen.
Diese Brief ging gleichzeitig auch an:

Präsidentin des Nationalrates, Frau Mag. Barbara Prammer

Gemeinderätin Frau Dr. Jennifer Kickert (Grüne)

Abgeordneten zum Nationalrat, Herr Karl Öllinger (Grüne)

Abgeordneten zum Nationalrat, Herr Mag. Dr. Wolfgang Zinggl (Grüne)

Eine Kopie erging an das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes

Medien: Wiener Zeitung, Die Presse, Kurier, Kronen Zeitung

Damit "Irrtümer" (1975 Ehrenkreuz der Stadt Wien für Dr. Gross) wie im Artikel der Wiener Zeitung vom 5.2.2013 aufgezeigt, nicht wieder passieren.

Das war die Lichterkette am 25. Jänner 2013 am Steinhof

LichterketteVielen herzlichen Dank all jenen Menschen, die bei dieser Lichterkette mitgestaltet und mitgewirkt haben. Seit zwei Jahren bemühen wir uns um den Erhalt dieses einzigartigen Jugendstilensembles am Steinhof in Wien. Je länger unsere Bemühungen dauern um so größer wird der Kreis jener Menschen, die diese Vorgangsweise der Wiener Stadtregierung nicht nachvollziehen und nicht dulden wollen. Mehr als 60.000 Menschen unterstützen unsere Bemühungen zum Erhalt des Areals und zur Ernennung als Weltkulturerbe. Denn nur ein umfassender Schutz sichert den nachhaltigen Bestand dieses Areals. Wie leichtfertig das Bundesdenkmalamt mit diesen historischen Werten umgeht, kann jeder sehen, der sich im Osten des Areals am Beispiel des VAMED-Komplex umsieht.

Den Wortlaut der Rede, gehalten von Frau Dr. Mara Reissberger anlässlich der Lichterkette, gibt es hier.
Den Wortlaut der Rede, gehalten von Frau OÄ Dr. Jutta Leth anlässlich der Lichterkette gibt es hier.

Radio-Ankündigung auf Radio Orange
Der Radiobeitrag von 88.6 Der Musiksender vom 25.1.2013
Eine Bild-Zusammenfassung gibt es auf YouTube und auf Flickr
Die ORF-Beiträge unter "heute konkret" und "Kultur heute"
Die Zeitungsberichte finden Sie wie gewohnt aktuell auf unserer Website unter "Druckmedien"

Univ. Prof. Dr. Bernd Lötsch: Wende im Steinhof Konflikt?

Ein Auszug einer Rede von Prof. Lötsch anlässlich eines Treffens im Jänner 2013 über die Problematik Steinhof. Sowie eine Stellungnahme des Österr. Naturschutzbund Wien aus dem Jahre 2006 gegen die damals geplante und auch durchgeführte Änderung des Flächenwidmungsplanes des Otto Wagner-Areals, welche offensichtlich den Politikern damals nicht zur Kenntnis gebracht wurde.

Niederschrift der Rede von Prof. Bernd Lötsch: Auszug der Rede vom 10.1.2013

E-Mail vom Juli 2006 des Österr. Naturschutzbund Wien an die MA21 A: Stellungnahme zum Plan 7572

Die Stadt Wien und Ihr kulturelles Des-Interesse an Steinhof

Aufgrund einer Anfrage beim Bundesministerium für Unterricht und Kunst (BMUKK), welche Objekte denn die Expertenkommision 2010 als Vorschläge für die Warteliste der UNESCO (tentative list) besprochen hatten, wurde uns folgende Antwort übermittelt. Darin wird bekundet, dass die Stadt Wien kein Interess am Welterbe Steinhof hat. Außerdem wurden die drei korrekt formulierten Fragen überhaupt nicht beantwortet. Das zum Thema Recht der BürgerInnen auf Information (Global RTI Rating).

Eine zweite Anfrage zum gleichen Thema wurde ebenso mit dem gleichen Schimmelbrief beantwortet. Auch hier wurden die konkreten Fragen nicht beantwortet.

Geht so eine Kulturstadt mit ihren weltweit beachteten und beneideten Kulturgütern um?

Ist das Rot/Grünes Demokratieverständnis in Ottakring?

Im Juni 2012 wird in der Bezirksvertretung Penzing (14. Bezirk) eine Resolution der ÖVP einstimmig angenommen. Darin bekennen sich alle Parteien zum UNESCO-Welterbe Steinhof.
Die gleiche Resolution von FPÖ und ÖVP wird seit Monaten von Rot/Grün in der Bezirksvertretung Ottakring abgewürgt.

13.06.2012 Bezirksvertretersitzung (BV) Penzing
RESOLUTION S 1137/12 ÖVP (S.4) Resolution wird von allen Parteien einstimmig angenommen.

20.09.2012 Bezirksvertretersitzung (BV) Ottakring
Die wortgleiche Resolution der FPÖ, gleicher Wortlaut wie in Penzing, wird in der BV der Kommission für allgemeine Angelegenheiten zugewiesen.

19.11.2012 Bezirksvertretersitzung (BV) Ottakring
Die Resolution der ÖVP betreffend Steinhof Weltkulturerbe wird in der BV der Entwicklungskommission zugewiesen.

04.12.2012 OTS-Meldung, dass die Kommission zur Behandlung der Resolutionen noch nicht einberufen wurde.

13.12.2012 Bezirksvertretersitzung (BV) Ottakring
Die Resolution der FPÖ betreffend Steinhof Weltkulturerbe wird nochmals zur Abstimmung eingebracht. SPÖ und Grüne wollen nicht abstimmen und weisen wieder der Kommission für allgemeine Angelegenheiten zu. Diese hat bisher noch immer nicht getagt.
Von FPÖ und ÖVP wird eine Sondersitzung zum Thema Steinhof Weltkulturerbe beantragt.

20.12.2012 Sondersitzung Bezirksvertretung (BV) Ottakring
In der Sondersitzung der Kommission für allgemeine Angelegenheiten laut §25a Abs. 2 der Geschäftsordnung der Bezirksvertretungen, weigern sich SPÖ und Grüne, die ausstehenden Resolutionen zum UNESCO-Welterbe Steinhof, abzustimmen.
Die Resolutionen wurden mit den Stimmen von Rot/Grün auf unbestimmte Zeit vertagt.

Im Jahr 2006 hat es bei den Grünen ja noch ganz anders ausgesehen: Sabine Gretner 3. 12. 2006

Antrag der Grünen: Steinhof-Weltkulturerbe

Antrag der Grünen: Änderung Flächenwidmung Steinhof

Steinhof-Briefmarkenset in der Deutschen Briefmarken-Zeitung

Titelblatt Deutsche Briefmarken-Zeitung 24/2012DI Christian Schuhböck (Alliance For Nature) hat in seinem Artikel über die Gefahren für das Otto Wagner Areal am Steinhof berichtet, als auch das Markenset der Sonderbriefmarken “Retten wir die Jugendstilanlage am Steinhof” den Briefmarkenfreunden weltweit zur Kenntnis gebracht.
Mit einer Druckauflage von 27.200 Exemplaren ist die Deutsche Briefmarken-Zeitung eine der am stärksten verbreiteten Briefmarken-Zeitung in Deutschland und den angrenzenden Ländern. Damit werden die erschreckenden Pläne der Zerstörung dieses einmaligen Jugendstilensembles durch die Wiener Stadtregierung einer großen Anzahl von Lesern zugänglich gemacht.

Resumee der Vor-, Haupt- und Nachmediation

Einen kleinen Zwischenbericht über fehlende Informationen gibt es hier.

Petitionsübergabe an die Präsidentin des Nationalrates Mag. Barbara Prammer

Am 13.11.2012 wurde die Petition “Nominierung des Otto-Wagner-Spitals als UNESCO-Welterbestätte” von Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein im Beisein eines Vertreters der Bürgerinitiative an die Frau Präsidentin übergeben. Diese muss nun ordnungsgemäß im Nationalrat behandelt werden. Ein Termin ist noch nicht bekannt.

Um Zustimmung wird gebeten (dicker Daumen auf Website): http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00178/index.shtml

Behandlung unangenehmer Fragen im Gemeinderat

Eine Anfrage im Gemeinderat von GR Ing. Isabella Leeb an den Herrn Bürgermeister zum Thema Welterbe wurde am 29.10.2012 nicht beantwortet, da diese als achte Frage gereiht war. In der Regel kommen die ersten vier oder fünf Fragen zur Beantwortung.
Am 21.11.2012 wurde die Frage als neunte gereiht und war wieder nicht unter den beantwortbaren Fragen.
Nun muss die Frage schriftlich beantwortet werden, was einige Monate dauern wird und keine direkte Stellungnahme im Gemeinderat zulässt.

Eine unserer Initiativlerinnen war im Gemeinderat anwesend. Hier ihr Bericht.

Antwortschreiben von BM Dr. Häupl: hier

Stellungnahme des Bürgermeisters

Am 20.9.2012 wurde die Vergleichs- und Machbarkeitsstudie von DI Schuböck an VzBM Maria Vassilakou in Vertretung des Bürgermeisters übergeben. Seit diesem Zeitpunkt warten wir und damit mehr als 60.000 Bürgerinnen und Bürger auf eine Reaktion der Stadtverwaltung zum Thema Weltkulturerbe.

Schriftliches Ersuchen an BM Häupl um weitere Vorgangsweise zum Thema Weltkulturerbe

21.11.2012 Wir bekommen ein Antwortmail aus dem Büro des BM mit einem Schreiben des Bürgermeisters vom 16.11.2012. Das Thema Welterbe ist nicht angeführt

06.11.2012 Initiative sendet Mail an den Bürgermeister mit dem Ersuchen um Stellungnahme zum Thema Welterbe

05.11.2012 Per Mail verweist das Büro Vassilakou zum Thema Welterbe an das Büro des Bürgermeisters

25.10.2012 Die Initiative sendet ein Mail an BM Häupl mit dem Ersuchen um Stellungnahme zur Umsetzung der Mediationsvereinbarung

23.10.2012 Die Initiative schickt einen eingeschriebenen Brief an den BM Häupl und die VzBM Vassialkou um Stellungnahme zur Studie Otto-Wagner-Areal am Steinhof

Gedanken zum gegenwärtigen Stand der Dinge

Bei fast jedem neuen Gespräch im Rahmen der Mediation bzw. Nachmediation gibt es Dinge, die uns immer wieder zum Erstaunen bringen, wie man mit Bürgern im Rahmen einer Bürgerbeteiligung umgeht. Wir sind davon ausgegangen, dass die Mediationsbegleitung beendet ist, wenn sich die Medianden über den Anlassfall verbindlich einigen (Mediationsvertrag S.3 - Ende des Mediationsverfahrens). Am 15.11.2012 mussten wir jedoch erfahren, dass die Mediation bereits am 4.9.2012 geendet hat, da mit diesem Datum der Vertrag der Mediatoren mit der Stadt Wien beendet war. Davon ist im Mediationsvertrag kein Wort erwähnt. Nun will man sich bemühen, ob nicht doch noch ein paar Euro von der Stadt Wien locker gemacht werden können, damit wir von den Initiativen nicht im leeren Raum stehen.
Ist das die viel gepriesene Bürgerbeteiligung?

Zu der Tatsache, dass trotz dem heftigen Einspruch der Bürgerinitiativen über die Zusammensetzung der Expertenrunde, welche über eine mögliche/unmögliche Bebauung der Bauplätze im Ostareal befinden sollen, es zu keiner Änderung in der Zusammensetzung gekommen ist, hat sich eine Mediationsteilnehmerin so ihre Gedanken gemacht.

Stellungnahme zur architektur- und kunsthistorischen Bedeutung
des sog. Wirtschaftsareals im Otto Wagner Spital am Steinhof

Lageplan historisch Eine Gegendarstellung zur eigenmächtigen Definition des Bundesdenkmalamt (BDA) für die Begriffe Kernzone und mindergeschütztes Witschaftsareal.
Um die Begriffsdefinition “Wirtschaftsareal/Kernzone”, die nur dem Zwecke dienen soll das Ostareal leichter verbauen zu können, haben wir viele Diskussionen geführt und Anträge für die Definitionsbegründung an das BDA gestellt, leider ohne Ergebnis. Eine Auskunft wurde uns, wie in vielen anderen Fällen, verwehrt.
Am 27. August 2012 wurde von Ao. Univ. Prof. Dr. Sabine Plakolm-Forsthuber eine Stellungnahme zum Wirtschaftsareal abgegeben, die die Begriffsdefinition des BDA als klare Mißdeutung darstellt. Bewirkt hat diese eindeutige Gegendefinition sowohl beim Bundesdenkmalamt als auch bei der Stadtregierung gar nichts.
Ist das die transparente Verhandlungsbasis auf gleicher Augenhöhe, die man uns immer zusichern wollte und an die wir nicht mehr glauben können?

“Österreich-Tage in Toruń”

AnkündigungsplakatBei den jährlich veranstalteten “Österreich-Tagen” in Toruń (Welterbestadt in Polen) wird auch dieses Jahr am 9.11.2012 ein Vortrag von DI Christian Schuhböck (Alliance For Nature) über ein österreichisches Kulturthema gehalten. Dieses Jahr bezieht sich der Vortrag auf “Gustav Klimt” und “Otto Wagner”, wobei ein Großteil des Vortrages dem Thema Otto Wagner und Steinhof gewidmet ist.
Weitere Informationen gibt es hier.

Wanderung am 3.11.2012 von Steinhof zur “Weißen Stadt”

WillkommenplakatDie Verbauung des Otto-Wagner-Areals, um ein neues Spital im 21. Bezirk zu finanzieren, ist noch lange nicht vom Tisch. Nur wenn das Kulturgut Steinhof mit der Kirche als Weltkulturerbe von der UNESCO eingetragen wird, können diese Pläne verhindert werden.
Unter diesem Motto fand am 3.11.2012 eine Wanderung von der Feuerwache “Am Steinhof” ein Stück entlang des “Rundumadum”-Weges bis zum Osttor des Otto-Wagner-Spital statt. Einige Bilder sehen Sie hier.

Warten auf Antworten der Stadtregierung

Seit dem 4. September 2012 ist Stille zwischen der Stadtregierung, den Mediatoren und der Bürgerinitiative in Sachen Welterbe und Expertenteam eingetreten. Deshalb fordern wir jetzt Informationen von der Stadtregierung ein.

BM Häupl im Gemeinderat vom 29.3.2012 wörtlich zum Welterbestatus:
“Ich denke, dass diese Diskussion bei allen Holprigkeiten solcher Mediationsverfahren in eine gute Richtung läuft und wir sollten alle miteinander das Ergebnis dieses Mediationsverfahrens abwarten, bevor wir eine Diskussion darüber führen, ob nun die Stadt Wien, was ja ohnehin unbestritten ist, den Antrag an die Bundesregierung stellt, dass dieses Projekt auf die Liste des Weltkulturerbes zu stehen kommt.”

Herr Bürgermeister Häupl: Seit dem 4. September 2012 liegt das Ergebnis der Mediation vor. Wie geht es nun weiter?

Wieso durfte der VAMED Bau in der Steinhof Mediation nicht behandelt werden?

Ein Mitglied der Mediation fasst die scheinbar unglaublichen Begebenheiten zusammen.

Otto-Wagner-Areal als Welterbestätte

Eine entsprechende Petition hat bereits mehr als 5.700 UnterstützerInnen

Expertengruppe zur Beurteilung der möglichen/unmöglichen Bebauung des Otto-Wagner-Ostareals

Am 4.9.2012 wurde im Rahmen der Mediation von allen Medianden beschlossen, eine Expertengruppe zur Beurteilung der zusätzlichen Bebauungsmöglichkeiten einzusetzen. Obwohl von einigen Experten der Terminplan bis Ende November 2012 als kurz und "sportlich" bezeichnet wurde, ist offensichtlich 3 Wochen lang nichts in der Sache geschehen (Chronologie auf der Mediatorensite).
Die am 3.10.2012 bekanntgegebene Zusammenstellung der Experten entspricht aber nicht der von allen Medianden unterschriebenen Mediationsvereinbarung (S. 5 Themenfeld "Neubau" und S. 7 "Weitere Vorgehensweise").
Wir haben daher einen Fragenkomplex zur Nominierung der Experten an das Büro Vassilakou gerichtet und hoffen auf eine ehestmögliche Beantwortung.
In einer OTS-Meldung vom 15.10.2012 fordern wir alle handelnden Personen zur Einhaltung der Mediationsvereinbarung auf.

Und der nächste Streich folgt sogleich ...

Wieder wurde ein vormals denkmalgeschützter Teil der Einfriedungsmauer von Steinhof der Spitzhacke geopfert. Der Abbruch eines Teilsegments der Mauer liefert einen beachtlichen Einblick in das sogenannte “Rehab-Zentrum” mit den angekündigten zukünftigen Erlebnisbecken, Erlebnisduschen und der Saunalandschaften. Es ist schwer zu glauben, dass hier Kassenpatienten nach erfolgter Hüft- oder Knieoperation Teile ihrer Beweglichkeit zurückerlangen werden. Der bisherige Anblick erinnert mehr an ein Wellnesszentrum für zahlungskräftige Klientel.
Eine Widmung als Rehabzentrum in einem Spitalsareal mit einer hervorragenden Orthopädie schafft natürlich erhebliche Vorteile für zahlungskräftige Investoren. Dass in acht Jahren das Spitalsareal Geschichte ist, rührt jetzt noch anscheinend wenige Menschen und 2020 ist es für Interventionen zu spät. Bilder vom Monsterbau gibt es hier.

Zitate von Experten im Rahmen von Kurzvorträgen an Mediationsabenden

Lesen Sie einige Zitate und Anmerkungen von anerkannten Experten über die von der Stadt Wien geplanten Zerstörung des Jugendstilensembles Steinhof

Mögliche Nutzungen des Otto-Wagner-Areals

Als Gegenpol zu den Betoniergedanken der Stadt Wien gibt es von der Initiative "Steinhof erhalten" konkrete soziale Nutzungsvorschläge für das Otto-Wagner-Areal.
Weitere Nutzungsmöglichkeiten und konkreten Bedarf gibt es hier

Eine lesenswerte Magisterarbeit “Architektur als Kommunikation”

Magisterarbeit Frau Gudrun LandlDurch Architektur und über Architektur
Kommunizieren am Beispiel des Otto-Wagner-Areals auf den Steinhofgründen
Verfasserin: Frau LANDL Gudrun, Bakk. phil.
(Download pdf-Datei 2.2 MB)

Entgegenung Zeitschrift "wien.at" Nr.10/2012

wien at Nr. 10/2012 S.5Leider wurde den Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wien in der Zeitschrift “wien.at” auf S.5 vermittelt, dass es eine Einigung betreffend des vom Büro Vassilakou nominierten Expertenteam gibt.
Das ist nicht der Fall!
Ich habe auch dazu eine Entgegnung per Mail an die für den Inhalt verantwortliche Dame im Rathaus abgeschickt.

Erwin Kastner, ein bildender Künstler aus Haag, mit seinem Blick auf die Otto Wagner Kirche

Otto Wagner KircheBesuchen Sie sein Atelier am “Tag des offenen Ateliers” in der Stadt Haag vom 13. - 14. Oktober 2012 und gewinnen Sie einen Einblick in das Schaffenswerk des Künstlers. Weiter Bilder der Otto Wagner Kirche gibt es hier zu sehen. Zwei Motive der Otto Wagner Kirche hat Erwin Kastner auch für unsere Sonderbriefmarken ”Retten wir die Jugendstilanlage OTTO WAGNER am STEINHOF” zur Verfügung gestellt.

Nennung der Expertengruppe für das Ostareal des Otto-Wagner-Spital

Am 4.10.2012 wurden uns vom Büro Vassilakou die Namen der Experten genannt, die über die mögliche/unmögliche Bebauung des Ostareals befinden sollen. Diese Gruppe wird, nach dem Ergebnis der Mediation, keine Entscheidung über die Bebauung fällen.
Diese Gruppe soll die Frage des Neubaus unter den formulierten Gesichtspunkten (schützenswerte Substanz des Gesamt-Ensembles mit Berücksichtigung der kulturhistorischen Bedeutung, Ökologie und Raumplanung) beurteilen. Das Ergebnis ist in der Mediation zu diskutieren.

In einer simplen und geradezu provokanten Art und Weise, wie man es von gut ausgebildeten und dotierten Beamten/Innen nicht erwarten würde, wurden uns die Namen ohne Nennung von Titel, Funktion, Schaffensbereich übertragen (Adolf Krischanitz (Vorsitz), Rüdiger Lainer, Maria Auböck, Dietmar Steiner, Christoph Luchsinger, Andreas Käfer (Verkehr)).
Ebenso fehlt die Nennung der Aufgabenstellung für diese Gruppe. Bei den genannten Personen handelt es sich in erster Linie um Architekten und Städteplaner. Wenn man diese Namen "googelt" und z.T. deren bisherige Schaffenswerke betrachtet, kann man erahnen, was aus dem historischen Bestand des Otto-Wagner-Areals einmal werden könnte. Bis auf Prof. Maria Auböck wurde keine der von uns vorgeschlagenen Personen in der Liste genannt.

Wir erklären uns in keinster Weise mit der Zusammenstellung der Expertengruppe einverstanden und werden dies noch eingehend diskutieren müssen. Teilen auch Sie Ihre Meinung dem Büro Vassilakou mit. Wir sind der Meinung, dass Bürgerbeteiligung so nicht funktionieren kann.

Wird nun von der Stadtverwaltung versucht, das Gelände so zu verbauen, dass es nicht mehr den Kriterien der UNESCO als Welterbestätte entspricht?
Seit einem halben Jahr weiß die Stadtregierung von den Plänen einer beauftragten Studie um den Welterbestatus zu bestimmen. Am 1. August 2012 wurde diese Studie präsentiert und am 20. September 2012 haben wir die Studie an VzBM Vassilakou in Vertretung von BM Häupl übergeben. Nun wird der Mantel des Schweigens über das Thema Welterbe gelegt, obwohl dies der beste Schutz zum Erhalt dieses einmaligen Jugendstilareals wäre.

Versand der Zeitschrift “Denkmail” der Initiative Denkmalschutz

BriefkuvertAm Dienstag, den 2.10.2012, erfolgt der Versand der Zeitschrift “Denkmail”, der auch eine Ausgabe “Steinhof Info” und eine Unterschriftenliste beigelegt ist.
Wir ersuchen alle Empfängerinnen und Empfänger, die Unterschriftenliste ausgefüllt an uns zurück zu senden. Wir benötigen weiterhin den Druck der Bevölkerung auf die Politik, um etwas bewegen zu können. Das von der Politik verordnete Zeitfenster soll nicht über die weiterhin brisante Gefahr des Verkaufs und der Bebauung des Otto-Wagner-Areals hinwegtäuschen. Offensichtlich sind fast 54.000 Unterstützungserklärungen nicht genug, ein Umdenken der Verantwortlichen zu bewirken.
Die Initiative Denkmalschutz hat auch das Briefkuvert mit einer Darstellung der Otto-Wagner-Kirche gestaltet.

SonderbriefmarkeBeachten Sie die aufgeklebte Sonderbriefmarke. Einige Exemplare (derzeit 10 Stk.) können noch zum Preis von € 18,- (4 Stk. selbstklebend inkl. Porto und Spende € 6,74) erworben werden. Dabei ist auch eine gedruckte Marke mit dem Originalstempel der nun aufgelassenen Postfiliale Baumgartner Höhe 1 dabei.
Bestellungen per Mail!

Das Motiv stellt einen Ausschnitt des Landschafts-Modell der "Wiener Landes-Heil-und Pflegeanstalt Steinhof" von Erwin Pendel (1907) dar. Es handelt sich dabei um den Ostteil des Otto-Wagner-Spitals mit Blickrichtung gegen Westen. Im Vordergrund das Totenhaus (Pathologie), damals noch ohne Mauerabgrenzung zur Reizenpfenninggasse. Dahinter drei dichtbewaldete Grünflächen als Abgrenzung zur Heil- und Pflegeanstalt. Rechts nebend dem Totenhaus die damaligen Stallungen und Wagenremise an deren Stelle der monströse Beton-Plattenbau der Firma VAMED entsteht.
Das Gesamtmodell sehen Sie hier: Nordansicht, Nord-West-Ansicht

Referatbeitrag "Steinhof" in Loccum

Bürgergesellschaft Im kürzlich veröffentlichten Referat von Frau Herta Wessely (Aktion21) in Loccum (D), wurde im Rahmen der Veranstaltung "Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie" vom 14.9.2012 auch die Problematik "Steinhof" als aktuelles Beispiel der Bürgerbeteiligung erwähnt. Damit zeigt sich wieder, dass "Steinhof" nicht nur lokalen Charakter aufweist und die Politik gefordert ist, eine wahre Bürgerbeteiligung zuzulassen.

Webstatistik:

steinhof-erhalten.at-Google pagerank and Worth Ein bißchen dürfen wir schon auf das weltweite Ranking unserer Website stolz sein.

 

Interview vom 26.7.2012 anlässlich einer Kundgebung der Initiative Steinhof im “Jonas-Reindl”

http://cba.fro.at/62052/comment-page-1#comment-197790

Übergabe der Vergleichs- und Machbarkeitsstudie an VzBM Vassilakou

Übergabe Welterbe-StudieAm Donnerstag den 20.9.2012 haben wir die Studie an die Frau Vizebürgermeisterin, stellvertretend für BM Häupl, mit der Bitte um Antragstellung an das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur auf Eintragung in die Vorschlagliste (tentative list) der Welterbestätten, übergeben.

Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch den momentanen Zwischenstand von 53.590 Unterstützungserklärungen an die Vizebürgermeisterin überreichen. Wir haben aber auch eindeutig erklärt, dass damit kein Schlußstrich unter den noch immer andauernden Zustrom an Unterschriften, gesetzt ist.
Wir werden so lange um Unterstützungen der Bürgerinnen und Bürger werben, bis eine definitive Entscheidung über die Zukunft des Otto-Wagner-Areals am Steinhof gefallen ist.
Aus Gründen der Datensicherheit haben wir die Unterschriftenlisten aber wieder mitgenommen um niemanden Unannehmlichkeiten zu bereiten.

OTS-Meldung vom 21.9.2012

Sonderbriefmarke
Pendl-Modell SteinhofIn den kommenden Tagen ist der Aussendung “Denkmail” (Nachrichten der Initiative Denkmalschutz) eine Ausgabe des Informationsblattes "Steinhof Info" sowie ein Unterschriftenblatt der Initiative “Steinhof erhalten” beigelegt. Wir ersuche Sie, dieses in Ihrem Bekanntenkreis zur Unterschrift weiter zu reichen und an uns zu senden.
Beachten Sie bitte auch das grafisch gestaltete Kuvert der Aussendung sowie die Sonderbriefmarke “Retten wir die Jugendstilanlage OTTO WAGNER am STEINHOF”.

Gedanken von Teilnehmern der Mediation zum bisherigen Verlauf der Mediation

Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt!
Eine Zwischenbilanz der bisherigen Mediationsgespräche

Steinhofmediation vielleicht doch keine Farce?
Vorläufiges Resümee einer Mediationsteilnehmerin
Bildmaterial: derzeitige Aufteilung der Grundstücke (4.1 Mb) , Bild des Arealmodells (Ostteil um 1900) von Erwin Pendel

Richtigstellung des Profil-Artikels vom 3.9.2012

Die sofortige Reaktion auf den Artikel des Profil vom 3.9.2012 und der Aufforderung an die Redaktion nach einer Richtigstellung der im Artikel falsch zitierten Angaben ist die Redaktion des Profils nur in der Weise nachgekommen, dass in der Ausgabe vom 10.9.2012 ein Leserbrief abgedruckt wurde.

Stellungnahme im Profil vom 10.9.2012: Steinhof-Konsens
Artikel des Profils vom 3.9.2012: Einigung bei Streit um Steinhofgründe

Ergebnis der heutigen (4.9.2012) Mediationssitzung

Otto-Wagner-Areal am Steinhof
Bürgerinitiativen unterzeichnen Mediationsergebnis

Die Bürgerinitiativen (BI) war erfolgreich, die geplanten Bebauungsabsichten sind bis auf Weiteres gestoppt.
Ein von der BI eingefordertes Expertengremium soll die Bebauungspläne der GESIBA in Hinblick auf die kulturhistorische, soziale und ökologische Bedeutung des Jugendstilensembles beurteilen.
Die Forderung nach Erlangung des Status "UNESCO-Welterbestätte" für das Otto-Wagner-Areal bleibt für die BI weiterhin vorrangiges Ziel. Am 20.9.2012 soll die Vergleichs- und Machbarkeitsstudie an Frau VzBM. Maria Vassilakou übergeben werden.
Vielfältige Ideen für die zukünftige Nutzung, nach der Einstellung des Spitalsbetriebes (bis 2020 geplant), wurden gemeinsam erarbeitet.
Die BI brachte dazu konkrete Vorschläge ein:
Universitätscampus, Ausbildung medizinnaher Berufe, therapeutische und soziale Einrichtungen, Jugendstilmuseum, Kunst und Kultur (Jugendstiltheater), touristische Aufwertung auch durch Cafè, Restaurant, etc.
Das Areal soll im öffentlichen Eigentum bleiben und weiterhin sozialen Zwecken dienen. Jede Form der Privatisierung ist zu vermeiden.

Bürgerinitiative "Steinhof erhalten"
Bürgerinitiative "Flötzersteig"

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120905_OTS0011/otto-wagner-areal-am-steinhof-buergerinitiative-unterzeichnet-mediationsergebnis
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120905_OTS0008/mediationsvereinbarung-otto-wagner-areal-von-allen-beteiligten-unterzeichnet
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120905_OTS0095/vassilakou-zu-steinhof-gratulation-an-alle-beteiligten
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120905_OTS0112/fp-mahdalikhein-steinhof-haeupl-betreibt-kindesweglegung

Die gut geschmierte politische Maschinerie beginnt nun offensichtlich zu laufen (ohne zu Quietschen)

Wer hat die Falschmeldungen im Profil von Montag an die Redakteure weitergegeben?

Der Endtermin der Begutachtung durch ein Expertengruppe wurde von der GESIBA mit 30. November 2012 angegeben.

Es wurde nie von einer Expertenkommission gesprochen, nur von einer Expertengruppe.

Begutachtet soll nur der östlichste Teil des Otto-Wagner-Spitals mit seinen bereits eingeteilten Bauplätzen werden. Unter Berücksichtigung des Gesamtareals.

Die Vertreter der Bürgerinitiative werden keinen Blankoscheck für die Entscheidung einer noch nicht einmal im Ansatz zusammengestellten Expertengrupp unterschreiben.

Wieso nimmt die “Grüne” Frau Dr. Jennifer Kickert an,

dass 80% der Mediations-Beteiligten mit einem Blankoscheck leben können? Diese Erkenntnis kommt sicher nicht aus der Mediation.

Die Bürgerinitiative hat lediglich ein Vorschlagsrecht zur Nominierung der Experten, kann aber nicht bestimmend einwirken. Daher werden wir einem Blankoscheck nicht zustimmen.

Bisher haben die Grünen jedenfalls mehrmals gegen einen Antrag zum Weltkulturerbe Steinhof gestimmt.

Die Bürgerinitiative ist von Anfang an gegen die Verbauung des Spitalsareal gewesen und wird es auch bleiben.
Die Kronenzeitung hat nichts torpediert, sondern die Bürgerinitiative mit ihren bereits über 53.000 Unterstützern hat gegen die Zerstörung dieses Kulturensembles torpediert. Die Kronenzeitung hat unterstützend mitgewirkt. Anderen Medien war offenbar diese Politschande gleichgültig.
Bürgermeister Häupl hüllt sich in Schweigen und schiebt die Übernahme des Welterbe-Gutachtens auf seine Vize ab.

Ein Besuch in Mauer-Öhling

Dass es auch andere Wege gibt Wertvolle Kultur- und Naturgüter, wie auch wichtige Spitalseinrichtungen für die Bevölkerung zu erhalten, beweist Mauer-Öhling in Niederösterreich. Die gelungene Revitalisierung einer historischen Heil- und Pflegeanstalt in Niederösterreich sehen Sie: hier

Bürgermeister Dr. Michael Häupl ist an der Übergabe der Welterbe-Studie nicht interessiert

Obwohl wir ein persönliches Ansuchen für einen Übergabetermin des UNESCO-Welterbegutachten von DI Schuhböck an Herrn Bürgermeister Dr. Häupl gerichtet haben, hat dieser unser Ansuchen an das Büro der Vizebürgermeisterin Frau Mag. Vassilakou weitergeleitet.
Nun hat Frau Vassilakou in der Mediationssitzung vom 5.6.2012 erklärt, dass es nicht sein kann, dass der KAV keinen Gewinn aus der Veräußerung des Otto-Wagner-Areals macht und dass es nicht sein kann, dass nichts auf dem Areal gebaut werden kann.

Wir glauben nicht, dass im Büro der VzBM. das UNESCO-Welterbegutachten seine Wertigkeit zur Geltung bringen kann bzw. dass hier das Bestreben nach der Eintragung in die Warteliste der UNESCO gefördert wird, obwohl ja die "Grünen" im Jahre 2006 selbst im Gemeinderat einen Antrag auf Nominierung als Weltkulturerbe gestellt haben. Aber das ist lange her.

Lesen Sie dazu auch ein Schreiben von Hofrat Univ.-Prof. Dr.phil. Wilfried Lipp (Präsident von ICOMOC Austria) an Herrn Bürgermeister Dr. Michael Häupl.

OTS-Meldung "Profil" vom 1. September 2012

Werte Besucher unserer Website
Heute am 1.9.2012 ist um 8:00 Uhr eine OTS-Meldung der Zeitschrift "Profil" herausgegangen, in dem in der Ausgabe von kommenden Montag des Profils eine Meldung abgedruckt wird, die unserer Ansicht nach inhaltlich nicht der von uns Medianden vereinbarten vorläufigen Formulierung des Abschlusspapiers der Mediation entspricht.

Hier die wesentliche Stellungnahme des Mails an den Herausgeber und die Redaktion des Profils:

Es handelt sich bei den noch zu nominierenden Fachleuten nicht um eine Kommission, sondern lediglich um ein Expertengremium

Der Zeitraum für die abschließende Meinungsbildung des Gremiums ist mit 30. November 2012 definiert

Es handelt sich nicht um die Begutachtung des gesamten Areals, sondern um die Beurteilung der im Ostareal befindlichen Bauplätze unter Berücksichtigung der “schützenswerten Substanz des Gesamt-Areals”

In der uns vorliegenden Vorabversion einer Vereinbarung ist keine Textpassage enthalten, in der sich die Bürgerinitiativen verpflichten dem Vorschlag des Expertengremiums zu folgen.

Hier noch der Link zum Online-Artikel des Profil: http://www.profil.at/articles/1235/560/340840/einigung-streit-steinhofgruende

Mediation in der Endphase

Von den Medianden wurde am Dienstag (28.8.2012) im Rahmen des Mediationsgespräches der Entwurf eines Abschlusspapiers zum Mediationsvertrag erstellt und soll am 4.9.2012 von den Medianden unterschrieben werden. Dieser sieht u.a. vor, dass ein noch zu nominierendes Expertenteam die Gebäude und Flächen des Ostareals unter Berücksichtigung der schützenswerten Substanz des Gesamt-Ensembles beurteilen soll.
Lesen Sie dazu einige Kurzvorträge welche im Rahmen der Hauptmediation vorgetragen wurden

Mehr als 53.000 Menschen (Stand 29.8.2012) haben sich bisher für den Erhalt dieses schützenswerten Jugendstil-Ensembles Otto-Wagners ausgesprochen.
Ein unabhängiges Gutachten (hier die Zusammenfassung) von "Alliance For Nature" bescheinigt dem Areal die besten Voraussetzungen für den Status "Weltkulturerbe" nach den Richlinien der UNESCO. Lesen Sie dazu auch die Pressemappe, welche aus Anlass Präsentation dieser Studie am 1.8.2012 im Rahmen einer Pressekonferenz verteilt wurde.

Diese Studie wollte aber die Stadtregierung bisher noch nicht einsehen. Ein schriftliches Ansuchen um einen Übergabetermin der Studie bei Bürgermeister Häupl wurde bisher noch nicht beantwortet.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen im Rahmen unseres monatlich stattfindenden Jour Fixe nähere Einzelheiten zu erfahren.

Restbestände der Briefmarkenserie “Retten wir die Jugendstilanlage am Steinhof”

BriefmarkensetAll jenen Bürgerinnen und Bürger, die unser Bemühen um den Erhalt des Otto-Wagner-Areals und der Erstellung der Vergleichs- und Machbarkeitsstudie zum UNESCO-Weltkulturerbe durch den Kauf der Briefmarkensserie unterstützt haben, möchte ich hier unseren herzlichsten Dank für die großartige Unterstützung aussprechen. Die Studie wurde am 1.8.2012 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt und zeichnet das Areal als potentiellen Anwärter für die Nominierung bei der UNESCO aus. Nun ist die Stadtverwaltung aufgefordert einen Antrag zur Aufnahme in die UNESCO-Welterbe-Warteliste zu stellen. Ein schriftliches Ansuchen an BM Häupl zur Übergabe der Studie wurde bereites am 9.8.2012 gestellt, eine Stellungnahme des Bürgermeisters haben wir noch nicht bekommen.

Wir haben die Briefmarkenserie mit einer begrenzten Stückzahl auflegen lassen. Derzeit gibt es noch einige Restbestände der Briefmarkensets. Da wir keine Neuauflage der Briefmarken planen und auch noch einige Euros zur Teilfinanzierung der Studie fehlen, ersuchen wir um den Erwerb der Briefmarkensets als Geschenk oder einfach zu unserer Unterstützung für den Erhalts dieses Jugendstilareals von Otto Wagner. Wir würden uns sehr über eine Nachricht von Ihnen freuen.

Zeitungsberichte vom Mai 2006

Wenn man die Stellungen der diversen Personen aus dem Jahr 2006 nachliest und diese mit den heutigen Verhalten, Aussagen und Taten vergleicht, kommt einem der Auspruch von Konrad Adenauer in den Sinn "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern."
Hier ein Gesamtauszug aus den Zeitungsmeldungen. Die einzelenen Beiträge gibt es hier.

Absiedelung 2020 und was dann?

Werte Interessenten, UnterstützerInnen und interessierte BesucherInnen!
Das sich dieses riesige Areal in bester Lage für kranke Menschen besonders gut eignet und auch der dringende Bedarf nach therapeutischen und medizinischen Einrichtungen besteht, möchten wir auf unserer neuen Seite zeigen. Zu finden auch unter: Neue Einträge/Steinhof/Nutzungen.
Sollten Sie Kenntnis von fehlenden Therapieeinrichtungen haben, ersuche ich um Ihre Information an unsere Kontaktdaten im Impressum.

Wie unsere Nachbarn mit Kulturgut umgehen

DIE ZEITMechtild Rösler ist seit 20 Jahren für den Schutz anerkannter Welterbe-Stätten zuständig. Die 52-jährige arbeitet im Welterbezentrum am Sitz der UNESCO in Paris. Seit 2010 leitet sie dort die Abteilung für Innere Organisation, die unter anderem die Sitzungen des Welterbe-Komitees vorbereitet.
Das Komitee entscheidet Jahr für Jahr über bis zu 45 Neuaufnahmen und verfügt außerdem, welche bekannten Stätten auf die Gefahrenliste gesetzt werden müssen.
Im Interview mit Merten Worthmann (DIE ZEIT Nr. 16 vom 12.4.2012).

... Als die Innenstadt von Wien kurz vor der Aufnahme in die Liste stand, las ich zufällig vom Plan einer neuen Bahnhofsüberbauung mit vier Hochhäusern. Zur Einschreibung 2001 legten wir der Stadt dann eindeutig nahe, die Pläne zu korrigieren. Doch die Arbeiten gingen eiskalt weiter. Schließlich mussten wir den Österreichern 2002 klarmachen, dass Wiens Zentrum den Welterbe-Status auch umgehend wieder verlieren könnte. Als das Bahnhofsprojekt gestoppt wurde, hatten die schon 67 Millionen Euro in den Sand gesetzt.

ZEIT: Das UNESCO-Label bringt Ansehen – und natürlich mehr Touristen.
Rössler: So ist es. In Lyon beispielsweise hat sich die Zahl der Besucher nach der Einschreibung der Innenstadt binnen eines Jahres um 29 Prozent erhöht. Dort hat man den Welterbe-Status sehr offensiv in den USA bekannt gemacht. Auch in Le Havre stieg der Tourismus um 23 Prozent.

Krone des JugendstilsBei unseren Nachbarn geht es um regionalen und nationalen Stolz, Tourismuspolitik und Europas Geschichte.
In unserem Land geht es um Ausverkauf des Familiensilbers, Zerstörung von Kulturgut und Erholungsräumen.

Was Carlo von Boog und Otto Wagner den unglücklichen Geisteskranken, die alles dessen beraubt sind, was als unser höchster Besitz gilt, Vernunft und Willensfreiheit einst gewidmet hat, soll nun der elitären Gesellschaft als Ruheoase in einem denkmalgeschützten Areal geopfert werden. Dagegen wehren wir uns. Helfen Sie mit und unterschreiben Sie unsere Petition.

Pressemappe zur UNESCO-Welterbe-Pressekonferenz vom 1.8.2012

Pressemappe Für all jene Personen, die aufgrund des großen Andrangs bei der Pressekonferenz keine Pressemappe erhalten konnten, hier zum downloaden: Pressemappe klein (1.6 Mb), Pressemappe groß (8.7 Mb), Bilder dazu gibt es hier.

Wortprotokoll zu einer dringlichen Anfrage der FPÖ im Wr. Gemeinderat vom 27. April 2012:

Gemeinderat 19. WP, 22. Sitzung (S.67)
BM Häupl: “Zunächst ein ganz kleiner Voraushinweis: Sie (Anm. GR Anton Mahdalik) brauchen sich keine Sorge zu machen um die Rettung der Steinhof-Gründe, vor allem nicht um das Otto-Wagner-Spital. Es ist schon gerettet!
Denn kein Mensch hat da selbstverständlich eine Verbauung, eine Zerstörung, eine auch nur Beeinträchtigung dieses großartigen Kulturdenkmals in dieser Stadt angedacht."
(Die Realität sieht anders aus - siehe untenstehende Bilder, sowie hier)

BM Häupl (S.68): “Mit der "Festlegung einer Kernzone" - was immer Sie darunter verstehen, denn dieser Begriff kommt weder im Denkmalschutzgesetz noch in der Wiener Bauordnung vor – kann ich nichts anfangen.”

BM Häupl (S.69): “Ich sage Ihnen das ganz offen: Wir werden auf unser historisches Wien so aufpassen, wie wir auch in der Vergangenheit aufgepasst haben, weswegen wir auch den Weltkulturerbestatus etwa für die Innenstadt bekommen haben. Wir werden selbstverständlich auch auf den Steinhof aufpassen. Denn auf den habe auch ich persönlich schon aufgepasst, da waren Sie (Anm. GR Anton Mahdalik) noch weit weg von jeder Politik! Daher verspreche ich Ihnen: Wir werden auf den Steinhof und auf das Ensemble aufpassen.

Als einer der häufigen Besucher von Gemeinderatssitzungen kann ich (G. Hadinger) diese Aussagen nur mit dem bedeutendsten und meistzitierten Werk der deutschen Literatur kommentieren:
"Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube." - Faust I , Vers 765 / Faust - ergänzt um die Realität mit ein paar Bildern: Bild-1 Bild-2 Bild-3

Das neue Informationsblatt "Steinhof aktuell"

Steinhof aktuell Juli 2012Für all jene interessierte MitbürgerInnen, die noch nicht über die Vorgänge der geplanten Zerstörung von Natur- und Kulturgut am Steinhof Bescheid wissen, werden wir in regelmäßigen Abständen unsere Zeitschrift “Steinhof aktuell” bei unseren Veranstaltungen verteilen bzw. hier auf unserer Website online zur Verfügung stellen. Wir versuchen damit in komprimierter Form, die wesentlichen Punkte der bisherigen Begebenheiten sowie Seitenblicke auf den gelungenen Umgang mit Kulturgut (z.B.: Mauer-Öhling) und sonstig Interessantes darzustellen.

Der Mediationsvertrag wurde nicht von allen Beteiligten unterschrieben

Am Montag den 9.7.2012 hatt es am Vormittag mit den Medianden noch heiße Debatten um die Erstellung des Mediationsvertrages gegeben. Strittiges Thema war der von der GESIBA selbst auferlegte Termindruck einer Wiederaufnahme der internen Planungstätigkeiten Ende August 2012 auch ohne Mediationsergebnis.
Diese Einseitige Präjudizierung des Mediationsergebnisses war sowohl für einen unserer engagiertesten Mitstreitern, Dr. Karl Melber als auch für die beiden Prä-Mediationsteilnehmer Claud Süss und Markus Landerer von der Initiative Denkmalschutz unannehmbar und damit Grund den Mediationsvertrag nicht zu unterzeichnen.
Lesen Sie dazu die Stellungnahme von Dr. Karl Melber und der Initiative Denkmalschutz.

Die verbliebenen Prä-Mediationsteilnehmer der Initiative Steinhf erhalten und der Initiative Flötzersteig, haben am Dienstag den 10.7.2012, nach einer Unterbrechung der laufenden Sitzung zur Beratung der weiteren Vorgangsweise, den Mediationsvertrag unterschrieben um das Zeitfenster bis Ende August für die Durchsetzung unserer Forderungen (nachzulesen auf allen Petitionsblättern) ausnützen zu können. Sollte uns dies nicht bis Ende August gelingen wird es zum nächsten Eklat und den nächsten Austritten aus dem Mediationsvertrag kommen.

Wir sehen es nicht als Erfolg und unser Anliegen an, wenn wir im Rahmen der Mediation über 400, 300 oder 100 neu errichtete Wohnungen im Ostareal mediieren dürfen oder ob im Norden oder Süden gebaut werden kann. Wir stehen zu unseren in der Petition festgehaltenen 4 Forderungen und werden diese auch vehement vertreten.

Um weiter Druck auf die Entscheidungsträger in der Wiener Politik ausüben zu können, ersuchen wir um die Unterstützung der Wiener Bevölkerung und der angrenzenden Bundesländer. Unterzeichnen Sie unsere Petition und/oder schreiben Sie Ihre Meinung an den Bürgermeister Dr. Michael Häupl und die Vizebürgermeisterin Mag. Maria Vassialkou.
Wir dürfen nicht zulassen dass öffentlicher Grund verkauft und die Jugendstilanlage Otto Wagner zerstört wird.

Ein Aufruf zu mehr Mut!

Sind 1,5 Millionen Wienerinnen und Wiener anderer Meinung?

Wiens vorläufige Einwohnerzahl beträgt laut STATISTIK AUSTRIA per 1.1.2012 1,730.278 Menschen. Berücksichtigt man, dass sich darunter 186.362 Kinder (Geburtenjahr 2001-2011 = Alter von 1-11 Jahren) befinden, so ergibt sich eine Einwohnerzahl von ca. 1,54 Mio. Menschen über 11 Jahre.
Wenn wir unsere Forderungen:

Das Jugendstiljuwel Steinhof samt Parkanlage muss unzerstört erhalten bleiben!

Die Anlage muss in öffentlichem Eigentum bleiben und weiter sozialen Aufgaben dienen!

Keine neuen Verkehrserreger im Nahbereich des Wienerwaldes!

Seriöse, transparente Erstellung eines Gesamtkonzepts für die weitere Nutzung des Areals!

mit den über 47.000 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die unsere Petition unterschrieben haben, im Zuge der Mediation untermauern wollen, wird von unseren Kontrahenten entgegnet, dass fast 1,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger für den Ausverkauf von öffentlichem Grund und der Zerstörung dieses einmaligen Jugendstilareals sind, wobei diese einfältige Logik stark zu hinterfragen ist.
Wenn dem so ist, stelle ich mir die Fragen:

Setzen wir unsere Bemühungen und Freizeit für eine verschwindende Minderheit ein?

Gibt es so viele Menschen die der Meinung sind, dass gerade sie eine Wohnung im denkmalgeschützten Areal bekommen?

Ist den Menschen der Erhalt öffentlichen Eigentums nicht wichtig?

Haben wir nicht die Verpflichtung einmaliges Kulturgut und intakte Umwelt unseren Kindern zu erhalten?

Wenn Sie unsere erstgenannten und auf allen Unterschriftenlisten angeführten vier Forderungen vertreten können, ersuchen wir Sie dringendst diese Petition zu unterschreiben und an uns zurückzusenden bzw. offen gegen diesen Zerstörungswahn der Wiener Stadtregierung Stellung zu nehmen.

Senden Sie den Link zu unserer Website an möglichst viele Bekannte, Verwandte, Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunde auch außerhalb von Wien. Der öffentliche Grund, Kultur und Umwelt gehört jeder Bürgerin und jedem Bürger von Österreich.

Stellungnahmen der Initiative Steinhof zur Prä-Mediation

Im November 2011 sprach Bürgermeister Häupl ein Machtwort und verordnete in Sache OWS ein “zurück an den Start” durch ein ergebnisoffenes Mediationsverfahren. Nach der am 13. Mai 2012 über die Kronenzeitung verkündete Gesamtabsiedlung des Spitalsbetriebes bis 2020, stehen nun etwa 70ha Parklandschaft mit ca. 60 Gebäuden bezüglich künftiger Nutzung zur Diskussion.
In den letzten beiden Vor-Mediationssitzungen wurden seitens der Stadt Wien folgende Vorgaben für den künftigen Verhandlungsspielraum in der Mediation definiert, deren Akzeptanz durch die Bürgerplattform Bedingung für den Start der Hauptmediation ist:

Ein Verbleib des Areals im öffentlichen Eigentum ist nur möglich, sofern öffentliche Träger das Areal oder Teile davon erwerben. Denn der KAV benötigt, nicht präzisierte, Einnahmen aus diesen Verkäufen.

Die Tatsache, dass der KAV in den letzten 10 Jahren viele Millionen in die Modernisierung der Krankenhausbetriebe im Westen der Anlage - unter Anderem auch in eine renommierte Orthopädie - investiert und diese Investitionen nun für unnötig erklärt hat, darf nicht Thema der Mediation sein.

Die Bürgerplattform kann, unter dieser Prämisse des Totalverkaufs, Ideen und Vorschläge zur künftigen Nutzung unterbreiten.

Entscheidungen werden allerdings von einem durch die Stadt Wien gebildeten Expertengremium getroffen, wobei die Bürgerplattform keinen Einfluss auf dessen Zusammensetzung hat.

Die Beiziehung von unabhängigen, nicht weisungsgebundenen Experten durch die Bürgerplattform, ist explizit nicht vorgesehen.

Wir müssen darauf hinweisen, dass die Bürgerplattform solche undemokratischen Rahmenbedingungen für ein Mediationsverfahren nicht akzeptieren kann. Die Bürgerplattform ist rund 45.000 Unterzeichnern der Forderungen (siehe Unterschriftenliste) verpflichtet.
Ein Unterzeichnen dieser Rahmenbedingungen für den Eintritt in die Hauptmediation seitens der Bürgerplattform käme einem Verrat an der Bevölkerung gleich. Der seitens der Stadt Wien nun vorgegebene Totalverkauf sowie Nutzungsgespräche ohne unabhängige Experten lassen weder Verhandlungsspielraum noch Verhandlungsmöglichkeiten im Sinne der Bevölkerungswünsche offen.
Die Stadt Wien wird hiermit aufgefordert, die versprochenen demokratischen Entscheidungsprozesse durch veränderte, angemessene Rahmenbedingungen für die Mediation zu gewährleisten.

Download Initiative-Resümee (700 KB pdf-File)

Wie sie wahrscheinlich erfahren haben, wird das Wilhelminenspital neu gebaut. Im Zuge dieses Neubaus wird alles was dort steht (ausgenommen von zwei Denkmalgeschützen Bauten) abgerissen. Darunter auch die um mehr als 15 Mio. € 2003 errichtete Zentralküche. Ebenso wird die Tiefgarage abgerissen und 30 Meter weiter neu erbaut.
Dieses Jahr wurden mit großem Pomp und Trara drei neue Stationen eröffnet. Die letzte erst vor zwei Wochen. Allein diese hat 9.8 Mio. € gekostet. All das wird in Kürze abgerissen. Es werden dieses Jahr wahrscheinlich noch zwei weitere neue Stationen eröffnet (falls sich die Fertigstellung noch bis zum Abriss ausgeht).
Wenn auf diese Art geplant wird und unser Steuergeld vor die Abrissbirne geschmissen wird, braucht man sich nicht wundern, daß unsere Kultur- und Naturjuwele verscherbelt werden müssen.

Finanzdebakel in Wien

Vermutlich ist es die prekäre Finanzsituation der Stadt Wien, dass auf die Wünsche von mehr als 45.000 Unterstützungserklärungen unserer Forderungen nicht eingegangen werden kann. Nicht wir Bürger haben dieses Debakel verursacht!
Wir Bürgerinnen und Bürger denken nicht in Legislaturperioden und Machterhalt, sondern müssen die Verantwortung, unseren nächsten Generationen eine lebenswerte Nachwelt zu erhalten, wahrnehmen.

Nach den Zeitungsberichten vom Kurier (2.6.2012) und der Wiener Zeitung (10.11.2011) gibt es ja ein zahlungskräftiges Klientel, das sich auf den Kauf und die Verwertung von denkmalgeschützten Objekten spezialisiert hat.
Die plötzliche Eile der Absiedlung des Spitalsareals bis 2020 (Regional Struktur Gesundheitsplan 2020), im Gegensatz zum Spitalskonzeptes 2030, wirft die Frage nach den Hintergründen auf.

Um hier nicht wieder vor eventuell vollendete Tatsachen gestellt zu werden, die Frage an die Wiener Stadtregierung:

Kann die Stadtregierung den österreichischen Bürgerinnen und Bürgern sowie der Initiative Steinhof zusichern, dass in der Zeit vom 28.10.2011 (BM Häupl stoppt das Projekt der Verbauungsplanung am Otto-Wagner Areal) bis dato keine neuen potentiellen Käufer um das Otto-Wagner Areal am Steinhof aufgetreten sind und die Medianden von eventuellen Verkaufszusagen seitens des KAV oder der Stadt Wien, sofort nach Bekanntwerden verständigt werden?

Wir ersuchen unsere Unterstützerinnen und Unterstützer um zahlreiche Anfragen an die Politik betreffend der neuen Entwicklung um das Thema Otto-Wagner Areal am Steinhof.

Für all jene, die sich über die Vorgänge rund um das Otto-Wagner Areal und an die Aussagen der Politikerinnen und Politiker 2011 nicht mehr erinnern können, eine kurze Rückschau:
ORF-Beitrag im Kulturmontag vom 17.10.2011
ORF-Beitrag Wien heute vom 28.10.2011

Weiter Videobeiträge hier.

Kernzone und Wirtschaftsareal im Otto-Wagner Areal

Kernzone/WirtschaftsteilBei der Pre-Mediationssitzung am 10. April 2012 wurde uns von HR Dr. Dahm (BDA, Landeskonservator Wien) ein Plan mit einer Einteilung des Otto-Wagner-Areals in eine “Kernzone” und ein “Wirtschaftsareal” übergeben. Der Hintergrund ist, dass lt. Bundesdenkmalamt der Wirtschaftsteil als nicht so schützenswert wie die “Kernzone” angesehen wird und demnach verbaut werden kann.

Am 23.5.2012 hat die Bürgerinitiative Herrn Dr. Dahm schriftlich um eine wissenschaftliche (im kunsthistorischen bzw. denkmalschützerischen Sinne) Definition des von ihm benutzten Begriffs “Kernzone” ersucht.
Wie so viele Ansuchen um schriftliche Stellungnahmen im Zuge der Pre-Mediation wurde auch dieses Ansuchen nicht erfüllt. Im Zuge der Pre-Mediation am 5.6.2012 wurde uns eine mündliche Stellungnahme von Frau DI Sylvia Schönolt (Bundesadenkmalamt) übermittelt, die jedoch nur eine geschichtliche Zusammenfassung der Bauplanung enthielt.

Die Bürgerinitiative (G. Hadinger) wollte daraufhin, 15 Minuten vor Ende der Besprechung, eine 5-7 minütige Präsentation der Entwicklungsdarstellung anhand einiger geschichtlicher Pläne und Bilddarstellungen vorstellen und so entgegnen. Dies wurde aber von den Mediatoren mit der Begründung abgelehnt, dass dafür keine Zeit vorhanden sei.
Die Besprechungsrunde wurde 6 Minuten vor dem geplanten Ende um 21 Uhr mangels offener Fragen aufgelöst. Unsere Argumentationen wollten nicht gehört werden.

Interessierte Besucherinnen und Besucher unserer Website können eine Kurzfassung dieser Präsentation hier nachlesen.

Was berechtig nun die Aussage, dass das in der obigen Darstellung grün umrandete Gebiet das “Wirtschaftsareal” darstellt?
Wirtschaftsgebäude markiertMarkiert man die vorhandenen Wirtschaftsgebäude (rote Markierung), so kommt man zu der Ansicht, dass sich die Wirtschaftsgebäude im nördlichen Bereich des Ostteils der Anlage befinden.
Auf den bereits abgerissen Gebäuden (blaue Markierung = Pferdestall, Schmiede und Wagenremise) baut derzeit die Fa. VAMED das sogenannte Rehab-Zentrum.
An der Stelle, wo seinerzeit der imposante Schweinestall gestanden ist, befindet sich derzeit der Kindergarten. Einzig die verwahrloste Fleischerei ist noch zu sehen.
Dass man mit einem historischen Schweinestall auch anders umgehen kann, zeigt die derzeitige Renovierung des Schweinestalls in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling (die Vorgängeranlage für Steinhof).
Dort hat man auch den ehemaligen Ochsenstall und die Schlächterei unter weitgehender Wahrung des früheren Zustandes in ein modernes Freizeitzentrum mit Turnsaal adaptiert und einer neuen Nutzung zugeführt.

Da BM Häupl im Herbst des vergangenen Jahres verkündet hat, dass im nördlichen Bereich die geplanten Wohnbauten mit 200 Wohnungen gestrichen sind und Frau VzBM Vassilakou bei einer Begehung des Areals gesagt hat, dass im westlich von der VAMED-Baustelle gelegenen Grünflächenbereich (Kreuzgang) sicher nichts gebaut wird, ergibt sich die berechtigte Frage: Warum erklärt das Bundesdenkmalamt den südlichen Teil des Ostareals zum Wirtschaftsareal? Hier steht kein Wirtschaftsgebäude, sondern es befindet sich hier die höchst sensible und denkmalgeschützte Pathologie (Totenhaus). Auch die als Sichtschutz gegenüber der Heil- und Pflegeanstalt geplanten Grünflächen unterstehen dem Ensembleschutz. Eine Verbauung der Grünflächen würde die Zerstörung des Ensembles bedeuten.

Das Jugendstiltheater am Steinhof

Es tut sich etwas rund um's Jugendstiltheater am Steinhof. Gibt es Bewegung rund um die Restaurierung? Einige Informationen gibt es hier. Sowie einen Bericht der Presse vom 31.5.2012.

Bericht in der Kronen Zeitung vom 13.5.2012

Zu den kolportierten Aussagen von BM Häupl, VzBM Vassilakou und StR Wehsely haben auch wir in der letzten Pre-Mediationssitzung am 22.5.2012 nichts erfahren, auch wir wurden mit von dem Artikel in der Kronenzeitung überrascht. Vermutlich handelt es sich entweder um eine Beruhigungspille für die Bevölkerung oder es gibt einen tiefgreifenden Beschluss; dann sollte dieser der Bevölkerung von offizieller Seite mitgeteilt werden!
Dass eine komplette Absiedlung der medizinischen Abteilungen aus dem Otto-Wagner-Spital sinnvoll ist, entspricht nicht den Nutzungsoptionen des psychiatrischen Zentrums des OWS aus der Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und liegt auch nicht in unserem Interesse.

Schreiben an die Initiative Steinhof: Der falsche Prophet

Fest steht für uns, dass wir, solange es keine definitiven Aussagen der Stadtpolitik gibt, nicht aufhören werden, gegen den geplanten Ausverkauf öffentlicher Flächen und die Verbauung des Otto-Wagner-Areals weiter zu mobilisieren.
Daher ersuchen wir Sie, weiter keine Ruhe zu geben, weiter unsere Petition zu unterschreiben und uns weiter mit dem Kauf der Sondermarken zur Finanzierung der Machbarkeitsstudie für den UNESCO-Status zu unterstützen.

Das Osttor zum Otto-Wagner-Areal ist wieder geöffnet

Osttor Otto-Wagner-Areal Wie von uns und allen politischen Bezirksparteien gefordert, ist das Osttor der Anlage zu den normalen Öffnungszeiten der Allgemeinheit wieder zugänglich. Wir danken allen dafür Verantwortlichen.

Klarstellung zu Spenden von verschiedenen Organisationen

Um Spekulationen in Richtung "Vereinnahmung der Initiative Steinhof erhalten" durch politische Parteien oder andere Interessensgruppen im Vorfeld den Wind aus den Segeln zu nehmen, folgende Klarstellung:
Wir sind parteienunabhängig und werden es auch bleiben. Hilfestellungen, die dem Zweck unseres Anliegens dienen, nehmen wir aber gerne an, solange damit keine Forderungen verbunden sind. Unser Bestreben zum Erhalt der Jugendstilanlage Otto Wagner am Steinhof liegt im Interesse vieler Bürgerinnen und Bürger, vor allem den mehr als 180 prominenten Persönlichkeiten und den bisher 43.000 Menschen, die unsere Petition unterzeichnet haben.
All jenen Spenderinnen und Spendern, die sich an unserer Sondermarken-Aktion beteiligt haben, möchten wir hier unseren besonderen Dank aussprechen. Erst durch diese Initiative wurde uns die Auftragsvergabe zur Erstellung der Vergleichs- und Machbarkeitsstudie als potentielles Weltkulturerbe gemäß UNESCO-Welterbe-Konvention ermöglicht. Diese Studie ist nicht der Antrag auf Weltkulturerbe sondern soll nur die Anforderung zur Antragstellung prüfen.

Da für die Auftragsvergabe nur eine Anzahlung überwiesen wurde, ersuchen wir Sie weiterhin um Ihr Interesse an unserem Briefmarkenset zur Finanzierung des restlichen Betrages.

Sonder-Briefmarken "OTTO-WAGNER AM STEINHOF"

Briefmarkenset SteinhofFür interessierte BürgerInnen, UnterstützerInnen unserer Bemühungen und PhilatelistInnen, haben wir eine Serie von sechs Briefmarken (35 mm x 42 mm) mit verschiedenen Darstellungen der Otto-Wagner-Kirche am Steinhof herausgegeben.
Jeweils zwei Aquarelle von zwei österreichischen Künstlern und zwei Fotos der berühmten Jugendstil-Kirche sollen stellvertretend für unsere Bemühungen zum Schutz des Otto-Wagner-Areals am Steinhof werben.
Diese Markenserie in Klemmtaschen auf einem A5-Blatt mit Informationen zu den Künstlern und zum Thema "Geplanter Verkauf und Verbauung des Otto-Wagner-Areals" kann gegen einen Betrag von € 20,- (Selbstkosten € 13,80 + € 6,20 Spende) ink. Postporto (Normalpost) bei uns erworben werden.

Der überwiegende Anteil des Betrages wird für die Herstellung des Briefmarkensets verwendet, welcher aus den privaten Mitteln der Initiative vorfinanziert wurde und dient somit auch der Verbreitung unseres Anliegens. Mit dem restlichen Spendenanteil möchten wir einen Beitrag zur Finanzierung einer Vergleichs- und Machbarkeitsstudie für den Antrag als UNESCO-Welterbestätte der "Alliance For Nature" (1160 Wien) leisten, für die uns bereits ein Kostenvoranschlag vom Präsidenten DI Christian Schuhböck in Höhe von € 7.000 vorliegt.

Briefmarke Kastner rotBriefmarke Kastner cyanBriefmarke Röhrich FrontBriefmarke Röhrich SeiteBriefmarke Gerhard TagBriefmarke Gerhard Nacht6
Wenn Sie nur an den Briefmarken (postalischer Wert 62 Cent) Interesse haben, sind diese auch per Bogen (á 20 Stk.) oder in halbe Bögen (10 Stk.) gegen einen Betrag von € 2,80/Marke (Selbstkosten € 1,99 + € 0,81 Spende) über uns zu beziehen. Bitte unbedingt das Motiv (Ziffer rechts neben der Grafik) angeben!

Bestellung und Lieferzeiten
Wir haben Anfang April diese Markenserie gestartet. Aufgrund der großen Nachfrage und den Lieferzeiten der Zukaufteile kann es derzeit zu Wartezeiten von 1-2 Wochen kommen. Wir sind bemüht, die Vorbestellungen der Reihe nach auszusenden.
Der Vertrieb der Markenserie ist bis Dezember 2012 geplant. Wenn Sie also die Kombination eines Geschenkes mit einer wertvollen Spende zur Erhaltung der Jugendstilanlage Otto-Wagners kombinieren möchten, dann senden Sie Ihre Bestellung an einer der unten angegebenen Kontaktadressen.

Bei Interesse senden Sie bitte ein Mail mit Angabe der Stückzahl, Name und Adresse an: initiative@steinhof-erhalten.at
Kontakt per Fax: +43/1/480 67 23 bzw. Telefon: +43/664/414 50 30

oder per Postadresse:
Initiative Steinhof
c/o Club International
Payergasse 14
1160 Wien

Pre-Mediation und offene Fragen

In den Radio-Wien Nachrichten vom 4.4.2012 spricht der Nachrichtensprecher über den Stand der Pre-Mediation: "Bis zu einem Ergebnis wird es noch Monate dauern."
Wir fragen warum? Seit Oktober 2011 sind unsere Fragen bei der Stadtverwaltung bekannt. Bis jetzt gibt es auf die gestellten Fragen keine Antworten.
Des Weiteren bezeichnen wir uns nicht, wie in den Nachrichten verlautet, als Streitpartei. Wir wollen keinen Streit. Lediglich Antworten und Mitsprache der Bevölkerung bei der zukünftigen Gestaltung des Otto-Wagner-Areals am Steinhof sowie die unversehrte Erhaltung des denkmalgeschützten Gesamtensembles für öffentliche und soziale bzw. medizinische Zwecke.
Wie sollen wir Vertrauen aufbauen, wenn wir seit Monaten ungehört bleiben und uns Informationen vorenthalten werden?

Dr. Neumann, einer der beiden Mediatoren, sagt in den Nachrichten: "Wir glauben, dass die Interessen gar nicht so weit auseinander sind, wie es momentan über die Position: Wohnbau ja, Wohnbau nein, jetzt einmal wirkt".
Hier stellt sich für uns die Frage: Wie weit sind wir denn auseinander? Ohne Antworten werden wir es auch in mehreren Monaten nicht wissen.

Das angestrebte Verfahren macht für alle Beteiligten nur dann Sinn, wenn eine Angleichung im Wissensstand stattfindet. Daher ist die Übermittlung gewisser Fakten, welche ja Entscheidungsgrundlagen sind, für uns unabdingbar. Es folgt eine Liste der derzeit für uns wichtigen Dokumente, weitere Anforderungen können sich im Zuge des Verfahrens ergeben.

Erläuterungsbericht und Erstellungsakt der MA21A zur Flächenwidmungsänderung 2006

Stellungnahmen und Auflagen des Bundesdenkmalamtes seit 2006

Offenlegung der seit 2006 abgeschlossenen Liegenschaftsverträge: Kaufverträge, Vorkaufsrechte und Nebenabsprachen

Verträge mit der VAMED (bzw. vor- oder nebengeschobene Unternehmen) über Bau und Nutzung des geplanten Rehab-Zentrums

Verträge zwischen Gemeinde Wien und KAV über die Nutzung und Veräußerung der zur Verwaltung übertragenen Liegenschaften

Bekanntgabe der bestehenden Pläne zur Neuorganisation des OWS und zu den erwogenen Absiedelungen samt den zugehörigen Wirtschaftlichkeits- und Kostendaten sowie die Terminplanungen

Aufruf zu weiteren Unterstützungserklärungen auf unserer Petition!

Petition klein Werte Bürgerinnen und Bürger unseres schönen Österreichs. Seit Wochen werden wir von der Politik und weiteren Akteuren in Sachen Otto-Wagner-Areal am Steinhof im Ungewissen gelassen, was denn nun eigentlich weiter geschieht bzw. geschehen soll. Es werden zwar offensichtlich im Hintergrund Gespräche abgehalten, aber die Themen und deren Inhalte werden uns nicht weitergegeben.
Um hier den öffentlichen Druck (Ihren Druck) auf die Politik weiter zu verstärken, ersuchen wir um Ihre zahlreichen Unterschriften auf unserer Petition. Über 41.000 Menschen und mehr als 160 Prominente Persönlichkeiten haben unsere Petition bereits unterzeichnet.
Laden Sie die obige Petition (Grafik) durch einen Mausklick auf Ihren PC, drucken Sie die Petition aus, lassen Sie zahlreiche Freunde, Bekannte, KollegInnen und Verwandte darauf unterschreiben und schicken Sie uns (per Fax, Post oder Mail) die unterschriebenen Exemplare.
Schicken Sie den Link zu unserer Seite an möglichst viele Ihrer Mail-Kontakte, auch in den Bundesländern und in das nahe Ausland. Nur gemeinsam sind wir stark.

In der Zwischenzeit haben wir auch schon Kontakt mit dem Präsidenten der nichtstaatlichen Natur-, Kultur- und Landschaftsschutzorganisation ALLIANCE FOR NATURE DI Christian Schuhböck betreffend Gutachten zur Aufnahme als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Hören Sie dazu ein Interview betreffend des Umgangs von Kultur- und Landschaftsschutz der österreichischen Politik am Beispiel Semmeringbahn.

Die Zerstörung des Otto-Wagner-Areals geht weiter

MauerabbruchMauerabrissDie Verwüstungen am Areal des Otto-Wagner-Spitals werden offenbar hemmungslos weiterbetrieben. Ein etwa 8 Meter langer Teil der historischen Umgrenzungsmauer wurde bereits abgetragen.
Gibt es dafür eine Genehmigung des Bundesdenkmalamt? Gibt es eine entsprechende Abbruchgenehmigung? Wozu diese Mauerentfernung? Um den Verkehr zu Vamed-Reha, -Wellness und -Spa über die Reizenpfenninggasse anzubinden?
Ich meine mich zu erinnern, dass eine Anbindung des öffentlichen Verkehrs über die verkehrsberuhigte (Tempo 30) Reizenpfenninggasse von Ihnen (VzB. Maria Vassilakou) kategorisch abgelehnt wurde.
Zuerst sperrt man mutwillig die Menschen vom Osten her aus dem Areal aus, dann reißt man historischen Bestand, einfach so, nieder. Niemand darf sich mehr wundern, wenn sich die Menschen hier verhöhnt vorkommen und nur mehr ohnmächtigen Zorn verspüren.

Chronologie

1. Mit Schreiben des Bundesdenkmalamtes vom 5.2.2011 (GZ:945/9/2010) wurde das Ansuchen der Stadt Wien vom 16.8.2010, vertreten durch den KAV (Krankenanstaltenverbund), um Entlassung von einzelnen Bereichen der Ziegelmauer aus dem Denkmalschutz im Bereich nördlich des Pförtnerhäuschen so beantwortet, dass Seitens des BDA beabsichtigt ist, den Antrag abzulehnen, aber Veränderungen der Zufahrten möglich wären.

2. Mit Schreiben des Bundesdenkmalamtes vom 23.3.2011 (GZ:945/3/2011) wurde dem Ansuchen eines Architekten vom 3.3.2011 betreffend Teilabbruch der Einfriedungsmauer die Erlaubnis zum Abtragen erteilt.

3. Der Abriss dieses Mauerstückes wurde in einem Bescheid vom 29.3.2011 (GZ:945/6/2011) des Bundesdenkmalamtes mit der Begründung, dass die entlang der Reizenpfenninggasse fast vollständig erhaltene Einfriedungsmauer einen prägenden Teil der Denkmalanlage Am Steinhof darstellt und ein öffentliches Interesse an der Erhaltung vorliegt, untersagt.

Alles klar?
Das heißt, es gibt ein Ansuchen um Entlassung aus dem Denkmalschutz der Stadt Wien, vertreten durch den KAV, datiert vom 16.8.2010.
Ein Schreiben vom Bundesdenkmalamt vom 5.2.2011, dass beabsichtig ist, den Antrag abzuweisen.
Und ein Ansuchen eines Architekten vom 3.3.2011 betreffend Teilabbruch der Einfriedungsmauer.
Ein Schreiben vom Bundesdenkmalamt an einen Architekten vom 23.3.2011 in dem der Teilabtrag genehmigt wird.
Einen Entscheidungsspruch des Bundedenkmalamt vom 29.3.2011 der die Entlassung aus dem Denkmalschutz untersagt.

Da uns vermutlich nicht alle relevanten Schriftstücke zur Verfügung stehen, kann aus dem oben dargestellten zeitlichen und inhaltlichen Ablauf, kein wie auch immer gearteter Rückschluss auf einen widerrechtlichen Teilabbruch der Mauereinfriedung geschlossen werden.

Verkehrssituation beim Osttor des Otto-Wagner-Areals

Baustellenabsperrung Fussgänger Lesen Sie hier die Stellungnahme zum Krone-Artikel vom 10.2.2012.

Hinweisschilder beim OWS aufgestellt

HinweisschildNun wurden endlich einige Hinweisschilder zur Sperre des Osttors des Otto-Wagner-Areal in der Reizenpfenninggasse aufgestellt. Leider nicht beim Haupttor (hier hängt immer noch der nicht lesbare Ausdruck eines E-Mail an die Portiere) und auch nicht beim Eingang bei der Feuerwehr in der Johann-Staud-Straße.
Leider wurde beim Namen der Reizenpfenninggasse ein "n" vergessen, aber das wird sich laut Mail der Direktion auch nicht ändern.

Aufgrund der Aussage von Gen.Dir. Dr. Marhold in der Kronenzeitung vom 9.2.2012 S.23, dass für eine Fußgeher-Schleuse das Fällen von Bäumen erforderlich sein soll, habe ich eine Mail-Anfrage vom 9.2.2012 betreffend Übersendung von Unterlagen zu Entscheidungsfindung der Sperre an den Hr. Gen.Dir. Marhold gesendet, um diese von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen zu lassen.

Neue Pläne für das Jugenstiljuwel?

Davon wissen wir von der Initiative Steinhof nichts. Niemand ist mit neuen Plänen an uns herangetreten. Nach telefonischer Rücksprache mit dem Büro Vassilakou, wurden auch keine neuen konkreten Pläne an die Medien weitergegeben. Wir vermuten eine neue Beruhigungspille der Stadt Wien, die in den Semesterferien auf die Wiener Bevölkerung einwirken soll um den Schleier des Vergessens über Steinhof zu legen. Doch wir werden nicht ruhen und auch nicht vergessen. Mehr den je benötigen wir Ihre Unterstützung. Unterschreiben Sie bitte unsere Petition und bewahren Sie Steinhof vor der Verbauung.
Zeitgleich kommen aber immer wieder neue Meldungen über ähnliche Bebauungspläne in anderen denkmalgeschützten Arealen wie der z.B. der Semmelweisklinik zum Vorschein (Die Presse vom 6.2.2012). Hier soll, ebenso wie im Otto-Wagner-Areal am Steinhof, denkmalgeschütztes Areal mit wunderbarer Natur der Baulobby zugeführt und für immer zerstört werden. Sozialen Einrichtungen, die diese Plätze dringend benötigen, wird die Nutzungsmöglichkeit vorenthalten.

Sperre des Ost-Tors berechtigt und auf längere Zeit?

Lageplan OWSWerte Wienerinnen und Wiener!
Sollten Sie sich in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten vom Entstehen des "Kultur-Schandbaus" am Steinhof (Reizenpfenninggasse 1, 1160 Wien) selbst vor Ort ein Bild machen wollen, möchten wir Sie über die bisher noch immer nicht geklärte Sperre des Osttores zum Otto-Wagner-Areal und die benötigte Zeit für notwendige Umwege zu Fuß machen.
Leider gibt es beim Nordtor (Feuerwehrhaus) noch immer keine ordnungsgemäße Hinweistafel, der die Besucher auf die Sperre des Osttores hinweist.
Beim Haupttor (Portierloge) ist ein A4-Zettel angebracht, der die Portiere anweist, den anfragenden Menschen Auskunft über die Sperre zu vermitteln. Leider ist der Hinweis offensichtlich nur als interne Information für die Portiere gedacht und aus 2 m Entfernung nicht mehr als solcher zu erkennen.

Besucher des sehr empfehlenswerten Kaffeehauses im Pavillon 24 sollten sich auf einen Umweg von 30 Minuten einstellen (15 min pro Weg).

Da laut E-Mail vom 3.2.2012, 8:30 Uhr, auch der Bezirksvertretung von Ottakring der Grund der Sperre nicht bekannt ist, wenden Sie sich für Informationen bitte an die: >>> Diesen Link auf die offizielle Website des Krankenanstaltenverbund mussten wir unter Androhung rechtlicher Schritte durch den Verwaltungsdirektor Dipl.KHBw Rainer Miedler entfernen. <<<

Zur Baustellenabsicherung sei noch erwähnt:

Für Absperrungen dürfen keine Plastikbänder verwendet werden. Die Absperrungen müssen aus festem Material sein.
Hinweis auf http://www.wien.gv.at/verkehr/baustellen/absicherung.html

Nach den Ausführungen von Stadtrat Dipl.-Ing. Rudolf Schicker fehlt auf der Baustelle auch der Aushang des Genehmigungsnachweis der Baustelle (Broschüre der MA 46 S.2, Auszug aus der ÖNORM V 2104 "Baustellenabsicherung")

Information war gestern, D'rüberfahren ist heute

verschossene Türen HinweiszettelSeit gestern früh (28.1.2012) ist der Osteingang des OWS (Reizenpfenninggasse 1) zugesperrt. Lt. telefonische Auskunft beim Portier aus Sicherheitsgründen wegen der Baustelle, damit keine Kinder gefährdet werden. Nun gibt es aber keinen Grund um die Sicherheit der Kinder besorgt zu sein, da sich weder Schule, Kindergarten oder Spielplatz in diesen Bereich des OWS befinden.
Außerdem ist die Baufirma verpflichtet für die erforderliche Absicherung der Baustelle zu sorgen oder werden in Zukunft ganze Straßenzüge gesperrt in denen sich Baustellen befinden nur um den Sicherheitsaufwand der Baufirmen zu minimieren?
Es befindet sich keine Hinweis an den Ein-/Ausgängen des OWS über die Sperre der Tore und es wurde auch nichts angekündigt. Man sperrt einfach einen öffentlichen Grund und die Jogger und Spaziergänger dürfen "Ihren" Grund nicht mehr betreten, obwohl noch immer die Tafel mit den Öffnungszeiten an den Toren angebracht ist.
Zahlreiche Menschen standen gestern vor verschlossen Türen. Einige versuchten über den Zaun zu steigen, andere mussten einen halbstündigen Umweg zu einem der andere Ein-/Ausgänge in Kauf nehmen.

Ist das ein Vorgeschmack auf eine eventuell zukünftige "Gated Community" am Steinhof?

Stellungnahme zum Mediationsangebot des Rathauses

Die Vizebürgermeisterin hat uns eine strukturierte Konfliktlösung (Mediation) vorgeschlagen (mit Göttinnenbeteiligung?). Ebenso hat sie uns zwei Personen als mögliche Verfahrensleiter (Mediatoren) vorgestellt. Von der Initiative wurde eine Stellungnahme erwartet. Diese liegt nun hier vor.
Am 10. Jänner fand ein erstes Treffen statt. Man wollte von uns wissen, ob und unter welchen Bedingungen die Initiative an einem solchen Prozess teilnehmen würde. Man hat uns vermittelt: Der eigentlichen Mediation würde auf jeden Fall eine Klärungsphase (Prämediation) vorausgehen, und ein Ausstieg aus dem Verfahren sei jederzeit möglich. Von den Vertretern unserer Bewegung wurden selbstverständlich keine spontanen Zusagen gemacht.

Die "Initiative Steinhof" ist in ihrem Selbstverständnis eine offene Bürgerinnen- und Bürger-Plattform. Basis und Zusammenhalt sind die klar formulierten Ziele und Forderungen. Nach diesem Treffen gab es daher einen regen Austausch zum Inhalt unserer Stellungnahme. Sollen wir das Angebot annehmen? Welche Voraussetzungen müssten dann erfüllt sein? Am 18. Jänner hat dann das zentrale Organisationskomitee unserer Initiative beraten. Wir haben beschlossen in die Prämediation einzutreten. Die Stellungnahme wurde finalisiert und bereits ins Rathaus geschickt. Sie ist hier als Download enthalten. Die Stadt-Zentrale hat den Eingang der Stellungnahme bestätigt und die Bearbeitung zugesagt.

Es ist für uns ebenso selbstverständlich: Das öffentliche Agieren unserer Initiative geht weiter. Unsere entscheidende Stärke in dieser Auseinandersetzung ist das Mitwirken und die Unterstützung von tausenden Wienerinnen und Wienern. Es geht um die Erhaltung einer der schönsten Areale unserer Stadt. Es geht um unser Eigentum und um unsere sozialen Grundsätze. Es geht um die Respektierung des Willens der Menschen. Wien gehört den Bürgerinnen und Bürgern. Politiker und Magistrat sind von uns beauftragt die Stadt sorgsam und verantwortungsbewusst zu verwalten! All das müssen wir offenbar mit Nachdruck wieder deutlich machen.

Das Organisationskomitee der Initiative Steinhof

Profis, Kenner, Informationen gesucht!

Da wir bekanntermaßen sehr stark politisch und wirtschaftlich verzweigte Systeme in Stadt und Land haben, ist es offensichtlich auch für, mit unserer Causa "beauftragte" Stellen, schwierig wenn nicht sogar unmöglich, an Informationen und Tatsachen heranzukommen, welche klare Antworten auf so manche unserer gestellten Fragen bringen könnte.
Sollte es unter unseren Unterstützern Menschen geben, die so manchen Hinweise oder Quellen haben um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, würden wir uns freuen etwaiige Tips oder Hinweise erhalten zu können. Kontakt per Mail, Fax oder Telefon. Anonymität zugesichert.

Abbrucharbeiten Schwesternheim

Am Mittwich den 18.1.2012 wurde mit den Abbrucharbeiten des ehemaligen Schwesternheims begonnen. Diese wurden ohne Besprengung mit Wasser durchgeführt (vermutlich wegen der niedrigen Temperatur). Aufgrund der großen Staubentwicklung und dem leichten Westwind wurden große Staubmengen über die angrenzende Kleingartensiedlung und die benachbarten Wohnbauten getragen. Proteste der Anrainer, wie eine Anzeige bei der Baupolizei hatten für heute die Abbrucharbeiten gestoppt. Der kontinuierliche rasante Baufortschritt ist natürlich ein großes Ärgernis für die Initiative, da mit dem weiteren Baufortschritt das Gesamtareal in seinem historischen Erscheinungsbild zerstört wird. Anbei ein paar Bilder vom Baufortschritt.

"Kennenlerngespräch" der Initiative mit den Mediatoren

Am 10.1.2012 fand das erste Gespräch von Mitgliedern der Initiative Steinhof mit den, vom Büro Vassilakou vorgeschlagenen Mediatoren Dr. Neumann und Mag. Gotsmy statt. Lesen Sie einen kurzen Bericht über das Gespräch hier.
Informationen sowie Kurzprotokolle über erfolgte Gespräche und Verhandlungen können Sie in Zukunft unter: Mitteilungen/Internes/Verhandlungen nachlesen.

Petition zu Steinhof im Nationalrat

Unterstützen Sie diese Petition und leisten Sie damit einen Beitrag zum Erhalt des einzigartigen Kulturgutes rund um das Otto Wagner Spital! Diese Onlinepetition ist nicht identisch mit der Onlinepetition unserer Initiative (rechter Randbereich). Sie sollten daher beide Petitionen unterschreiben! So Sie das nicht ohnehin schon getan haben.
Petitionstext (pdf): Petition Steinhof
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/PET/PET_00132/index.shtml

Begehung mit VzB Frau Vassilakou im Otto-Wagner-Areal am 21.12.2011 und die Aussichten der Initiative Steinhof für das Jahr 2012

begehung 21.12.2011Für uns von der Initiative war die geplante Begehung unverständlich, da Frau Vassilakou als auch uns die Situation am Gelände wie auch die Verbauungspläne bestens bekannt waren. Die oftmalige Beteuerung von Frau Vassilakou, dass die geplante Verbauung eigentlich nicht ihren Kompetenzbereich betrifft, stellt uns vor die Frage: Ist die Vizebürgermeisterin die richtige Verhandlungspartnerin? Hat sie die Macht etwas zu verändern oder wurde sie als Beschwichtigungsfaktor vorgeschoben? Obwohl der Begehungstermin vom Büro Vassilakou an die Medien weitergegeben und von der Kronenzeitung auch abgedruckt wurde, zeigte sich Frau Vassilakou von der Anzahl der Bürgerinnen und Bürger die der Begehung beiwohnten überrascht.
Die 4 Forderungen der Initiative Steinhof auf der Petition wurden bereits von 35.000 Menschen unterschrieben.
Die bisherige Aussagen von Frau Vassilakou decken sich nicht mit den 4 Forderungen der Initiative und geben auch momentan keine Hoffnung zu einer Einigung im Sinne der Erhaltung des Jugendstilareals. Von einem "Happy End" also weit und breit keine Spur. Im Gegenteil ohne kompetenten Verhandlungspartner in der Frage der Bebauung, wird sich eine für alle zufriedenstellende Lösung nicht ergeben können. Die weiteren Schritte der Initiative Steinhof werden in den Vorbereitungen zu der von Frau Vassilakou angebotenen Mediation liegen. Dazu soll es ja Mitte Jänner 2012 zum erste Kontakt der Mediatoren mit den Mitgliedern der Initiative Steinhof kommen

Da das im Bau befindliche sogenannte Rehab-Zentrum der Fa. Vamed innerhalb des Jugendstilensembles Steinhof liegt, sind die Forderungen der Initiative Steinhof nach Offenlegung der Kaufverträge und deren Nebenabsprachen sowie das langfristige Nutzungskonzept der Wellness- und Spa-Anlage ein wesentliches Thema der kommenden Verhandlungen ohne deren vorherige Klärung keine Verhandlungen über ein Gesamtkonzept der Anlage diskutiert werden kann. Die dazu offenen Frage der Initiative Steinhof liegen seit Oktober 2011 dem Hrn. Bürgermeister Häupl, wie auch der VzB Frau Vassilakou schriftlich vor. Außerdem steht die architektonische Auslegung des geplanten Neubaus im krassen Gegensatz zu den nahegelegenen denkmalgeschützten Pavillons des Otto-Wagner-Spitals. Die Fa. Vamed als weltweit tätiges Unternehmen von Wellness- und Spa-Anlagen ist bekannt für sein gewinnträchtiges Betreiben solcher Anlagen. Dass das Betreiber eines Rehabilitationszentrum für soziale Zwecke mit Verträgen zu österr. Sozialpartnern im Sinne der Fa. Vamed liegt, darf durchaus begründet bezweifelt werden.

Begehung des Otto-Wagner-Areals am 21.12.2011 mit Vzb. Mag.a Vassilakou

Bilder und Videos der Begehung gibt es hier.

Trotz Kälte, Regen und einem angesetzten Begehungstermin, Mittwoch den 21.12.2011 um 11:00 Uhr, an dem die meisten Bürgerinnen und Bürger ihrer geregelten Arbeit nachgehen, kamen an die 100 interessierten Menschen um den Ausführungen der VzB Vassilakou zu lauschen und mitunter lautstark ihren Unwillen über die geplante Verbauung kund zu geben. Bei einem Rundgang durch das Gelände der geplanten Verbauung erklärt Frau Vassilakou die ursprüngliche Planung und an einigen Stellen die Abweichung (… hier wird sicher, sicher, sicher, sicher, sicher, sicher nichts gebaut). Zahlreiche Transparente werden von den Bürgerinnen und Bürgern beim Rundgang durch das Gelände immer im Blickfeld der Fotografen mitgetragen. Nach ca. eineinhalb Stunden Rundgang findet die Begehung in der ehemaligen Wäscherei der Anstalt ihren Abschluss. Anschließend gibt Frau Vassilakou den von ihr geplanten Ablauf des Mediationsverfahrens ab Jänner des kommenden Jahres einem kleinen Kreis der Initiative Steinhof bekannt. Demzufolge soll es zum ersten Kontakte der Initiative Steinhof mit Mediatoren ab Mitte Jänner 2012 kommen.

Was wird hier gebaut?

Vamed Baustelle

Im Osten der Steinhof-Anlage wird derzeit heftig betoniert. Was soll unter dem Namen "VAMED" da über der Baugrube eigentlich entstehen? Die Menschen in unserer Stadt haben ein Recht es zu erfahren, denn mittlerweile fordern schon mehr als 33.500 Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich mit ihrer Unterschrift:

• Das Jugendstiljuwel Steinhof samt Parkanlage muss unzerstört erhalten bleiben!
• Die Anlage muss in öffentlichem Eigentum bleiben und weiter sozialen Aufgaben dienen!
• Keine neuen Verkehrserreger im Nahbereich des Wienerwaldes!
• Seriöse, transparente Erstellung eines Gesamtkonzepts für die weitere Areals-Nutzung!

Humorvolles aber Wahres

Kabarettist Roland Düringer in Wien in voller Fahrt: "Wir sind wütend"!
Georg Schramm wird ZORNIG: Ich will, dass ihr alle zornig werdet!

Die Methode der Stadt Wien: Kulturgut Verscherbeln - Verwahrlosen - Abreissen - Betonklötze bauen

Andrassy-KinderheimDie Objekte lassen sich in einer langen Reihe aufstellen. Die Argumentation der Stadt Wien: "Wir haben leider keinen Einfluss darauf, was der neue Besitzer damit tut".
Wie lange läßt sich das die Wiener Bevölkerung noch gefallen?

4. Dezember 2011: Steinhof am Spittelberg

Weihnachtsmarkt Spittelberg Haben wir mit unseren Anliegen auf einem punschgeschwängerten Weihnachtsmarkt überhaupt eine Chance? Am besten wird machen es einfach! Also auffällige Hüte mit unserem Emblem (Neudeutsch: "Logo") drapiert, Flugblätter und Unterschriftenlisten eingepackt, und hinein ins Getümmel. Wir reden die Leute an, doch der Anfang ist etwas mühsam. Fremdländische Menschen signalisieren freundliches Desinteresse. Sind wir auf einer reinen Touristenveranstaltung? Doch dann stoßen wir auf die Wienerinnen und Wiener. Die Einen oder Anderen erkennen am "Logo" sofort worum es geht, teilen unsere Empörung über die geplante Zerstörung und sind sofort bereit ihre Unterschrift zu leisten. Standler winken uns heran um sich ebenfalls einzutragen. Einige nehmen auch leere Listen zu weiterer Sammlung in ihrem Bekanntenkreis. Gegen Schluss werden wir sogar von Leuten angesprochen und Menschen gehen uns nach um uns ihre Unterstützung zu bekunden. Mit an die 60 Unterschriften und sehr viel aufmunterndem Zuspruch im Gepäck gehen wir - zu neuen Taten motiviert - nachhause. Wir können die Aktion zur Nachahmung empfehlen.
Charlotte und Karl Melber

Demo von Freitag den 25.11.2011 vor dem Burgtheater

Herzlichen Dank an alle Mutbürger, die trotz unfreundlichem Wetter zum Burgtheater gefunden haben. Einige Bilder gibt es auch.
Leider haben wir wieder nicht sehr viele Aktivisten mit unserem Aufruf erreicht bzw. ermutigen können, bei der Demo aktiv mit zu tun. Wenn Sie Vorschläge haben, wie wir mehr aktive Menschen erreichen könnten, teilen Sie uns das bitte mit. Es ist wichtig, dass viele Bürger Ihr Interesse an dem Erhalt des Otto-Wagner-Areals durch ihre physische Präsenz zeigen.
Sehr erfreut waren wir über den Besuch von Prof. Bernd Lötsch und Burgschauspieler Bruno Thost bei der Demo. Herzlichen Dank von der Initiative dafür.

Baum-Ersatzpflanzung

Ersatzpflanzung Ersatzpflanzung Ersatzpflanzung Ersatzpflanzung Übersicht
Just auf den Plätzen an denen die Fa. GESIBA im Jahr 2012 Wohnbauten zu errichten plant, wurden in den vergangenen Tagen Bäumchen gepflanzt. Welches Spiel wird hier mit der österreichischen Bevölkerung gespielt? Das lässt viele Vermutungen offen:

Gibt es bereits eine neue Planung der Fa. GESIBA bezüglich Verbauung des Otto-Wagner-Areals und die Bürger werden wieder im Unklaren gelassen?

Hat es nie die wirkliche Absicht gegeben hier zu Bauen und die Bevölkerung wurde an der Nase herumgeführt um den VAMED-Bau ungestört vorantreiben zu können? Schließlich ist der wahre Grundeigentümer noch immer nicht bekanntgegeben worden.

Oder werden die jungen Bäumchen im nächsten Jahr erst recht der Motorsäge zum Opfer fallen?

Wir wissen es leider nicht. Alle unsere bisherigen Fragen sind noch immer nicht beantwortet worden. Deshalb ersuchen wir weiter um die Verbreitung dieser Missstände über ganz Österreich und Ersuchen um Unterstützungserklärungen auf unseren Unterschriftenlisten. Täglich treffen zwischen 500 und 900 Unterschriften bei uns ein. Mehr als 22.000 sind es bereits.
Schreiben Sie an unsere Politiker und bestehen Sie auf Ihr Recht zur Offenlegung der wahren Verhältnisse rund um das Otto-Wagner-Areal.

Massmail der Frau Mag.a Sonja Wehsely

Werte Besucherinnen und Besucher unserer Website.
Sollten Sie auch dieses Mail der Frau Mag.a Wehsely bekommen haben, könnten Sie diesen Inhalt eventuell auch unserer amtsführenden Stadträtin für Gesundheit und Soziales senden.
Eventuell hat sie ja mein Antwortmail nicht bekommen oder nicht gelesen.

Liebe Grüße
Gerhard Hadinger

Flugzettelverteilung vor dem Otto-Wagner-Spital

Heute Morgen (6:00 - 8:00 Uhr) haben wir vor den Eingängen des Otto-Wagner-Spitals (OWS) Flugzettel an die Bediensteten des OWS verteilt. Unsere 2.000 Flugzettel hatten wir innerhalb von 1 3/4 Stunden ausgegeben und dabei regen Zuspruch für unsere Initiative erhalten.
Herzlichen Dank an alle Aktivisten, die dabei geholfen haben und der Fa. dieKopie Laser und DesignGesmbH, welche uns gratis die Flugzettel gedruckt hat.

Obwohl es das Monsterprojekt Steinhof unter die ersten drei nominierten Projekte (von 46 Einreichungen) geschafft hat, ist die Ministerin Maria Fekter mit dem nicht gebauten Asylzentrum Eberau als Sieger hervorgegangen (wohl nicht ganz aufgrund politischem Kalkül heraus).

Planlos-Award der IG Architektur

Der Negativpreis der IG Architektur "prämiert" alle zwei Jahre die größten baupolitischen Sünden. Unter 46 Einreichungen für 2011 steht der Monsterbau am Steinhof unter den erste drei im Finale. Weitere Infos unter: http://www.planlos2011.at/

Nominiert für planlos2011: Verwertung der Steinhofgründe
von Maroni
Durch eine Umwidmung wurde 2006 die Voraussetzung geschaffen, dieses Ambiente "einer Verwertung zuzuführen". In der Folge wurden Teile des Areals an die Gesiba verkauft.

Unter dem Motto "Mehr Lebensqualität für alle" sollen Teile des denkmalgeschützten Landschaftsparks unterhalb der Otto Wagner Kirche durch ein Rehabzentrum mit 150 Betten (Vamed) und dem Bau von 600 Wohnungen (Gesiba) einer baukulturellen Entwertung zugeführt werden.
Das ist wie Taj Mahal mit Wellness und Spa.

Nominiert: Stadtrat DI Rudi Schicker, Stadträtin Mag.a Renate Brauner 2006

Anzeige der Initiative gemäß dem Wiener Baumschutzgesetz

Auf die Anzeige der Initiative Steinhof von 24.10.2011 wurde insofern reagiert, dass das aufgeschüttete Aushubmaterial rund um die betroffenen Bäume im Bereich der Baumkrone entfernt wurde.
So können wenigstens die Bäume aufatmen, was wir noch lange nicht können. Hier einige Bilder der Korrektur.

Unterschriftenaktion

Liebe Freundinnen und Freunde des Otto-Wagner-Areals!
Dank der zahlreichen Unterstützung vieler aktiver Menschen, welche unermüdlich Unterschriften sammeln, der mehrwöchigen Kampagne der Kronenzeitung sowie zahlreichen anderen Medien, sind bei uns mit Datum 23. Dezember 2011, bereits mehr als 34.600 Unterschriften eingelangt.

Damit haben wir in 6 Wochen (Beginn der Unterschriftenaktion war der 21. Sept.2011) einen riesigen Erfolg, auf den jede(r) Einzelne(r) stolz sein kann.
Wir lassen uns aber durch die vagen Aussagen des Herrn Bürgermeister nicht einlullen, sondern müssen offensichtlich den Druck der Öffentlichkeit noch mehr verstärken. Daher fordern wir gerade jetzt alle Menschen dieses kulturreichen Landes Österreich auf, Initiative zu ergreifen und gegen den Ausverkauf öffentlichen Eigentums und der Zerstörung des Jugendstilareals Otto-Wagner die Stimme zu erheben um der Verbauung des Otto-Wagner-Areals Einhalt zu gebieten.
Nutzen Sie Ihre Macht und schreiben Sie an Politiker und Medien Ihre Meinung zu diesem Thema. Jede Stimme zählt.
Schicken Sie die Informationen über diese Aktion in alle Bundesländer und über die Staatsgrenzen hinaus an Familie, Freunde und Bekannte.

Mit lieben Grüßen von der Initiative Steinhof
Gerhard Hadinger

Prominenter Besuch auf der Baustelle

Besuch auf der Baustelle
Hier wurde am 31.10.2011 endlich betrachtet, was man durch die Stimmenthaltung im Gemeinderat vom 21.10.2011 nicht verhindern wollte.

Brief an den Herr Bundespräsidten Heinz Fischer

Der Brief des Burgschauspielers Bruno Thost an den Bundespräsidenten Heinz Fischer wurde folgendermaßen beantwortet (siehe Brief).
"… es kann nicht zweckmäßig sein, wenn sich der Herr Bundespräsident der einen oder anderen Seite anschließt …"
Wir schließen uns der Meinung des Herrn Thost im Brief an und halten die Verbauung der Steinhofgründe und damit die Zerstörung von österreichischem Kulturgut nicht nur für ein Problem der Stadt Wien, sondern für ganz Österreich.
Hier sollte der Herr Bundespräsident wohl doch Kompetenz haben, das Ansehen von Österreich als Kulturstaat in der Welt zu bewahren und nicht wertvolles Kulturgut dem Profitwahn zu opfern.

Presse-Aussendung der Initiative Steinhof vom 28.10.2011

Bürgerinitiative Steinhof zu Häupl-Vorschlag: Erster Schritt in richtige Richtung

Utl.: Initiative fordert Komplettverzicht auf Bau von Privatwohnungen und Nutzung des Areals für soziale Zwecke =

Wien (OTS) - Wir freuen uns über den Vorschlag von Herrn Bürgermeister Michael Häupl in der heutigen Pressekonferenz, vom ursprünglichen Bauvorhaben am Otto-Wagner Areal teilweise abzurücken.Wir sehen darin aber nur einen ersten Schritt in Richtung Schutz und vollständiger Erhaltung des Otto-Wagner-Areals.

Verzicht auf die Errichtung von 200 Wohnungen im nördlichen Anlagenbereich ist eine richtungsweisende Entscheidung. Die von der Bevölkerung und der Bürgerplattform einzig annehmbare Lösung kann allerdings nur die von Häupl erwähnte Variante eines totalen Verzichts auf die Errichtung privater Wohnungen sein. Wir fordern, dass das Areal, das sich seit über 100 Jahren in öffentlichem Besitz befindet, auch weiterhin ausschließlich für öffentliche und soziale Zwecke genutzt werden soll.

Zudem bedauern wir, dass Häupl anscheinend nicht gewillt ist, von dem Bau eines privaten Rehabilitationszentrum im östlichen Teil des Areals abzurücken, dessen neuzeitliche Architektur in einem krassen Gegensatz zum Jugendstil-Ambiente der denkmalgeschützen Anlage steht.
Sämtliche Forderungen der Bürgerplattform bleiben daher weiterhin aufrecht.

Rückfragehinweis:
Ing. Gerhard Hadinger
Bürgerplattform Initiative Steinhof
initiative@steinhof-erhalten.at
0664/414 50 30

Klarstellung zum FPÖ-Protest in der Kronenzeitung vom 26.10.2011

Liebe Freunde des Otto Wagner Spitals - Areals am Steinhof!
Die geplante Steinhof-Verbauung war auch in den letzten Tagen immer wieder Top-Thema in den Medien. Das ist großartig. Steinhof ist Wien-Thema Nummer 1. In die Fülle von Informationen schleichen sich auch immer wieder Details ein, die so von der Initiative Steinhof nicht unwidersprochen bleiben können.
Die Proponenten der Bürgerplattform stehen für prinzipielle Agressions-und Gewaltfreiheit. Es wird also mit uns und im Namen der Initiative Steinhof keine aggressiven Störaktionen geben. Auch militantes Marschieren gehört nicht zu unseren politischen Ausdrucksformen.
Wir arbeiten ausschließlich mit Argumenten, die gegen Verkäufe, Verbauungen, Zerstörungen sprechen. Mit einer Unzahl sachlicher Argumente, die von den Betreibern nicht seriös wiederlegt werden können.
Die Proponenten der Bürgerplattform stehen verlässlich für Überparteilichkeit
In der Kronenzeitung vom 26.10.2011 findet sich, eingebettet in den Steinhof-Protest von Herrn Professor Lötsch, ein Gruppenbild mit FPÖ-Funktionären und Herrn Strache.
Das Foto ähnelt zum Verwechseln jenem, das am Sonntag von Unterstützern der Bürgerplattform erschien.
Doch haben weder die Proponenten der Bürgerplattform Initiative Steinhof noch die Bürgerbewegung das geringste mit diesem FPÖ-Foto zu tun.
Der Text ("Zu einer Protestkundgebung am späten Dienstagnachmittag kam auch Heinz-Christian Strache") ist leider missverständlich.
Eindeutig wäre folgende Formulierung gewesen:
“Zu einer Protestkundgebung der FPÖ am späten Dienstagnachmittag kam auch Heinz-Christian Strache.”

Mit den besten Grüßen

Wolfgang Veit
Karl Melber
Christa Hasengruber
Gerhard Hadinger
Edith steininger
Christine Muchsel
für die Bürgerplattform Initiative Steinhof

Gemeinderatssitzung vom 21.10.2011

Leider sind unserem Aufruf zum Besuch der Gemeinderatssitzung am 21.10.2011 nur sehr wenige Menschen gefolgt. Dabei hätte es große Wirkung erzeugt. Die Politiker haben immer wieder ihre Blicke zur Besuchertribühne schweifen lassen und einige Redner haben die Besucher in Ihre Begrüßung mit einbezogen.
Wir haben die wichtigsten Passagen der Reden beim Thema Otto-Wagner-Areal mitgeschnitten (mp3). Leider ist die Akkustik im Gemeinderatssaal nicht die Beste und aufgrund des Mitnahmeverbotes von Aufzeichnungsgeräten die Qualität der Aufnahmen nochmals getrübt.

Antrag ÖVP auf Weltkulturerbe: GRin Isabella Leeb
GRin Ing. Isabella Leeb (ÖVP) brachte einen Antrag betreffend Jugendstil-Ensemble Otto Wagner Spital als UNESCO-Weltkulturerbe ein. Es werde dort gebaut, wo ein Muster- und Vorzeigeprojekt der Stadt vorhanden sei. Sie erwarte, dass höhere und andere Qualitätskriterien angewendet werden würden.

Antrag FPÖ zum sofortigen Baustopp: GR Anton Mahdalik
Für den Bereich Steinhof brachte er erneut einen Antrag zum sofortigen Baustopp ein. Es sei Bewegung in der Politik erkennbar, ein mehrheitlicher Beschluss im Gemeinderat wäre "ein Machtwort". Die Koalition habe über die betroffene Bevölkerung hinweg entschieden, die Möglichkeit der BürgerInnenbeteiligung hätte abgenommen. Ziel sei es, einen Baustopp und in Folge eine Bausperre zu erreichen.

Wortmeldung (Grüne): GR Mag. Christoph Chorherr
Er hielt in seinen Ausführungen fest, dass der Widmung sowohl die SPÖ, ÖVP als auch die FPÖ zugestimmt hätten. Seine Fraktion sprach sich gegen die Widmung aus, da aufgrund dieser private Rechte erwachsen würden. Alle hätten diese Entscheidung mitzuverantworten. Trotz alledem werde man Gespräche bis hin zu einem möglichen Kompromiss führen.

Berichtigung ÖVP: GR Mag. Ing. Bernhard Dworak
GR Mag. Ing. Bernhard Dworak (ÖVP) stellte in einer tatsächlichen Berichtung fest, dass man bei der Flächenwidmung nicht zugestimmt habe.

Wortmeldung SPÖ: GR Karlheinz Hora
GR Karlheinz Hora (SPÖ) erinnerte GR Anton Mahdalik (FPÖ), dass er für die Flächenwidmung gestimmt habe und ein Plädoyer in positiver Richtung dazu abgesetzt habe. Im Juni 2008 habe es eine Presseaussendung gemeinsam mit StRin Mag.a Sonja Wehsely (SPÖ) und dem damaligen StR Norbert Walter, MAS (ÖVP) gegeben, in der man vor allem auf die zu errichtenden Wohnungen eingegangen war. Dem Verkauf des Grundstückes von KAV hätten ebenso die SPÖ, ÖVP als auch die FPÖ zugestimmt.

Wortmeldung FPÖ: GRin Henriette Frank
GRin Henriette Frank (FPÖ) stellte fest, dass, wenn eine Flächenwidmung beschlossen sei, diese nicht immer so durchgeführt werde. Die FPÖ habe ihre Meinung geändert, sie sei "gescheiter" geworden. Der Flächenwidmungsplan als Rechtsgrundlage habe die Grünen nicht immer abgehalten.

Abstimmung ÖVP-Antrag auf Weltkulturerbe

Abstimmung FPÖ-Antrag auf sofortigen Baustopp

Werte aktive und interessierte MUT-Bürger des Otto-Wagner-Areals am Steinhof!

Seit Wochen versuchen wir, endlich zu erreichen, dass die unterschiedlichen Zahlen der bereits an die Fa. GESIBA verkauften Grundflächen und die geplanten zu errichtenden Wohneinheiten, von den Politikern konkretisiert werden.

Bis vor wenigen Wochen wurde wir immer von 26.000 m2 bereits verkaufte Fläche an die Fa. GESIBA und einer Kaufoption von 32.000 m2 im nord-östlichen Teil des Otto-Wagner-Areals informiert.
In der Amtlichen Mitteilung der Bezirksvorstehungen Penzing und Ottakring, die vor dem “Rundgang Steinhof” am 21.9.2011 versendet wurde, ist plötzlich von 211.000 m2 verkaufter Fläche im Jahre 2008 an die Fa. GESIBA zu lesen. Das würde den gesamten östlichen Teil des Spitals-Areal bis zur Otto-Wagner-Kirche bedeuten. Im Bild, farblich abgestuft, wurden aber nur die 58.000 m2 gezeigt.

In der Aussendung ist von geplanten 620 Wohnungen zu lesen. Auf den Bebauungsplänen der Fa. GESIBA kann man aber 650 Wohnungen herauslesen.
In der Vorankündigung des ORF zur geplanten Kultursendung am 17.10.2011 um 22:30 Uhr ist wieder von über 300 Wohnungen zu lesen.

Das gesamte Areal des Otto-Wagner-Spital ist auch in den Plänen der Stadt Wien als Schutzgebiet ausgewiesen.
Nach ersten Informationen vom ORF wurde uns mitgeteilt, dass das Denkmalamt den Ostteil des Otto-Wagner-Spitals nicht unter Denkmalschutz sieht, sondern immer Reservefläche für Bauerweiterung - u.zw. für Spitalszwecke - war. Ungeachtet dessen, dass das gesamte Areal unter Denkmal- und Ensembleschutz steht.

Weder die Bezirkspolitiker geben Auskunft, noch wurden die bisher unzähligen Briefe an den Bürgermeister und andere Regierungsmitglieder in diesen Fragen Antwort beantwortet. Es ist aber ihre unbedingte Pflicht, die Bürger des Landes nicht in dieser Unklarheit zu belassen, da es um Belange der Allgemeinheit geht.

Wir haben bisher über 3.000 Unterstützungserklärungen bekommen und täglich kommen neue ausgefüllte Unterschriftenlisten dazu. Viele davon liegen noch bei den verschiedensten Organisationen zur Unterschriftsleistung auf. Dafür danken wir herzlich.

Es ist aber an der Zeit, nicht nur passiv durch die Unterstützungserklärung Ihren Unmut zu zeigen. Schreiben Sie den Politikern Ihre Meinung zu dieser Untätigkeit und Ignoranz der verantwortlichen Politiker und verlangen Sie eine offen Darstellung des wahren Sachverhaltes.

Werden Sie tätig! Zeigen Sie Ihren Willen und schreiben Sie!

Adressen von Politikern und Medien finden Sie auf der 2. Seite unserer Flyer oder hier: Sitzplan im Wr. Gemeinderat (einfach auf den betreffenden Politikersitz klicken).

Für all jene Bürger, die das Otto-Wagner-Areal nicht kennen, ein kleiner Ausflug in den Ostteil der Anlage

Die Bürgerversammlung am 28. September 2011 zur Zukunft des Otto-Wagner-Spital-Areals am Steinhof war eine weitere beeindruckende Willenskundgebung unserer Bürgerbewegung. Mindestens 800 Menschen füllten den Veranstaltungsraum bis auf den letzten Platz. Gesprächskultur und pointierte Kritik zeichneten die Wortmeldungen vieler Besucher aus.

28.9.2011: Best of Bürgerversammlung



Video: Bürgerversammlung betreffend der Verbauung der Steinhofgründe am 28.9.2011 in der Busgarage Spetterbrücke
Videogröße 104 MB; Dauer: 28 min

Beitrag und Videos in der Langversion => Bürgerversammlung Steinhofverbauung

Sehen Sie die Videos in der Langversion und lesen Sie die Kommentare und Anmerkungen auf Wien-konkret. Bitte posten Sie auch Ihre Kommentare und Anmerkungen am Ende der Beiträge. Es ist nicht selbverständlich, dass uns eine derartig umfangreiche Dokumentation zur Verfügung gestellt wird.

Werte BürgerInnen, MitstreiterInnen und Freunde des Otto-Wagner-Areals am Steinhof!

30 Jahre ist es her, dass sich eine Gruppe engagierter Bürger und Bürgerinnen gegen den Willen der Politik zusammengefunden hat, um gegen die Bebauung der Steinhofgründe im 14. Wiener Gemeindebezirk anzukämpfen. Wären Sie und in Folge viele Wiener und Wienerinnen nicht so voller Mut und Willensstärke gewesen das Bollwerk der politischen Macht zu zerbrechen, wer weiß ob wir alle die herrliche Landschaft der Steinhofgründe und den weiten Ausblick auf Wien mit unseren Kindern und Enkelkindern so genießen könnten.

30 Jahre danach erfolgt ein neuerlicher Ansturm profitheischender Investoren auf das herrliche Naherholungsgebiet der Wiener Bevölkerung um eine der schönsten, denkmal- und ensemblegeschützten Landschaften am Steinhof aus reiner Gewinnmaximierung der Investoren und aus Geldnot der maroden Stadtverwaltung in eine noble Betonlandschaft umzuwandeln.

Im Jahr 2006 schaffte die Wiener Stadtregierung durch eine stillschweigende Umwidmung des Flächenwidmungsplanes die Vorraussetzung dafür, dass auf dem Gebiet des Otto-Wagner-Spitals, nicht nur wie bisher, Gebäude für öffentliche Zwecke errichtet werden dürfen, sondern es ab diesem Zweitpunkt auch möglich ist, mit Luxuseigentum und sonstig beliebigen Bauten das Areal zu bebauen.

Im Jahre 2008 wurden Teile des Otto-Wagner-Areals an die Fa. GESIBA verkauft. Wieder ist dies ohne Kenntnis der Wiener Bevölkerung geschehen. Diese Areal, das vorher der Wiener Bevölkerung gehört hat, ist in das Eigentum der Fa. GESIBA gekommen. Die Wiener Bevölkerung wurde stillschweigen enteignet, wie schon vorher bei den Wiener Straßenbahnen und Teilen der ÖBB.

Das wollen und sollen wir uns nicht gefallen lassen. Warum muss immer die Bevölkerung für die Fehler der Politik einstehen?
Wie lautet der Artikel 1. der Österreichischen Staatsverfassung?

Österreich ist eine demokratische Republik, Ihr Recht geht vom Volk aus.

Deshalb, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, fordern wir Euch auf:

Lassen wir uns das nicht gefallen!

Nehmen wir unsere demokratischen Rechte in Anspruch und erhalten wir uns die grünen Lungen unserer Stadt

Verteidigen wir unser Eigentum, unser Land und unsere Kulturgüter

Holen Sie sich die notwendigen Informationen auf dieser Website

Schreiben Sie an Politiker und Medien. Deponieren Sie Ihr Recht auf Mitbestimmung.

Es geht nicht nur um ein paar Anrainer - es geht um unser aller Stadt.

Morgen ist es vielleicht der Lainzer Tiergarten, Schönbrunn oder andere Teile des Wienerwaldes.

Drehen Sie den verblödenden Fernseher ab und widmen Sie sich dem Problem des Ausverkaufs unser aller Grund und Boden wie auch anderer Allgemeingüter.

WERDEN SIE AKTIV !!!